§ORTSRECHT

Informationen zum Coronavirus

© SIS

Stand: Samstag, 5. Dezember, 17 Uhr

Aktuelle Lage in Schwerin
Fälle insgesamt 436
Aktuell Infizierte 104
Veränderung zum Vortag +14
7-Tage-Inzidenz/100.000 Einwohner * Risikogebiet
Genesene 328
Hospitalisierte 9
Todesfälle 4

* Die 7-Tage-Inzidenz für die Landeshauptstadt Schwerin wird täglich durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGuS)  ermittelt. Die Zahl entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner.

John-Brinckman-Grundschule wird bis 18. Dezember geschlossen

 © Davizro Photography

Die Landeshauptstadt ist mit 14 Neuinfektionen am Sonnabend weiterhin Risikogebiet. Die Ergebnisse der Testungen der schulischen Kontaktpersonen vom Freitag lagen am Sonnabend fast vollständig vor. Fest steht bereits, dass zwei neue Infektionen von Grundschülern die Schließung der John-Brinckman-Schule nach sich zieht. Die Testergebnisse bei drei weiteren Kindern waren indifferent und müssen wiederholt werden.

Für die Kontaktpersonen der Erich-Weinert-Schule und einer Handball-Trainingsgruppe des Sportgymnasiums, die ebenfalls am Freitag getestet wurden, lagen am Samstagnachmittag 95 Prozent der Test-Befunde vor. Alle waren negativ.

Die jeweiligen Schulleitungen werden von der Stadtverwaltung am Wochenende über die Ergebnisse informiert. Die in der Weststadt befindliche Brinckman-Grundschule muss bis zum 18. Dezember komplett geschlossen werden. Alle Beschäftigten der Schule und die Schüler der 1. bis 4. Klasse müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

 

Sieben der 14 Neuinfektionen vom Samstag betreffen Kontaktpersonen, die bereits in Quarantäne waren, weitere wurden über Hausärzte gemeldet oder nach Tests in Krankenhäusern. Unter den Neuinfektionen sind auch drei Sportler, die am Olympia-Stützpunkt Schwerin positiv getestet wurden. Sie waren Mitglieder einer 21-köpfigen Gruppe, die direkt nach ihrer Rückkehr aus Italien auf Corona getestet wurde. Für die gesamte Gruppe wurde eine 14-tägige Quarantäne verhängt.

Die Gesamtzahl der Infektionen ist seit Beginn der Pandemie auf 436 gestiegen, abzüglich der 328 Genesenen und vier Verstorbenen gibt es derzeit 104 aktive Infektionen. Neun Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Aktuelles im Überblick

Aktuelle Pressemitteilungen

Sonnabend, 5. Dezember 2020

14 Neuinfektionen am Sonnabend gemeldet: Brinckman-Grundschule muss geschlossen werden

Die Landeshauptstadt ist mit 14 Neuinfektionen am Sonnabend weiterhin Risikogebiet. Die Ergebnisse der Testungen der schulischen Kontaktpersonen vom Freitag lagen am Sonnabend fast vollständig vor. Fest steht bereits, dass zwei neue Infektionen von Grundschülern die Schließung der John-Brinckman-Schule nach sich zieht. Die Testergebnisse bei drei weiteren Kindern waren indifferent und müssen wiederholt werden.

Für die Kontaktpersonen der Erich-Weinert-Schule und einer Handball-Trainingsgruppe des Sportgymnasiums, die ebenfalls am Freitag getestet wurden, lagen am Samstagnachmittag 95 Prozent der Test-Befunde vor. Alle waren negativ.

Die jeweiligen Schulleitungen werden von der Stadtverwaltung am Wochenende über die Ergebnisse informiert. Die in der Weststadt befindliche Brinckman-Grundschule muss bis zum 18. Dezember komplett geschlossen werden. Alle Beschäftigten der Schule und die Schüler der 1. bis 4. Klasse müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

 

Sieben der 14 Neuinfektionen vom Samstag betreffen Kontaktpersonen, die bereits in Quarantäne waren, weitere wurden über Hausärzte gemeldet oder nach Tests in Krankenhäusern. Unter den Neuinfektionen sind auch drei Sportler, die am Olympia-Stützpunkt Schwerin positiv getestet wurden. Sie waren Mitglieder einer 21-köpfigen Gruppe, die direkt nach ihrer Rückkehr aus Italien auf Corona getestet wurde. Für die gesamte Gruppe wurde eine 14-tägige Quarantäne verhängt.

Die Gesamtzahl der Infektionen ist seit Beginn der Pandemie auf 436 gestiegen, abzüglich der 328 Genesenen und vier Verstorbenen gibt es derzeit 104 aktive Infektionen. Neun Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Freitag, 4. Dezember 2020

Mit 11 Neuinfektionen weiter Risikogebiet / Einzelinfektionen an Schulen bereiten Sorge

Die Landeshauptstadt ist mit 11 Neuinfektionen am Freitag weiterhin Risikogebiet. Die Neuinfektion betreffen zum einen Kontaktpersonen (4 Fälle) und Patienten, die bei der vorstätionären Testung für einen Krankenhausaufenthalt positiv getestet wurden (2 Fälle).

Zwei Neuinfektionen, die von Hausärzten gemeldet wurden, betreffen Schulen: So wurde eine Lehrerin der John-Brinckman-Grundschule positiv getestet. Die betroffene 2. Klasse geht in Quarantäne. Zur Eingrenzung der Infektion wurden noch am heutigen Freitagnachmittag die schulischen Kontaktpersonen, d.h. die Schulklasse und die beiden Mitarbeiter der Schule, im Testzentrum auf das Virus getestet. Außerdem hatte ein Schüler der IGS Bertolt Brecht, der mit Krankheitssymptomen beim Arzt war, ein positives Testergebnis. Die Kontaktermittlungen des Gesundheitsamtes im schulischen und familiären Umfeld haben begonnen.

Eine weitere Neuinfektion betrifft einen Schüler des Fachgymnasiums der Beruflichen Schule Wirtschaft und Verwaltung (Niklotschule). Seine Klasse geht in Quarantäne. Das Gesundheitsamt lässt zudem Lehrkräfte testen, um klassenübergreifende Infektionsketten auszuschließen. Der Schulbetrieb läuft vorerst weiter.

Die Testergebnisse für die 35 Kontaktpersonen einer Abteilung des Vitanas-Pflegeheims im Adam-Scharrer-Weg haben nur eine Neuinfektion ergeben. Alle Mitarbeiter hatten ein negatives Testergebnis. Die neue Infektion betrifft eine Bewohnerin. Das Gesundheitsamt steht in engem Kontakt zur Heimleitung zur Umsetzung der erforderlichen Quarantäne- und Hygienemaßnahmen.  

Die Testergebnisse im Zusammenhang mit der Infektion des Schülers an der Erich-Weinert-Schule werden für Samstag erwartet – die 10. Klasse ist in Quarantäne und wurde am Freitag im Abstrichzentrum getestet.

Die Gesamtzahl der Infektionen ist seit Beginn der Pandemie auf 422 gestiegen, abzüglich der 326 Genesenen und vier Verstorbenen gibt es derzeit 92 aktive Infektionen. Neun Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Ausbruch im Augusten-Stift weitet sich aus / Mit 19 Neuinfektionen wieder Risikogebiet

Die Landeshauptstadt ist mit 19 Neuinfektionen am Donnerstag zurück in der roten Ampelphase. Mit einer 7-Tage Inzidenz von 58 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist Schwerin wieder Risikogebiet.

Allein vier neue Fälle wurden aus dem Augusten-Stift gemeldet, wo jetzt Bewohner weiterer Wohnbereiche von dem Ausbruch betroffen sind. Das Gesundheitsamt hat eine Quarantäne, einen Aufnahmestopp sowie ein Besuchsverbot für die Einrichtung per Allgemeinverfügung angeordnet.

Sechs weitere Neuinfektionen betreffen Kontaktpersonen in der Quarantäne. Zwei neue Einzelfälle wurden aus der Erstaufnahmestelle des Landes in Stern Buchholz gemeldet. Auch über Hausärzte und aus dem Krankenhaus gab es Meldungen.

An der Volkshochschule gab es eine weitere Infektion in einer Abschlussklasse. Der Schüler befand sich bereits als Kontaktperson in Quarantäne. An der Erich-Weinert-Schule wurde der Schüler einer 10. Klasse positiv getestet – die gesamte Klasse geht in Quarantäne und wird am Freitag im Abstrichzentrum getestet. Der Schulbetrieb für alle nicht betroffenen Klassen läuft vorerst weiter.

Die Infektion einer Integrationshelferin hat für den Schulbetrieb an der Werner-von-Siemens-Schule keine weiteren Folgen. Die Corona-Tests der Kontaktpersonen im schulischen Bereich verliefen negativ. Die Schüler der betroffenen 7. Klasse bleiben in Quarantäne.

Auch die Tests der Lehrkräfte am Sportgymnasium waren negativ. Die Testergebnisse für die drei Lehrkräfte des Fachgymnasiums Technik und für die 35 Kontaktpersonen einer Abteilung des Vitanas-Pflegeheims im Adam-Scharrer-Weg werden für Freitag erwartet.

Die Gesamtzahl der Infektionen ist seit Beginn der Pandemie auf 411 gestiegen, abzüglich der 318 Genesenen und vier Verstorbenen gibt es derzeit 89 aktive Infektionen. Neun Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Mittwoch, 2. Dezember 2020

Corona-Ausbruch im Augusten-Stift / Schwerin wieder in der orangen Ampelphase

In der Landeshauptstadt wurden am Mittwoch insgesamt 12 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gemeldet, allein 7 davon im Pflegeheim Augusten-Stift. Damit befindet sich Schwerin mit einem Inzidenz-Wert von 38 wieder in der orangen Ampelphase nach der Corona-Ampel MV. Der Ausbruch im Augusten-Stift bereitet Sorge, da von den dort festgestellten Kontaktpersonen in einem Antigen-Schnell-Test zunächst nur zwei Betroffene positiv getestet wurden, die Überprüfung durch den regulären PCR-Test nun aber weitere Positiv-Befunde ergeben hat. Das Gesundheitsamt ist in engem Kontakt mit der Heimleitung und hat inzwischen Tests für alle Bewohner*innen auf der betroffenen Etage angeordnet.

Weitere drei Neuinfektionen hat es bei Kontaktpersonen gegeben, die sich bereits in häuslicher Quarantäne befanden, ein neuer Fall wurde über einen Hausarzt gemeldet und eine weitere Neuinfektion ist in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Stern Buchholz aufgetreten.

Weitere Infektionscluster stehen im Zusammenhang mit Fällen, die nicht in der Schweriner Statistik auftauchen, aber hier Kontaktpersonen zu Indexfällen aus Landkreisen aufweisen: So zog die Infektion einer Integrationshelferin aus dem Landkreis heute die Testung einer 7. Klasse der Werner-von-Siemens-Schule nach sich. Alle Schüler der  betroffenen 7. Klasse gehen in Quarantäne. Der Schulbetrieb der übrigen Klassen läuft vorerst weiter. Auch am Fachgymnasium des Regionalen Beruflichen Bildungszentrums Technik gibt es 29 Kontaktpersonen, davon 13 aus Schwerin, im Zusammenhang mit der Infektion eines auswärtigen Schülers. Das Gesundheitsamt ordnete Quarantäne an. Das Gesundheitsamt lässt zudem die drei Lehrkräfte testen, um klassenübergreifende Infektionsketten auszuschließen. Der Schulbetrieb läuft vorerst weiter.

Außerdem gehen 12 Mitarbeiter und 23 Bewohner einer Abteilung des Vitanas-Pflegeheims im Adam-Scharrer-Weg als Kontaktpersonen in Quarantäne und werden morgen durch das mobile Team des Gesundheitsamtes auf das Corona-Virus getestet. Bei hausärztlich erfolgter Testung einer symptomatischen Bewohnerin ergab sich der Nachweis einer Corona-Infektion. Die  Bewohnerin muss inzwischen in der Klinik behandelt werden.

Die Gesamtzahl der Infektionen ist seit Beginn der Pandemie auf 392 gestiegen, abzüglich der 318 Genesenen und vier Verstorbenen gibt es derzeit 70 aktive Infektionen. Acht Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Dienstag, 1. Dezember 2020

Acht Neuinfektionen am Dienstag/Entwarnung für Berufsschulen/Testungen am Sportgymnasium dauern an

Am Dienstag wurden acht Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in der Landeshauptstadt gemeldet. Damit befindet sich Schwerin mit einem Inzidenz-Wert von 30,3 weiterhin in der gelben Ampelphase nach der Corona-Ampel MV. 3 Neuinfektionen wurden durch Hausärzte festgestellt, die symptomatische Patienten behandelt haben, wobei eine Person bereits als Kontaktperson bekannt war. 2 weitere Kontaktpersonen, welche sich bereits in Quarantäne befanden, hatte das Gesundheitsamt wegen beginnender Symptomatik testen lassen. Die 3 anderen Fälle betreffen Aufenthalte in Kliniken, zwei davon in Schwerin und einer in einer Rehabilitationsklinik eines Landkreises.  

Die Berufsschulen betreffend, haben sich am heutigen Tag keine neuen positiven Befunde ergeben. Das Unterrichtsgeschehen der nicht betroffenen Klassen kann somit normal weiterlaufen. Am Sportgymnasium sind die Testergebnisse aller Schüler, welche engere Kontakte zum Infizierten in der Schulklasse, im Sport oder Internat hatten, unauffällig. 6 Schweriner Lehrer und 2 Trainer werden morgen im Testzentrum abgestrichen. Zwischen Gesundheitsamt und Schulleitung besteht ein enger Austausch bezüglich der weiteren Vorgehensweise sowie des Informationsflusses an Lehrer, Eltern und Schüler.

Die Gesamtzahl der Infektionen ist seit Beginn der Pandemie auf 380 gestiegen, abzüglich der 312 Genesenen und 4 Verstorbenen gibt es derzeit 64 aktive Infektionen. 8 Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Montag, 30. November 2020

Am Montag nur eine Neuinfektion / 42 Kontaktpersonen am Sportgymnasium ermittelt

Das Infektionsgeschehen in der Landeshauptstadt wird weiterhin vor allem durch Infektionsketten bestimmt, die ihren Ausgangspunkt bei Pendlern haben. Jedoch gibt es Kontaktpersonen in ihrem schulischen bzw. beruflichen Umfeld in Schwerin. Am Montag wurde nur eine Neuinfektion in Schwerin gemeldet. Sie betrifft einen Einzelfall. Damit befindet sich Schwerin weiterhin in der gelben Ampelphase nach der Corona-Ampel MV. Sorge bereitet dem Gesundheitsamt die Infektion eines Schülers, der in Hamburg wohnhaft ist und das Sportgymnasium in Schwerin besucht. Die Kontaktermittlungen laufen noch. Bisher wurden im schulischen Umfeld 42 Kontakte ermittelt, darunter 12 Mitschüler, ein Trainer und sechs Lehrer aus Schwerin. Es wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Der Schulbetrieb läuft vorerst weiter.

Außerdem wurde am Sonnabend eine Berufsschülerin der Beruflichen Schule der Landeshauptstadt Schwerin für Wirtschaft und Verwaltung positiv getestet. Auch hier musste eine Berufsschulklasse geschlossen werden. Für 13 Mitschüler und fünf Lehrer wurde Quarantäne angeordnet. Das Gesundheitsamt lässt die Lehrkräfte testen, um klassenübergreifende Infektionsketten auszuschließen. Der Schulbetrieb vorerst läuft weiter.

Im Zusammenhang mit einer am Donnerstag aufgetretenen Infektion einer Wismarer Schülerin, die das Regionale Berufliche Bildungszentrums Gesundheit und Soziales in Schwerin besucht, gibt es einen zweiten Infektionsfall bei einem Schüler. Hier gibt es jedoch nur wenige schulische Kontaktpersonen, darunter einen Lehrer. Das Gesundheitsamt lässt die Lehrkraft testen, um eine klassenübergreifende Infektionskette auszuschließen und hat die Quarantäne für alle Betroffenen angeordnet. Der Schulbetrieb läuft weiter.

Die Gesamtzahl der Infektionen ist seit Beginn der Pandemie auf 372 gestiegen, abzüglich der 311 Genesenen und 4 Verstorbenen gibt es derzeit 57 aktive Infektionen. 6 Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden. 

Kinder- und Jugendtreffs können in Schwerin wieder öffnen

Wegen des stabilen Infektionsgeschehens sollen in der Landeshauptstadt ab 1. Dezember die Restriktionen für den Kinder- und Jugendsport, die Kinder- und Jugendtreffs und die Musik- und Kunstschulen aufgeboben werden. Die Allgemeinverfügungen zu den Musik- und Kunstschulen für Kinder und Jugendliche, zum Kinder- und Jugendsport und zur Kinder- und Jugendarbeit laufen heute 24.00 Uhr aus. Damit können die entsprechenden Proben, Trainings und sozialen Angebote vorerst auch in Innenräumen wieder stattfinden. Dies ist aufgrund der konstant relativ niedrigen Infektionszahlen möglich und wird regelmäßig neu bewertet werden. Dabei sind die jeweiligen Hygienekonzepte streng einzuhalten. Die Eltern können die Kinder zum Training bringen und vom Sport abholen. Der Aufenthalt der Begleitpersonen in den Sporthallen ist jedoch während des Trainings nicht zulässig, um unnötige Menschenansammlungen zu vermeiden.

Tests für Reiserückkehrer nicht mehr kostenlos

Mit Inkrafttreten der neuen Corona-Landesverordnung gilt ab 1. Dezember für Reiserückkehrer aus ausländischen Risikogebieten eine neue Testverordnung: Reiserückkehrer müssen demnach grundsätzlich in eine zehntägige Quarantäne gehen. Die Tests für eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne sind nicht mehr kostenlos.

Auch die Maskenpflicht wurde mit der neuen Landesverordnung verschärft. Ab 1. Dezember müssen auch die Teilnehmer an Kundgebungen und Demonstrationen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, vorher galt dafür eine dringende Empfehlung.


Samstag, 28. November 2020

Sieben Neuinfektionen am Samstag

Am Samstag wurden sieben Neuinfektionen gemeldet. Damit befindet sich Schwerin weiterhin in der gelben Ampelphase nach der Corona-Ampel MV. Vier der neuen Fälle betreffen Mitglieder einer Familie, die sich bereits in Quarantäne befindet. Drei weitere Fälle wurden von Ärzten gemeldet, die symptomatische Patienten behandelt und getestet hatten.
Im Zusammenhang mit einer am Donnerstag aufgetretenen Infektion einer Wismarer Schülerin, die das Regionale Berufliche Bildungszentrums Gesundheit und Soziales in Schwerin besucht, wurden gestern die betroffenen Lehrer und Schüler getestet. Die Testergebnisse der neun Schweriner Lehrer fielen alle negativ aus. Zwei Ergebnisse von Lehrern aus Landkreisen liegen nicht vor. Auch die Ergebnisse von 12 der betroffenen Berufsschüler waren negativ. Lediglich ein Testergebnis einer Schülerin fehlt noch.
Die Gesamtzahl der Infektionen ist seit Beginn der Pandemie auf 369 gestiegen, abzüglich der 304 Genesenen und 4 Verstorbenen gibt es derzeit 61 aktive Infektionen. 6 Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Freitag, 27. November 2020

Am Freitag sechs Neuinfektionen in Schwerin/ Mitarbeiterin des Augustenstifts positiv getestet

Mit sechs Neuinfektion am Freitag stabilisiert sich das Infektionsgeschehen in Schwerin in der gelben Ampelphase nach der Corona-Ampel MV. Die Hälfte der Fälle wurde von Hausärzten diagnostiziert, bei denen sich Erkrankte vorgestellt hatten. Zwei Infektionen betreffen Kontaktpersonen im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen um mehrere Deutschkurse. Auch bei einer Mitarbeiterin des Augustenstifts wurde eine Corona-Infektion festgestellt. Das Gesundheitsamt konnte die Kontakte im beruflichen Umfeld jedoch auf einen kleinen Personenkreis eingrenzen. Die Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne und werden am Montag getestet. Für Samstag werden die Testergebnisse von 24 schulischen Kontaktpersonen einer Berufsschülerin aus Wismar erwartet: Betroffen von der Infektion ist das Regionale Berufliche Bildungszentrum Gesundheit und Soziales in Schwerin. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt jetzt bei 362, abzüglich der 302 Genesenen und 4 Verstorbenen gibt es derzeit 56 aktive Infektionen. 6 Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden. Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 26,5 Fälle pro 100.000 Einwohner gesunken

Donnerstag, 26. November 2020

Nur eine Neuinfektion/Schweriner Weihnachtsmarkt abgesagt

Mit nur einer Neuinfektion am Donnerstag stabilisiert sich das Infektionsgeschehen in Schwerin weiter in der gelben Ampelphase nach der Corona-Ampel MV. Der neue Fall steht im Zusammenhang mit den bereits vermeldeten beiden Neuinfektionen in zwei Deutsch-Kursen bei Bildungseinrichtungen der Erwachsenenbildung. Durch die Kontaktpersonen des neuen Infektionsfalles sind nunmehr vier Kurse betroffen. Diese wurden für die Zeit der Quarantäne abgesagt.

Entwarnung gibt es dagegen an der Niels-Stensen-Schule. Hier wurden im Zusammenhang mit der Infektion einer Lehrerin 52 Kinder und 3 Lehrer auf das Corona-Virus getestet. Alle Tests waren negativ. Damit kann der Schulbetrieb mit Ausnahme der unmittelbar betroffenen Klassen weiterlaufen.

Im Zusammenhang mit der Infektion eines Mitarbeiters der „Dreescher Werkstätten“, die gestern vermeldet wurde, hat das Gesundheitsamt im beruflichen Umfeld 23 Kontaktpersonen ermittelt, die sich nun in ihrer 14-tägigen Quarantäne befinden.

Ein neuer Infektionsfall einer Berufsschülerin aus Wismar beschäftigt ebenfalls das Schweriner Gesundheitsamt: Betroffen ist das Regionale Berufliche Bildungszentrum Gesundheit und Soziales mit 11 Lehrern und 13 Mitschülern als Kontaktpersonen im schulischen Umfeld. Die Kontaktpersonen gehen in Quarantäne und werden am Freitag auf das Corona-Virus getestet, um zu verhindern, dass diese Schule geschlossen werden muss.

Die Gesamtzahl der Infektionen ist seit Beginn der Pandemie auf 356 gestiegen, abzüglich der 288 Genesenen und vier Verstorbenen gibt es derzeit 64 aktive Infektionen. Acht Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns haben die Weihnachtsmarkt GmbH und die Stadt Schwerin am Donnerstag den diesjährigen Schweriner Weihnachtsmarkt abgesagt. Auch der Kunsthandwerkermarkt am 4. Advent im Freilichtmuseum Mueß wurde von der Stadt abgesagt. Weihnachtsschmuck und -beleuchtung wird es in der Innenstadt dennoch geben. Den Schweriner Marktplatz schmückt wie immer ein Weihnachtsbaum mit tausenden kleinen Lämpchen. Auf dem Schlachtermarkt ist die beliebte Märchenstraße mit acht Märchenmotiven der Gebrüder Grimm zu sehen. Zudem wurden in der Innenstadt geschmückte und beleuchtete Weihnachtsbäumchen aufgestellt.

Mittwoch, 25. November 2020

Vier Neuinfektionen gemeldet / Fälle von Pendlern bereiten Sorge

Mit vier Neuinfektionen am Mittwoch stabilisiert sich das Infektionsgeschehen in Schwerin weiter in der gelben Ampelphase nach der Corona-Ampel MV. Drei Neuinfektionen betreffen Kontaktpersonen, die sich bereits in Quarantäne befanden. Ein weiterer Fall wurde aus dem Krankenhaus gemeldet.

Anlass zur Sorge bereiten drei Infektionsfälle, die nicht in die Schweriner Statistik fallen, aber eine Reihe von Kontaktpersonen in der Landeshauptstadt haben. Das betrifft zum einen die bereits bekannte Infektion einer Lehrerin an der Nils-Stensen-Schule. Hier wurden am heutigen Tag 52 Kinder und 3 Lehrer auf das Corona-Virus getestet. Die Ergebnisse werden für Donnerstag erwartet. Der zweite Fall betrifft die Mitarbeiterin einer ergotherapeutischen Praxis mit 33 Kontaktpersonen im beruflichen Umfeld, davon 18 zu anderen Mitarbeitern. Die dritte Infektion wurde bei einer Mitarbeiterin der Dreescher Werkstätten festgestellt. Die Kontaktermittlung dauert noch an.

Die Gesamtzahl der Infektionen ist seit Beginn der Pandemie auf 355 gestiegen, abzüglich der 276 Genesenen und vier Verstorbenen gibt es derzeit 75 aktive Infektionen. Zehn Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Für die 141 Kinder und 21 Beschäftigte der Kita „Mosaik“ endet heute um 24 Uhr die Quarantäne. Die Kita „Mosaik“ wird ab 26. November wieder öffnen.

Dienstag, 24. November 2020

Schwerin jetzt wieder in der gelben Ampelphase

Mit sieben Neuinfektionen am Dienstag ist Schwerin jetzt mit weniger als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen wieder in der gelben Ampelphase nach der Corona-Ampel MV. Vier Neuinfektionen betreffen Kontaktpersonen, die sich bereits in Quarantäne befanden und keine neuen Infektionsketten auslösen. Drei Fälle wurden von Hausärzten gemeldet, die symptomatische Patienten behandelt und getestet hatten. Bei zwei von diesen Fällen mit Symptomatik hatten die positiv getesteten Personen Deutsch-Kurse bei privaten Bildungsträgern besucht. Die anderen Kursteilnehmer und Lehrkräfte gelten jeweils als direkte Kontaktpersonen. Für sie hat das Gesundheitsamt eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

Anlass zur Sorge gibt auch die Infektion einer Lehrerin aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim. Die Lehrerin hatte auch in drei Klassen an der Nils-Stensen-Schule unterrichtet. Alle betroffenen Schüler einer 6., 7. und 11. Klasse gelten als direkte Kontaktpersonen und werden am Mittwoch auf das Corona-Virus getestet.

Die Gesamtzahl der Infektion seit Beginn der Pandemie liegt jetzt bei 351, abzüglich der 271 Genesenen und vier Verstorbenen gibt es derzeit 76 aktive Infektionen. Neun Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Für die 33 Kontaktpersonen in der Kita „Villa Traumland“ endet heute um 24 Uhr die Quarantäne. Damit können die beiden Gruppen mit 33 Kindern ab Mittwoch die Einrichtung wieder besuchen. Für die 141 Kinder und 21 Beschäftigte der Kita „Mosaik“ endet die Quarantäne am 25. November 24 Uhr. Die Kita „Mosaik“ kann ab 26. November wieder öffnen.

Montag, 23. November 2020

Keine Neuinfektionen am Montag gemeldet

Wie schon in der Vorwoche wurden am Montag in der Landeshauptstadt keine neue Corona-Infektionen gemeldet. Allerdings ist die Zahl zu Wochenbeginn immer geringer als an den folgenden Wochentagen, da Hausärzte und Testzentrum am Wochenende keine Tests vornehmen.  Die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt jetzt bei 344, abzüglich der 267 Genesenen und vier Verstorbenen gibt es derzeit 73 aktive Infektionen. Acht Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden. Schwerin befindet sich weiter in der orangen Corona-Ampelphase.

Sonnabend, 21. November 2020

Am Sonnabend sieben Neuinfektionen gemeldet

Am Sonnabend wurden in der Landeshauptstadt 7 neue Corona-Infektion gemeldet. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt jetzt bei 344, abzüglich der 267 Genesenen und vier Verstorbenen gibt es derzeit 73 aktive Infektionen. Acht Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden. Für Schwerin gilt weiterhin die orangene Ampel. Unter den Neuinfektionen sind Kontaktpersonen aber auch wieder einige von Hausärzten positiv getestete Schweriner, die sich in ärztliche Behandlung begeben hatten.

Freitag, 20. November 2020

Am Freitag sechs Neuinfektionen / Kita „Mosaik“ kann am 26. November wieder öffnen

Am Freitag wurden in der Landeshauptstadt 6 neue Corona-Infektionen gemeldet. Bei den Neuinfektionen handelt es sich um vier Bewohner der Erstaufnahmestelle des Landes in Stern Buchholz, um eine Kontaktperson, die bereits in Quarantäne war und einen Einzelfall, der über den Hausarzt aufgrund von Krankheitssymptomen getestet wurde.  Die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt jetzt bei 337. Derzeit gelten 267 Schwerinerinnen und Schweriner als genesen, 4 sind verstorben. Damit gibt es nur noch 66 aktive Infektionen. Sieben Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt.

Gute Nachrichten für 141 Kinder und 21 Beschäftigte der Kita „Mosaik“. Das Gesundheitsamt beendet die Schließung der Kita zwei Tage früher als ursprünglich geplant. Die Aufhebung der Schließungs- bzw. der Quarantäneanordnung erfolgt wiederum per Allgemeinverfügung. Die betroffenen Eltern und Beschäftigten erhalten kein gesondertes Schreiben des Gesundheitsamtes.

Die Kita „Mosaik“ kann demnach bereits ab 26. November wieder öffnen. „Die Schließung war erforderlich, da sich der Ausbruch in der Einrichtung nach einer zweiten Infektion einer Erzieherin und zweier Kinder am 12. November nicht mehr genau begrenzen ließ. Die Quarantäneanordnung war zu diesem Zeitpunkt vom schlechtesten Szenario ausgehend bemessen. Zwei weitere Verdachtsfälle bei Erzieherinnen, die zum damaligen Zeitpunkt Krankheitssymptome gezeigt hatten, erwiesen sich als nicht Corona-positiv.

Deswegen kann die Schließung jetzt zwei Tage eher aufgehoben werden. Es sind keine neuen Infektionen aufgetreten, die offensichtlich mit Kindern oder Mitarbeiterinnen der Kita in Verbindung gebracht werden können“, sagt die zuständige Kinder- und Jugendärztin des Gesundheitsamtes Dr. Beate Kloesel. Die Quarantäne für alle Kontaktpersonen endet am 25. November um 24 Uhr.

Aus ähnlichen Gründen können auch die beiden Gruppen in der Kita „Villa Traumland“ schon am 25. November wieder die Einrichtung besuchen. Ihre Quarantäne endet am 24. November 24 Uhr. Auch hier erlässt das Gesundheitsamt eine entsprechende Allgemeinverfügung.

Donnerstag, 19. November 2020

Vierter Todesfall /Am Donnerstag sieben Neuinfektionen gemeldet

Am Donnerstag wurden in der Landeshauptstadt 7 neue Corona-Infektionen gemeldet. Bei den Neuinfektionen handelt es sich überwiegend um Kontaktpersonen, die bereits in Quarantäne waren und Einzelfälle, die über Hausärzte gemeldet wurden. Eine Neuinfektion betrifft einen Mitarbeiter des Malteser Hilfswerks, der in der Erstaufnahmestelle des Landes in Quarantäne befindliche Bewohner betreut. Ein weiterer Fall ist in einem Deutschkurs eines Bildungsträgers aufgetreten. Für die 11 Kursteilnehmer und die Kursleiterin ordnete das Gesundheitsamt eine 14-tägige Quarantäne an. Auch ein weiterer Todesfall ist zu beklagen. Es handelt sich um eine 80-jährige Schwerinerin, die bereits seit längerer Zeit im Klinikum behandelt werden musste. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt jetzt bei 331. 250 Schwerinerinnen und Schweriner gelten als genesen, 4 sind verstorben. Damit gibt es nur noch 77 aktive Infektionen. Sieben Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Mittwoch, 18. November 2020

Am Mittwoch nur fünf Neuinfektionen gemeldet

Am Mittwoch wurden in der Landeshauptstadt 5 neue Corona-Infektionen gemeldet. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt jetzt bei 324, abzüglich der 205 Genesenen und drei Verstorbenen gibt es derzeit 116 aktive Infektionen. Zehn Erkrankte werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt. Schwerin ist kein Risikogebiet mehr, die Corona-Ampel steht weiterhin auf orange. Unter den Neuinfektionen sind ein Ehepaar und ein junger Mann, die sich beim Hausarzt aufgrund von Krankheitssymptomen in Behandlung begeben hatten, eine Patientin, die bei der stationären Aufnahme in den Helios-Kliniken positiv getestet wurde und eine bereits in Quarantäne befindliche Kontaktperson.

Dienstag, 17. November 2020

Am Dienstag 12  Neuinfektionen in Schwerin / Schulabschlussklassen der VHS können weitergeführt werden

Am Dienstag ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen in der Landeshauptstadt wieder gestiegen: Es wurden insgesamt 12 Neuinfektionen gemeldet, zwei weniger als am Dienstag der Vorwoche. Schwerin ist kein Risikogebiet mehr, befindet sich jedoch noch in der orangen Corona-Ampelphase. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt jetzt bei 319, abzüglich der 201 Genesenen und drei Verstorbenen gibt es derzeit 115 aktive Infektionen. Zehn Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Fünf der Neuinfektionen waren Einzelinfektionen, die von Hausärzten gemeldet wurden, bei denen sich Erkrankte in Behandlung begeben hatten. Weitere Infektionen betreffen Kontaktpersonen, die sich bereits in häuslicher Quarantäne befanden, darunter drei neue Fälle im Umfeld des Hospizes Schwerin. In der stationären Hospiz-Einrichtung betreuen palliativmedizinisch geschulte Mitarbeiter und ehrenamtliche Hospizhelfern sterbenskranke Menschen. Seit dem Bekanntwerden zweier Infektionen in der vergangenen Woche, die eine Mitarbeiterin und eine Bewohnerin betreffen, wird dort nur noch unter Vollschutz gearbeitet. Für Kontaktpersonen ist Quarantäne angeordnet, jedoch hat das Gesundheitsamt entschieden, die Einrichtung nicht zu schließen. Auch Besuche von Angehörigen sind unter Beachtung der Hygieneauflagen weiterhin möglich.

 Eine am Wochenende bekannt gewordene Corona-Infektion aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg hat in einer Schulabschluss-Klasse der Volkshochschule Schwerin zu Quarantänemaßnahmen geführt. In Abstimmung zwischen den Gesundheitsämtern Nordwestmecklenburg und Schwerin wurden noch am Wochenende sieben Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrerin als direkte Kontaktpersonen einer positiv getesteten Schülerin ermittelt. Alle befinden sich seit dem Wochenende in häuslicher Quarantäne. Nach Bekanntwerden des positiven Testergebnisses am Samstag hatte die Schülerin umgehend die Schulleitung darüber informiert. „Das Verhalten unserer Schülerin war umsichtig und beispielhaft. Durch ihr schnelles Handeln konnte das Gesundheitsamt bereits am Wochenende die unmittelbaren Kontaktpersonen der Schülerin ermitteln und die Infektionskette unterbrechen“, sagt die Leiterin der Volkshochschule Susanne Kapellusch. Da es sich bei der Infektion um einen Einzelfall handelt und Kontaktpersonen noch am Wochenende isoliert werden konnten, läuft der Schulbetrieb für die übrigen Schülerinnen und Schüler weiter. Das zugrundeliegende Hygienekonzept beinhaltet neben dem Lüften der Klassenräume alle 20 Minuten auch eine Reduzierung der Schülerzahl in den Klassenverbänden, so dass ein Abstand von mindestens 1,50 Metern zwischen den Schülerinnen und Schülern gewährleistet wird.

Montag, 16. November 2020

Am Montag keine Neuinfektionen in Schwerin / Schließung der Kinder- und Jugendtreffs bis Monatsende verlängert

Wie schon in der Vorwoche wurden am Montag in der Landeshauptstadt keine neue Corona-Infektionen gemeldet. Allerdings ist die Zahl zu Wochenbeginn immer geringer als an den folgenden Wochentagen, da Hausärzte und Testzentrum am Wochenende keine Tests vornehmen.  Am Sonntag hatten die Helios-Kliniken zwei Neuinfektionen an das Gesundheitsamt gemeldet. Es handelte sich zum einen um eine Kontaktperson, zum anderen um eine Frau aus der Erstaufnahmestelle des Landes in Stern Buchholz, die zur Entbindung ins Klinikum aufgenommen wurde. Leider wurde am heutigen Tag auch ein weiterer Todesfall gemeldet. Es handelt sich um einen 84-jährigen Schweriner, der wegen anderer schwerer Vorerkrankungen im Klinikum behandelt wurde.

Die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt jetzt bei 307, abzüglich der 196 Genesenen und drei Verstorbenen gibt es derzeit 108 aktive Infektionen. Neun Erkrankte müssen derzeit stationär im Krankenhaus behandelt werden. Schwerin ist kein Risikogebiet mehr, befindet sich aber weiter in der orangen Corona-Ampelphase.

Kinder- und Jugendtreffs in der Landeshauptstadt bleiben auch in den kommenden zwei Wochen geschlossen und dürfen nur noch Outdoor-Aktivitäten anbieten. Sporthallen bleiben in der Landeshauptstadt bis Ende November geschlossen. Für den Freizeitsport von Kindern und Jugendlichen sind weiterhin nur die Sportplätze geöffnet, auf denen die Kinder in kleinen Gruppen und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln Sport treiben können. Die Schwimmhalle ist weiterhin nur für das das Schulschwimmen geöffnet.

 

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Tagesausflüge nach Mecklenburg-Vorpommern

Nein, das ist derzeit leider nicht möglich.

Einreise nach MV aus ausländischen Risikogebieten

Personen, die nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet außerhalb der Bundesrepublik Deuutschland aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die Haupt- oder Nebenwohnung oder in eine andere, eine Absonderung ermöglichende Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind.

Quarantäneverordnung des Landes MV vom 28. November 2020
Kontaktbeschränkungen

Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist vom 1. Dezember 2020 an nur noch mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Dabei darf die Zahl von fünf Personen nicht überschritten werden. Dazugehörige Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgerechnet.

Diese Beschränkung gilt auch im privaten Bereich. Gruppenfeiern auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind generell verboten.

In der Öffent­lich­keit ist, wo immer möglich, ein Mindest­abstand von 1,5 Meter zu anderen Personen einzuhalten. Es wird empfohlen, eine Mund-Nase-Bedeckung (zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch) zu tragen. Dies gilt nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Menschen, die wegen einer Behinderung keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.

Beherbergung in einem Hotel oder in einer Ferienwohnung

Grundsätzlich ist das Übernachten ineinem Hotel oder in einer Ferienwohnung nicht gestattet. Lediglich zwischen dem 23.12.2020 und 01.01.2021 können Kernfamilien-Mitglieder beim Besuch ihrer Kernfamilie für maximal drei Nächte in einem Hotel, einer Ferienwohnung oder ähnlichen Beherbergungsstätte übernachten.

Gaststätten, Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen

Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Hierunter fallen auch Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen. Die Belieferung, die Mitnahme und der Außer-Haus-Verkauf sind weiterhin in der Zeit 06:00 bis 23:00 Uhr möglich. Es besteht die Pflicht, die Auflagen aus Anlage 31 einzuhalten. Nicht öffentlich zugängliche Kantinen von Betrieben bleiben geöffnet. Es besteht die Pflicht, die Auflagen aus Anlage 31a der Corona-Landesverordnung MV vom 28. November 2020 einzuhalten.

Einzelhandel

Einkaufszentren, Wochenmärkte, Groß- und Einzelhandelbetriebe bleiben geöffnet. Es gelten jedoch verschärfte Hygiene-Auflagen nach Anlage 1 der Corona-LVO.

Betriebe im Bereich der Körperpflege

Kosmetikstudios, Massagepraxen, Nagelstudios, Sonnenstudios, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe, wie zum Beispiel Barbiere, sind für den Publikumsverkehr geschlossen.

Theater, Freizeiteinrichtungen & Kinos

Freizeiteinrichtungen, Kinos, Spielhallen, Wettannahmestellen, Messen oder Ähnliches sind geschlossen bzw. finden nicht statt.

Theater, Konzerthäuser, Opern und ähnliche Einrichtungen sind mit Ausnahme für Schulklassen für den außerschulischen Unterricht ebenfalls geschlossen.

Spielplätze

Spielplätze bleiben auch weiterhin unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln geöffnet.

Trauungen

Trauungen sind für einen Teilnehmerkreis von höchstens 10 Personen zulässig. Kinder bis 14 Jahre, die zum Haushalt von teilnehmenden Erwachsenen gehören, werden nicht mitgerechnet.
Es besteht die Pflicht, die Auflagen aus Anlage 43 der Corona-LVO einzuhalten.

Beisetzungen

Beisetzungensind für einen Teilnehmerkreis von höchstens 20 Personen zulässig. Kinder bis 14 Jahre, die zum Haushalt von teilnehmenden Erwachsenen gehören, werden nicht mitgerechnet.
Es besteht die Pflicht, die Auflagen aus Anlage 43 der Corona-LVO einzuhalten.

Kulturelle städtische Einrichtungen

Die städtischen Kultureinrichtungen wie das soziokulturelle Zentrum „Der Speicher“ und das Schleswig-Holstein-Haus bleiben geschlossen. Die Sternwarte und das Planetarium bleiben für angemeldete Schulklassen geöffnet. Öffentliche Vorführungen finden bis auf Weiteres nicht statt. Das Volkskundemuseum in Mueß hat bereits am 31. Oktober seine Saison beendet. Zum Spazierengehen bleibt das Außengelände geöffnet.
Das Kulturinformationszentrum ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung für persönliche Vorsprachen geöffnet.

Stadtbibliothek & Stadtarchiv

Die Einrichtungen der Stadtbibliothek (Hauptbibliothek Klöresgang, Stadtteilbibliotheken in Lankow und in Neu Zippendorf) bleibt bis auf Weiteres für die Ausleihe und Rücknahme von Medien geöffnet. Mit dem mobilen Medienservice haben Nutzerinnen und Nutzer der Stadtbibliothek darüber hinaus immer dienstags und donnerstags in der Zeit von 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 16:00 Uhr die Möglichkeit, Medien zu bestellen und Mitarbeiter*innen der Festspiele MV liefern Ihnen Ihre Wunschmedien direkt nach Hause. Einfach anrufen 5901938 eine E-Mail an stadtbibliothek@schwerin.de senden. Es ist auch möglich, nur den Abholservice von entliehenen Medien in Anspruch zu nehmen. Geplante Veranstaltungen für den November wie beispielsweise Führungen oder Lesungen für Schulklassen oder Kita-Gruppen finden nicht statt. 

Das Stadtarchiv hat weiterhin geöffnet. Es gelten die Hygiene- und Abstandsregeln.

Musikschulen

Entsprechend der Landesverordnung sollen die Angebote der Musikschulen für Kinder- und Jugendliche erhalten bleiben. Alle geplanten Veranstaltungen und Konzerte des Konservatoriums werden bis auf Weiteres verschoben bzw. abgesagt.

Volkshochschule

An der Schweriner Volkshochschule werden alle Kurse und Veranstaltungen, mit Ausnahme der Schulabschusskurse im „Campus am Turm“, vorübergehend unterbrochen bzw. der Beginn verschoben. Die Kursleiter*innen und Kursteilnehmer*innen werden umgehend darüber informiert, sobald die Kurse fortgesetzt werden bzw. Veranstaltungen wieder stattfinden können. Aktuelle Informationen dazu unter www.vhs-schwerin.de.

Zoo

Der Schweriner Zoo darf im Außenbereich weiterhin unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen Besucher*innen begrüßen.

Sporthallen/Sportplätze/Schwimmhallen

Sporthallen und Sportplätze sind ab dem 1. Dezember 2020  bleiben in der Landeshauptstadt bis Mitte November geschlossen. Die Schwimmhalle hat ebenfalls seine Türen ab dem 1. Dezember für Vereine im Kinder- und Jugendbereich geöffnet. Schulschwimmen findet weiterhin statt.

Besuche in Helios Kliniken Schwerin nur noch in Ausnahmefällen

Um den stark steigenden Covid-19-Fallzahlen entgegenzuwirken, sind für die Helios Kliniken Schwerin die Besuchsmöglichkeiten eingeschränkt. Besuche sind nur noch möglich für Partner von werdenden Müttern, Angehörige von palliativ versorgten Patienten, Eltern von Kindern unter 16 Jahren sowie gesetzliche Betreuer. Diese Personen müssen sich wie gewohnt am Haupteingang des Krankenhauses melden. Dort ist es ebenfalls möglich, von Patienten benötigte Kleidung, Hilfsmittel oder ähnliches abzugeben. Alle anderen Besucher werden nicht mehr ins Haus gelassen.

Um weiterhin Kontaktmöglichkeiten zu bieten, können die Patienten kostenlos mit den Telefonen auf ihren Zimmern telefonieren.

Die als Ausnahme genannten Patienten im Haus können für eine festgelegte, nicht wechselnde Besuchsperson einen Besucherausweis ausfüllen. Dieser muss von der Besuchsperson am Haupteingang vorgezeigt werden.

Bürgertelefone
Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministerium

montags bis donnerstags
08:00 bis 18:00 Uhr

freitags
08:00 bis 12:00 Uhr

Tel.: 030 346 465 100

Zentrales Bürgertelefon der Landesregierung MV

montags bis freitags                  
08:00 bis 17:00 Uhr

Samstags & sonntags                 
10:00 bis 14:00 Uhr


Tel: 0385 588-11311
Bürgertelefon der Stadtverwaltung Schwerin zu allgemeinen Fragen/Terminvergabe Testzentrum

montags, dienstags, donnerstags
09:00 bis 15:00 Uhr

mittwochs, freitags
09:00 bis 13:00 Uhr

Tel.: 0385 545-3333

Infotelefon Wirtschaftsförderung

montags, dienstags, donnerstags
08:00 bis 16:00 Uhr

mittwochs, freitags
08:00 bis 12:00 Uhr

Tel: 0385 545-1653 oder 0385 545-1658

Bürgertelefon des Jobcenters Schwerin

montags bis donnerstags
08:00 bis 14:00 Uhr

freitags
08:00 bis 12:00 Uhr

Tel.: 0385 450-1012

Friedhofsverwaltung

montags bis donnerstags
08:00 bis 16:00 Uhr

freitags
08:00 bis 14:00 Uhr

Tel.: 0385 64 108 11 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rufnummern bei Konflikten Zuhause
Rufnummern bei Konflikten Zuhause
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
08000 116 016
www.hilfetelefon.de
Hilfetelefon Gewalt an Männern
0800 123 9900
www.maennerhilfetelefon.de
Hilfetelefon Schwangere in Not
0800 40 40 020
www.geburt-vertraulich.de
Nummer gegen Kummer - Elterntelefon
0800 111 0550
Kinder- und Jugendtelefon
116 111

 

 

 





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Gemeinsam stärker als Gewalt
Öffnungszeiten des Testzentrums erweitert

Wegen des aktuellen Infektionsgeschehens weitet die Landeshauptstadt ihre Testkapazitäten aus. Das Testzentrum in der Werderstraße ist wieder Montag bis Freitag täglich in der Zeit von 9.00 bis 13.00 Uhr geöffnet. Die Terminvergabe für das Testzentrum erfolgt über das Bürgertelefon der Stadtverwaltung unter 545-3333. Das Bürgertelefon ist montags, dienstags und donnerstags von 9.00 bis 15.00 Uhr sowie mittwochs und freitags von 09.00 bis 13.00 Uhr erreichbar.

Krankschreibungen per Telefon wieder möglich

Telefonische Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden sind ab sofort aufgrund der Corona-Lage wieder bundesweit möglich. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschusses im Gesundheitswesen (G-BA) am 15. Oktober 2020. Die Regelung soll zunächst bis zum Jahresende gelten. Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, können sich telefonisch bis zu sieben Kalendertage krankschreiben lassen.

Terminvereinbarung für Besuch im Stadthaus weiterhin erforderlich

Termin und Mundschutz sind für Besucher des Stadthauses weiterhin vorgeschrieben: Wer etwas im Stadthaus zu erledigen hat, muss sich vorher um eine Terminvereinbarung kümmern. Termine für zahlreiche Dienstleistungen können über die Terminreservierung unter www.schwerin.de/terminvergabe gebucht werden. Darüber hinaus stellen alle Fachbereiche eine telefonische Erreichbarkeit für Anfragen und Terminreservierungen sicher.

Der Zugang in das Stadthaus ist weiterhin nur über den Haupteingang möglich. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist verpflichtend, wenn ein Termin im Stadthaus wahrgenommen wird. Die Termine im Stadthaus sollten weiterhin möglichst nur von der direkt betroffenen Person wahrgenommen werden. Viele Dienstleistungen kann man inzwischen auch online über das Servicekonto Schwerin auf schwerin.de erledigen.

 

Telefonische Erreichbarkeit:
Montag, Dienstag, Donnerstag 8 - 16 Uhr, Mittwoch und Freitag 8 - 12 Uhr

BürgerBüro

0385 545-1111

Dokumentenservice

0385 545-1772

Ausländerbehörde

0385 545-1805

Für die Ausländerbehörde müssen alle bestehenden Termine neu vereinbart werden.

 

Standesamt

0385 545-1690

Fachdienst Jugend                                                   

0385 545-2000

Allgemeiner Sozialer Dienst – Bereitschaftsdienst     

0385 545-4444

Wirtschaftsförderung 

0385 545-1653 oder 0385 545-1658

Bauordnung 

0385 545-2542

Fachdienst Umwelt

0385 545-2420

Fachdienst Ordnung   

0385 545-2410

Fachdienst Soziales    

0385 545-2130

Fachdienst Gesundheit

0385 545-2820

Fachdienst Bildung und Sport

0385 545-2010   

Fachdienst Kulturbüro 

0385 59127-33     

Fachdienst Stadtentwicklung und Wirtschaft

0385 545-2613   

Fachdienst Verkehrsmanagement

0385 545-2050

Die Corona-Warn-App: Gemeinsam Corona bekämpfen

 © Bundesregierung

Mehr als 18,7 Millionen Mal wurde die bereits heruntergeladen. Helfen auch Sie mit der Corona-Warn-App mit, Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Sie macht das Smartphone zum Warnsystem. Die App informiert uns, wenn wir Kontakt mit nachweislich Infizierten hatten. Sie schützt uns und unsere Mitmenschen. Und unsere Privatsphäre. Denn die App kennt weder unseren Namen noch unseren Standort.

Warum ist die App so wichtig?

Überall im öffentlichen Raum begegnen wir anderen Menschen. Darunter auch Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sein können und das Virus an andere übertragen. Auch ohne, dass sich Symptome bemerkbar machen.
Nach einem positiven Corona-Test geht es für das Gesundheitsamt an die Nachverfolgung der Kontakte. Und die verläuft nicht ohne Lücken. Schließlich können Infizierte unmöglich alle Personen benennen, denen sie im Supermarkt, in der Bahn oder beim Spaziergang begegnet sind. Die Corona-Warn-App kann solche Lücken schließen. Sie erkennt, wenn sich andere Menschen in unserer Nähe aufhalten. Und sie benachrichtigt uns, wenn ihr gemeldet worden ist, dass sich einer dieser Menschen nachweislich infiziert hat. Kurz: Sie ergänzt die analoge Erfassung digital und hilft so, Infektionsketten zu durchbrechen. Sie hilft, die Pandemie unter Kontrolle zu halten.

App herunterladen

Wichtige Informationen für Kontaktpersonen (Kategorie I und II)

Informationen für Kontaktpersonen mit hohem Infektionsrisiko (Kategorie I)

Die Maßnahmen unseres Gesundheitsamtes zur Eindämmung der Corona-Pandemie zielen vor allem darauf ab, die Infektionsketten durch die Identifizierung von Kontaktpersonen und Infektionsclustern zu unterbrechen und so den Anstieg der Covid-19-Fälle zu bremsen. Als Kontaktperson wird generell eine Person bezeichnet, die Kontakt mit jemandem hatte, der mit dem von Mensch zu Mensch übertragbaren Covid 19-Virus infiziert ist.

Nach den Richtlinien des RKI gelten als Kontaktpersonen mit hohem Infektionsrisiko (Kategorie I) Menschen, die in engem Kontakt zur infizierten Person stehen oder standen. Die Fallermittler des Gesundheitsamtes kontaktieren diesen Personenkreis im Rahmen der Nachverfolgung der Infektionsketten. Kontaktpersonen ersten Grades erhalten eine amtliche Anordnung und müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

Kontaktpersonen mit hohem Infektionsrisiko können sein:

  • Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face“) Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z. B. Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt,
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, wie z. B. Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund-Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc.,
  • Personen, die nach Risikobewertung durch das Gesundheitsamt mit hoher Wahrscheinlichkeit einer relevanten Konzentration von Aerosolen ausgesetzt waren (z. B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen),
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall im Rahmen von Pflege oder medizinische Untersuchung (≤ 2 m), ohne verwendete Schutzausrüstung.

Kontaktpersonen Kategorie 1 sind angehalten, ihren Gesundheitszustand täglich zu beobachten und sich bei Symptomen wegen eines Abstrichs auf das SarsCov-2 Virus beim Hausarzt oder wenn der Hausarzt keinen Test durchführen oder organisieren kann, beim Gesundheitsamt zu melden.

Verhaltensregeln für Kontaktpersonen mit geringem Infektionsrisiko (Kategorie II)

Kontaktpersonen mit geringem Infektionsrisiko werden in der Regel nicht vom Gesundheitsamt kontaktiert. Dieser Personenkreis hatte in den letzten zwei Wochen Kontakt zu einer Person mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Wer die Corona-Warnapp installiert hat, kann eine Meldung zu dieser Risikobegegnung bekommen. Auf Grund des geringen Infektionsrisikos ist keine Quarantäne erforderlich. Es sollten dennoch individuelle Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden:

  • Minimieren Sie Kontakte zu anderen Personen und halten sich nach Möglichkeit bevorzugt zu Hause auf. Alle anderen Personen der Wohngemeinschaft dürfen ihrer üblichen Beschäftigung nachgehen.
  • Halten Sie nach Möglichkeit in Ihrem Haushalt eine zeitliche und räumliche Trennung von den anderen Haushaltsmitgliedern ein. Eine zeitliche Trennung kann z. B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass Sie sich in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhalten. Beim Husten und Niesen Abstand zu anderen halten und wegdrehen; Halten der Armbeuge vor Mund und Nase oder Benutzung eines Taschentuchs, das sofortentsorgt wird. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife und vermeiden das Berühren von Augen, Nase und Mund.
  • Sollten Sie Krankheitssymptome (z.B. Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit) oder Fieber entwickeln, kontaktieren Sie bitte telefonisch Ihren Haus-/Kinderarzt bzw. den entsprechenden Notdienst. Er kann Sie beraten und ggf. Weitergehendes veranlassen.
  • Sollten Sie ärztliche Hilfe benötigen, informieren Sie bitte in den nächsten zwei Wochen vorab und beim Kontakt mit medizinischem Personal die jeweilige Person, dass Sie Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatten.

Weitere wichtige Informationen

Stadt gewährt Unternehmen Zahlungserleichterungen bei Steuern
 © photocase.de

Zu der wirtschaftlich angespannten Situation durch die Corona-Pandemie informiert die Finanzverwaltung, dass auf Antrag und nach einer vereinfachten Prüfung insbesondere bei fälliger Gewerbesteuer, Übernachtungssteuer oder Vergnügungssteuer und einer pandemiebedingten Liquiditätslücke bei den Unternehmen Zahlungserleichterungen durch die Landeshauptstadt eingeräumt werden können. Unternehmen, die wegen der aktuellen Entwicklung in Zahlungsschwierigkeiten geraten sind, können fällige Beträge auf Antrag bis zum Jahresende 2020 gestundet oder im äußersten Fall auch erlassen werden.

Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier: „Es ist in unserem Interesse, dass die Unternehmen in der Stadt gut durch die aktuelle Krise kommen und die Arbeitsplätze erhalten werden. Im Rahmen unserer Möglichkeiten wollen wir den Unternehmen helfen und zügig und mit Augenmaß entscheiden. Ich denke dabei an viele Einzelunternehmen, an das Hotel- und Gaststättengewerbe sowie an Betriebsschließungen infolge der Corona-Pandemie, die unvorhergesehen und auch unverschuldet eingetreten sind. Die ersten Stundungen sind bereits antragsgemäß entschieden und zu den Antragstellern per Post unterwegs.“

Die formlosen Anträge richten Sie bitte an:

Landeshauptstadt Schwerin
Fachdienst Finanzwirtschaft, Stadtkasse
Forderungsmanagement
Am Packhof 2 - 6
19053 Schwerin

Jobcenter ist weiter für Kunden da - Persönliche Beratung mit Termin
 © Jobcenter Schwerin

Ab dem 2. Juni 2020 wird im Jobcenter Schwerin die persönliche, terminierte Beratung zu Qualifizierung, Ausbildung und Arbeit sowie zu Unterstützungs- und Förderleistungen wieder möglich sein.
Auf der Basis der Lockerungen in Mecklenburg - Vorpommern werden nun schrittweise die Zugangsmöglichkeiten erweitert und sich wieder verstärkt um die Integration der Leistungsberechtigten gekümmert. Hierzu werden gezielt Kundinnen und Kunden zu Gesprächen in das Jobcenter geladen.
„Wir werden auch in Zukunft die Leistungsgewährung sicherstellen. Gleichwohl ist es sehr wichtig, die Eingliederung in Ausbildung und Arbeit wieder in den Fokus unserer Bemühungen zu stellen. Um den Gesundheitsschutz der Beschäftigten und Kunden zu sichern, kann es vorerst nur einen terminierten Zugang in unser Haus geben“, so Regine Rothe, Geschäftsführerin des Jobcenters.
Alle Kundenkontakte werden im Erdgeschoss - im Kundenservice - realisiert. Arbeitsplätze in diesen Servicebereichen wurden zum gegenseitigen Schutz mit Plexiglaswänden ausgestattet. Wichtig ist, dass das Tagen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht ist, wenn ein Termin im Jobcenter wahrgenommen wird. Darüber hinaus sollte der Termin möglichst nur von der direkt betroffenen Person wahrgenommen werden.
Seit Mitte März hat das Jobcenter Schwerin die persönlichen Kontakte mit Kunden auf eine reine Notfallbetreuung reduziert und alle Anliegen telefonisch oder online geklärt. Dieses Vorgehen hat sich sehr gut bewährt und wird für den Leistungsbereich so fortgeführt. Die eingehenden Anträge, egal ob für die Neu- oder Weiterbewilligung, konnten somit schnell und zuverlässig bearbeitet werden.
Wer Kontakt mit dem Jobcenter aufnehmen möchte, hat vielfältige Möglichkeiten:
1.) Per Telefon montags – freitags von 08 – 18:00 Uhr: 0385/450 5892
2.) E-Mail JC-Schwerin@jobcenter-ge.de
3.) online http://jobcenter.digital.
4.) Post, JC Schwerin, Am Margaretenhof 14 – 16, 19057 Schwerin,
5.) HausbriefkastenBitte bearbeiten Sie diesen Beispieltext.
Außerdem können Unterlagen online unter www.jobcenter.digital eingereicht werden.

Wichtige Informationen für Unternehmerinnen und Unternehmer

Die aktuelle Lage, ausgelöst durch den Coroanvirus, hat jeden von uns stark getroffen. An allen Stellen wird nun versucht Umgang mit der neuen Situation zu finden. Sie als Unternehmerinnen und Unternehmer sind vor die schwere Aufgabe gestellt, Ihr Unternehmen durch die Krise zu manövrieren.

Ab dem 25. März können beim Landesförderinstitut (LFI) Mecklenburg-Vorpommern Anträge auf Unterstützung durch den MV-Schutzfonds gestellt werden Die Zuschüsse  des Landes für Selbstständige und Kleinunternehmer müssen nicht zurückgezahlt werden und greifen dem Hilfspaket des Bundes vor. Mit dem Maßnahmenpaket des Landes von insgesamt 1,1 Milliarden Euro sollen die Unternehmen im Land unterstützt und Arbeitsplätze gesichert werden.

Anträge können beim LFI gestellt werden:

https://www.lfi-mv.de/foerderungen/corona-soforthilfe/index.html

Die städtische Wirtschaftsförderung ist von montags bis freitags in der Zeit von
9:00 bis 16:00 Uhr telefonisch und per E-Mail für die Schweriner Unternehmerinnen und Unternehmer erreichbar, um speziell im Zusammenhang mit den Auswirkungen und Folgen des Coronavirus zu beraten:

Volker Künze
Telefon: 0385 545-1653
E-Mail: vkuenze@schwerin.de

Stefan Purtz
Telefon: 0385 545-1658
E-Mail: spurtz@schwerin.de

Die Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung werden als Erstberatung Fragen und Hinweise entgegennehmen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten informieren und als Informationsvermittler fungieren.
Fragen und Antworten auf häufig gestellte Fragen sind auch unter www.schwerin.de/wirtschaftsinformationen einsehbar.

Neues Internetangebot der Wirtschaftsförderer im Land

Darüber hinaus haben sich die kommunalen Wirtschaftsförderer zusammengeschlossen und eine neue Webseite www.RettungsRingMV.de aufgebaut.

Auf RettungsRingMV erhalten die Unternehmerinnen und Unternehmer einen tagesaktuellen Überblick und können schnell auf vorhandene Unterstützungen des Bundes und des Landes im Zusammenhang mit der Corona-Krise zugreifen. Das Serviceportal bietet eine Gesamtübersicht über aktuelle Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten wie Gehalts-, Lohn- oder Verdienstausfall, Zuschüsse, Liquiditätshilfen und Kredite, Bürgschaften, steuerliche Erleichterungen oder Stundungen. Informationen zu den einzelnen Programmen sind ebenso zu finden wie Formulare und Antragsunterlagen sowie Kontakte zu den Bewilligungsinstitutionen sowie den kommunalen Partnern. Selbstständige, Freiberufler, Kleinst-, Klein-, mittlere und Großunternehmen finden schnell und nach individuellem Bedarf geeignete Programme und monetäre Hilfsangebote.

In Kürze sollen auf der Plattform auch regionale und lokale Unterstützungsmaßnahmen zu finden sein. Ein Redaktionsteam wird sich zukünftig um die tägliche Aktualisierung und Datenpflege kümmern.

Die 15 kommunalen Wirtschaftsförderer haben beschlossen, in der Corona-Krise noch enger zusammenzuarbeiten, um der regionalen Wirtschaft bestmögliche Unterstützung und Beratung zu liefern. Mit dem neuen Portal wurde das erste Gemeinschaftsprojekt bereits umgesetzt.

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Fragen & Antworten

FAQs vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales