24 Stunden bei der Berufsfeuerwehr

Was macht ein Feuerwehrmann in einer 24-Stunden-Schicht bei der Feuerwehr?

morgendliches antreten der Wachabteilung © Landeshauptstadt Schwerin / Fründt

Der Dienst eines Berufsfeuerwehrmannes oder einer Berufsfeuerwehrfrau beginnt ausgeruht am Morgen um 07:00 Uhr mit dem Antreten der gesamten Wachabteilung in der Fahrzeughalle. Hier erfährt jeder Kollege und jede Kollegin, welche Funktion ihm zugeteilt wurde und ob er dem Tag im Rettungsdienst oder auf dem Löschzug beginnt. Auch Besonderheiten, wie Fahrzeugreparaturen, Besuchergruppen und der vorgesehen Tagesablauf werden bekanntgegeben.

Nach dem Antreten werden die Einsatzfahrzeuge auf ihre Funktion überprüft. Dies geschieht jeden Tag, da die Einsatzgeräte der Feuerwehr zu jeder Zeit an fast jedem Ort funktionstüchtig zur Verfügung stehen sollen. Da eine Vielzahl von Geräten durch die Einsatzkräfte zu bedienen sind, werden während der Dienstübernahme auch kleine Unterrichtungen zu einzelnen Geräten durchgeführt. Auf Grund der Vielzahl der Aufgaben im Einsatz der Feuerwehr ist die tägliche Aus- und Fortbildung unerlässlich. Denn im Einsatzfall müssen alle Geräte und jeder Handgriff zu jeder Zeit beherrscht werden.

Nach der Dienstübernahme gehen die Einsatzkräfte verschiedenen Aufgaben nach. Hierzu zählen Aufgaben in den Werkstätten, in denen kleinere Reparaturen und Wartungen an Fahrzeugen und Geräten durchgeführt werden. Aber auch die Vorbereitung von Unterrichten zur Fortbildung und die Dienstplanung der Einsatzkräfte für die kommenden Tage und Wochen zählen dazu. Da die geplanten Tätigkeiten durch Einsätze unterbrochen werden können, werden diese über den Tag verteilt durchgeführt.

 © Landeshauptstadt Schwerin / Fründt

Bei einem Einsatz für den Löschzug der Berufsfeuerwehr Schwerin, der jeden Moment des Tages auftreten kann, heißt es dann alles stehen und liegen lassen. Innerhalb kürzester Zeit sind die Einsatzkräfte ausgerückt und auf dem Weg zum Einsatzort.

Da es beim Beruf eines Berufsfeuerwehrmannes oder einer Berufsfeuerwehrfrau u.a. um Schnelligkeit, Kondition und Kraft geht, ist die körperliche Fitness unerlässlich. Neben dem gemeinsamen Dienstsport am Tage, können sich die Einsatzkräfte auch während ihrer Bereitschaftszeit in den Fitnessräumen Sport treiben.

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Der Dienst bei der Feuerwehr heißt aber auch Teamwork - „Einer für alle, alle für einen“. Dies stellt die diensthabende Wachabteilung auch jeden Tag beim gemeinsamen Mittagessen mit der notwendigen Vorbereitung, unter Beweis.

Am Abend steht dann der Funktionstausch auf dem Plan. Die Kollegen, die den Tag im Rettungsdienst begonnen haben, wechseln nach 12 Stunden in den Bereich des Löschzuges. Mit Beginn der Bereitschaftszeit am Abend gehen die Kollegen verschiedenen Aufgaben nach. In dieser Zeit kann der Feuerwehrmann ruhen, Sport treiben, lesen usw.. Für private Zwecke aber darf er die Feuerwache für jedoch nicht verlassen.

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Am nächsten Morgen endet der Dienst um 07:00 Uhr mit Beginn der kommenden frisch ausgeruhten Wachabteilung.

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