Mit Bus und Bahn

© Nahverkehr Schwerin GmbH

Straßenbahnen

Am 24. August 2001 wurden die ersten drei Niederflur-Gelenktriebwagen des Typs SN 2001 im Rahmen eines Roll Out und anschließendem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach ersten Probefahrten wurde am 25. September der Linienbetrieb aufgenommen. Seitdem erfolgte alle drei bis vier Wochen die Inbetriebnahme eines weiteren Niederflurfahrzeuges. Bis Ende 2003 war der Ersatz der alten Tatra-Fahrzeuge durch 30 neue Triebwagen abgeschlossen.

Fahrgastinformationssystem

Das Fahrgastinformationssystem wird in jedem Wagenteil durch einen 15"-Monitor unterstützt. Neben den Möglichkeiten der Darstellung von Fahrtverlaufsinformationen, Umsteigemöglichkeiten usw. können wir unsere Fahrgäste hiermit auch auf geplante Sonderverkehre oder Fahrplanänderungen hinweisen.

In jedem der drei Wagenteile befindet sich ein Monitor für die Fahrgastinformation. Oben rechts die übliche Haltestellen-Innenanzeige in Form einer Textanzeige für die nächste Haltestelle.

Neben der konsequenten transparenten Gestaltung des Wageninneren dient eine Videoüberwachungsanlage der Erhöhung der Sicherheit unserer Fahrgäste. Weiterhin verfügt jedes Fahrzeug über ein Fahrgastzählsystem.

Bauweise

Die Niederflur-Gelenktriebwagen des Typs SN 2001 sind in Stahlleichtbauweise gefertigt. Besonders erwähnenswert ist, dass das Schweriner Fahrzeug eines der ersten Fahrzeuge mit einer optimierten Seitenwandfertigung ist. So konnte trotz vieler Maßnahmen zur Komforterhöhung das Fahrzeug-Eigengewicht je Sitzplatz gegenüber den Tatra-Triebwagen um über 21 % gesenkt werden. Die linke Seitenwand eines mittleren Wagenteiles. Durch neue computergestützte Schweißverfahren wurde die Vorfertigung ganzer Seitenwände möglich. Das verkürzt die Fertigungszeiten, bringt eine deutliche Gewichtseinsparung und ermöglicht die Verwendung von hochwertigen korrosionsträgen Blechen. 

Fahrwerk

Das Fahrzeug verfügt über eine niveauregulierende hydropneumatische Federung. Neben verbesserten Dämpfungseigenschaften ermöglicht dieses Federsystem eine konstante Einstiegshöhe. Das eigentliche Federbein wird durch einen Faltenbalg vor Schmutz geschützt.

Busse

Seit Ende August 2016 rollen auf Schwerins Straßen 32 neue Busse des Schweriner Nahverkehrs. Die Flotte gliedert sich in 16 Citaro Solo-Fahrzeuge mit drei Türen und 16 Citaro Gelenkomnibusse mit 4 Türen. Der Schweriner Nahverkehr hat bei der Ausstattung der Fahrzeuge besonders in die Zukunft der digitalen Vernetzung investiert. Gemeinsam mit Mercedes-Benz wurde auf Grundlage der elektronische Fahrzeugarchitektur IP-KOM (Internet-Protokoll-basierter Kommunikationsdienst) eine Kommunikationsplattform auf Internetprotokollbasis geschaffen. Diese Plattform bietet verbesserte Informationen und mehr Sicherheit für den Fahrgast. Außerdem ermöglicht IP-KOM selbst eine höhere Flexibilität im Betrieb der Linien. Er ermöglicht den Datenaustausch zwischen Leitstelle und Omnibus. Jedes Endgerät, zum Beispiel ein Fahrscheindrucker, eine Fahrtzielanzeige oder ein Fahrgastinformationssystem, wird mit einer eigenen IP-Adresse versehen. Die erfassten Daten werden dann über den buseigenen Router in Echtzeit an die Leitstelle übertragen. Kommt es zu Verspätungen, kann die Leitstelle diese Informationen direkt auf die Monitore im Fahrzeug übertragen. Darüber hinaus sind die mit der der IP-KOM Technologie ausgestatteten Busse in der Lage, Fahrgast-Informationen direkt an das Kunden-Smartphone zu senden.

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