Elektro­mobilitäts­konzept

Elektromobilitätskonzept /-strategie für die Landeshauptstadt Schwerin

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Mit dem positiven Fördermittelbescheid des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, ist es uns nun möglich, den Stadtvertreterbeschluss 00377/2015 zur Erarbeitung eines Elektromobilitätskonzeptes/-strategie für die Landeshauptstadt Schwerin umzusetzen.

Im Juli dieses Jahres führte die Stabsstelle Klimamanagement und Mobilität gemeinsam mit der KSM die Ausschreibung durch. Aus fünf Bewerbern hat sich das Büro ISME (Institut Stadt│Mobilität│Energie GmbH) durchgesetzt.

ISME ist eine Beratungs- und Planungsgesellschaft, die sich 2016 aus einer gleichnamigen Forschungsgruppe am Städtebau-Institut der Universität Stuttgart gegründet hat. Sie beraten gezielt und erarbeiten maßgeschneiderte Konzepte zur Lösung kommunaler und betrieblicher Fragestellungen im Bereich der nachhaltigen Mobilitäts- und Stadtplanung. Die Mitarbeiter des ISME beschäftigen sich seit annähernd 10 Jahren in Forschungs- und Umsetzungskonzepten mit Themen der Elektromobilität und der nachhaltigen Mobilität. Auch im Förderprogramm „Elektromobilität vor Ort“ ist das ISME als Teil des Konsortiums mit der Begleitforschung betraut; es werden derzeit die 128 bewilligten Elektromobilitätskonzepte von anderen Städten evaluiert.

Das Projekt wird gefördert und unterstützt vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und dem Projektträger Jülich (www.ptj.de)  

Förderkennzeichen: 03EMK3090, Laufzeit 01.02.2019 bis 30.09.2020

Das Elektromobilitätskonzept /-strategie für Schwerin wird auf 4 Säulen aufgebaut. (siehe unten)

Die vier Säulen des Elektromobilitätskonzeptes /-strategie

1. Erstellung eines Ladeinfrastrukturkonzeptes
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Ziel des zu erstellenden Ladeinfrastrukturkonzeptes soll die Errichtung einer bedarfsgerechten und zukunftsweisenden Ladeinfrastruktur für E-Mobilität im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Schwerin sein. Das Gesamtkonzept soll ausgehend von einem Einstiegs- oder Startkonzepts auch die kontinuierliche Anpassung (Skalierbarkeit) an das Nutzerverhalten und die Bedarfe während der nächsten 15 Jahre ermöglichen und sicherstellen. Die hierfür erforderlichen Auslegungsparameter sollen durch Prognosen zukünftiger Rahmenbedingungen (z.B. E-Fahrzeughochlauf, Tourismus- und Durchgangsverkehre, Nutzerverhalten) mit ermittelt werden.

2. Konzept zur Einführung eines E-Car-Sharing – sowie eines BikeSharing-Angebotes
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Im zweiten Teilkonzept soll die Einführung eines E-Car-Sharing- sowie eines Bike-Sharing-Angebotes betrachtet und analysiert werden. Die Ausgangsbasis bei der Entwicklung dieser Angebote soll der aktuell zur Verfügung stehende Fuhrpark der Stadtverwaltung darstellen. Auf diese Weise soll zum einen als Ziel die schnelle Elektrifizierung dieses Fuhrparks verfolgt werden, zum anderen sollen die frei verfügbaren Fuhrparkfahrzeuge am Nachmittag und an den Wochenenden den Mitarbeitern und/oder den Bürgern zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Damit sollen eine höhere Auslastung und ein effizienter Betrieb der Fahrzeuge erreicht werden.

3. Quartiersbezogene Mobilitätslösungen

Auch das Schaffen von neuen Mobilitätsangeboten in Quartieren kann einen nennenswerten Beitrag zur Förderung der Elektromobilität liefern. Durch die Kombination aus guten intermodalen Mobilitätsangeboten (z.B. E-Car- sowie E-Bike-Sharing, ÖPNV), reduziertem Stellplatzangebot, bedarfsgerechter Ladeinfrastruktur und gezielter Information zu den alternativen Mobilitätsmöglichkeiten kann eine nachhaltige Verhaltensänderung bewirkt werden. In diesem Teilkonzept sollen zwei beispielhafte Wohnquartiere betrachtet werden.

4. Kommunikation
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Das vierte Teilkonzept beinhaltet die Entwicklung von Maßnahmen zur Kommunikation und der Visualisierung der Elektromobilität. (u.a. Logo, Slogan, Corporate Design). Die Begleitung der einzelnen Teilkonzepte in Form von Workshops, ist Bestandteil der Visualisierung.

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Landeshauptstadt Schwerin - Stabsstelle Klimamanagement und Mobilität

Frau Carola Nitz

Am Packhof 2-6
19053 Schwerin

0385 545 2431

Landeshauptstadt Schwerin

Frau Ulrike  Liebenau

Am Packhof 2-6
19053 Schwerin

0385 545 2430

Elektromobilität als Baustein einer zukunftsfähigen Mobilität

Die Bundesregierung unterstützt den Bereich Elektromobilität mit umfangreichen Förderaktivitäten. Ziel ist es, den Verkehrssektor energieeffizienter, klima- und umweltverträglicher zu gestalten. Gleichzeitig sollen vor allem für den Straßenverkehr neue, regenerative Energiequellen erschlossen und so die Abhängigkeit vom Erdöl verringert werden. Der Koalitionsvertrag für die 19. Legislaturperiode sieht weiter eine Förderung der Elektromobilität vor, um besonders das Thema Luftreinhaltung in Städten zu adressieren.