§ORTSRECHT

Maßnahmenplan Klimagerechtes Schwerin

© Graphic Recording: Jessica Frische

Auf dem Weg zur Klimagerechtigkeit

Das integrierte Klimaschutzkonzept der Landeshauptstadt von 2012 sah eine CO2-Neutralität bis 2050 vor. Mit dem Beschluss der Stadtvertretung zum Klimanotstand vom 27.01.2020 wurde dieses Ziel auf 2035 vorverlegt. Die notwendige Überarbeitung der Klimaschutzmaßnahmen wird in einem Maßnahmenplan „Klimagerechtes Schwerin“ münden, welcher der Stadtvertretung zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Zur Ermöglichung eines gerechten Entwicklungspfades für die Stadt sollen alle enthaltenen Maßnahmen quantitativ durch drei Kernaspekte beschrieben werden. Dies sind:

  1. die Reduktion des Ausstoßes fossiler klimawirksamer Gase (CO2 und andere, dargestellt als CO2-Äquivalente, bzw. CO2äq), sowie
  2. die Effekte bei der Klimaanpassung (Schutz von Mensch, Natur und Infrastruktur), als auch
  3. die sozioökonomischen Auswirkungen, also welche Sektoren und Bevölkerungsgruppen von den Maßnahmen profitieren, bzw. von diesen belastet werden.

In fünf Workshops von Februar bis Juni 2022 soll die Stadtgesellschaft an der Erstellung des Maßnahmenplans und der enthaltenen Maßnahmen mitwirken.

Öffentliche Mitwirkung am Maßnahmenplan

Auftakt-Workshop - 02.02.2022
 © LHS

Zum Online-Auftaktworkshop am 02.02.2022 haben sich etwa 40 Teilnehmende in der Zeit von 19 bis 21 Uhr zugeschaltet. Nach der Vorstellung des Vorhabens (Fachdienst Umwelt) und den Erläuterungen zum Stand der bisherigen Klimaschutzmaßnahmen (EUS GmbH) - beide Foliensätze sind unten verlinkt - wurde intensiv über verschiedene Aspekte des Klimaschutzes und der Klimaanpassung in Schwerin diskutiert:

  • Eine zentrale Zuständigkeit für Klimaschutz und Anpassung in der Landeshauptstadt gibt es mit der Stabsstelle Klimamanagement und Mobilität. In Folge des Klimanotstands-Beschlusses wurde mit der Hinzuziehung der Fachgruppe Immissionsschutz und Umweltplanung im Fachdienst Umwelt (siehe Kontakte) der Klimaschutz auf eine breitere Basis gestellt. Neue Stellen(-anteile) waren damit nicht verbunden. Um die Weiterentwicklung entsprechender Maßnahmen besser abzustimmen, wurde Ende 2020 die Steuerungsgruppe "Klimagerechtes Schwerin" geschaffen, in der Fachleute aus verschiedenen Fachdiensten, Eigenbetrieben und dem Regionalen Planungsverband Westmecklenburg zusammenarbeiten. Daneben erfolgt ein kontinuierlicher Austausch mit der Klima Allianz Schwerin, in deren Arbeitsgruppen auch Vertreter der Stadtverwaltung tätig sind. Um den eigentlichen Maßnahmenplan zusammenzustellen, wurde die Dr.-Ing. Grüttner Energie Umwelt Strategie GmbH verpflichtet.
  • Die Frage nach einem Klima-Bürgerrat, zusätzlich zu den Workshops, der Klima Allianz Schwerin und dem städtischen Klimabündnis (aus Schweriner Vereinen) wurde ebenfalls diskutiert. Bei solch einem Bürgerrat werden Menschen per Los gewählt und können sich dann mit Unterstützung von Experten in Diskussionen und Debatten eine Meinung bilden und entsprechende Vorschläge erarbeiten. Dies hat den Vorteil, dass interessierte Menschen jeder Fasson mitgenommen werden und das Thema Klimaschutz einem breiteren Querschnitt der Bevölkerung zugänglich wird. Aufgrund der begrenzten Personalressourcen wird die Stadtverwaltung ein solches Format nicht etablieren. Die Organisatoren für die Erstellung des Maßnahmenplans (siehe Kontakte) stehen jedoch allen Verbänden, Vereinen und Einzelpersonen für entsprechende Vorschläge oder Nachfragen zu spezfischen Maßnahmen oder zum Plan selbst zur Verfügung.
  • Die Klimabilanz der Landeshauptstadt wird vom Fachdienst Umwelt mit dem Werkzeug Klimaschutz-Planer des Klimabündnisses erstellt. Letzterem ist Schwerin im Januar 2021 beigetreten. Die erste aktualisierte Bilanz liegt für das Datenjahr 2018 vor und wird dieses Jahr auf die Datenreihe 2010 - 2020 erweitert. Aufgrund notwendiger Basisdaten von der Bundesebene hängt die Bilanz immer etwa zwei Jahre hinterher. Für den zukünftigen Maßnahmenplan ist dies nicht relevant, da die Umsetzung der Maßnahmen mit ihren spezifischen Emissionsminderungen immer aktuell geprüft wird. In diesem Zusammenhang wird es auch einen entsprechenden Vorschlag geben, wie in allen Beschlussvorlagen der Stadtverwaltung der Einfluss auf das Klima konsistent dargestellt werden soll. Der Klimaschutz-Planer basiert auf der bundesweit einheitlichen Bilanzierungsmethodik BISKO, siehe ifeu und UBA. Da es sich dabei um eine Territorialbilanz handelt - es zählt allein der Energieverbrauch vor Ort - schneiden Städte und Landkreise mit wenig energieintensiver Industrie tendenziell besser ab.
  • Die Bilanzierung von Photovoltaik(PV)-Anlagen muss in Ergänzung zur Klimabilanz nach BISKO erfolgen. Da bei der Erarbeitung der Bilanzierungsmethodik BISKO großer Wert auf Energieeinsparung gelegt wurde, wird beim Stromverbrauch immer der bundesdeutsche Strommix angesetzt, der lokale PV-Anlagen nicht berücksichtig. Im Gegensatz dazu fließt lokale regenerative Wärme, wie z.B. aus Geothermie, in die Bilanz mit ein. Um auch den wichtigen Ausbau von PV zu unterstützen, wird dieses Jahr das alte Solarpotentialkataster aktualisiert und mit einer zeitgemäßen Benutzeroberfläche ausgestattet.
  • Ein eigenständiges Energiekonzept, wie im StV-Beschluss gefordert, wird es nicht geben. Stattdessen werden im Maßnahmenplan alle energierelevanten Maßnahmen integriert. Hierzu gehört auch die Kooperation mit dem Stadt-Umland-Raum, da sich die Stadt mit ihren begrenzten Flächen wahrscheinlich nicht nachhaltig mit Energie selbst versorgen kann.
  • Im Verkehrsbereich braucht es die weitere Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in enger Abstimmung mit diversen Maßnahmen der Stadt- und Verkehrsplanung. Ein kleiner Baustein davon ist das aktuelle Projekt zum Lieferverkehr 2035. Die Stadt hat zwar keinen direkten Einfluss darauf, welche Arten und wie viele Pkw und Lkw im Stadtgebiet zugelassen werden. Allerdings können mit guter Siedlungsplanung und Verkehrsführung energie-sparsame Mobilitätsformen, wie die Bewegung zu Fuß oder mit dem Rad gefördert werden. Im Vergleich dazu hat die Stadt auf Verkehrsprojekte von Bund und Land wesentlich weniger Einfluss, wie dies die aktuelle Diskussion um den Bau der Nordtrasse wiederspiegelt.
  • Der Baubereich unterteilt sich grob in die Bestandsgebäude und den Neubau. Bei letzterem wird bereits viel in Sachen Klimaschutz und Klimaanpassung getan. So soll z.B. im künftigen Baugebiet "Warnitzer Feld" auf ressourcenschonendes Bauen geachtet werden, indem möglichst zertifizierte Baumaterialien und nachwachsende Rohstoffe eingesetzt werden. Damit wird der einseitige Fokus auf den Energieverbrauch während der Nutzung um die oft ähnlich hohen Lebenszykluskosten bei der Errichtung der Gebäude erweitert. Im Bestand kann die Landeshauptstadt hauptsächlich bei ihren eigenen Gebäuden als Vorbild vorangehen. Abgesehen vom Ausbau der Fernwärme gibt es im privaten Bereich kaum Einfluss, insbesondere auf die energetische Sanierung. Aus diesem Grund soll es dazu zumindest einen Workshop geben um sich mit und zwischen den privaten Akteuren zum Thema auszutauschen.
  • Unterstützende Maßnahmen sind alle Maßnahmen, welche nicht genau quantifizierbar sind, welche jedoch auch zum Ziel einer klimagerechten Stadt beitragen können. Dazu gehören Bildungsmaßnahmen wie die organisatorische Förderung von Gemeinschaftsgärten, oder das private Engagement für regionale Lebensmittel. Entsprechende Vorschläge können in den Maßnahmenplan integeriert werden, insbesondere wenn sie die "harten" Maßnahmen qualitativ unterstützen.
  • Ausgleichsmaßnahmen können ein kostengünstigeres Mittel sein um die letzten unvermeidbaren Emissionen an einem anderen Ort bilanziell auszugleichen. Solange das Potential an vermeidbaren Emissionen hoch ist, sollte jedoch jeder für den Klimaschutz verfügbare Euro in Maßnahmen vor Ort fließen. Sollten Ausgleichsmaßnahmen eines Tages relevant werden, so sind diese in Bezug auf deren Überprüfbarkeit und deren Nutzen vor allem im Stadt-Umland-Raum zu realisieren.

Vortragsfolien Landeshauptstadt

Vortragsfolien EUS GmbH

Jugend-Workshop - 04.03.2022
 © Jessica Frische

Der Jugend-Workshop fand am Freitag, den 4. März, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr im Erdgeschoss des Perzinahauses statt (Wismarsche Straße 144). Nach dem Impuls-Video „Keine Angst vorm Klima“ wurden in kleinen Gruppen Vorschläge für den Klimaschutz und die Klimaanpassung in Schwerin erarbeitet. Die Ergebnisse wurden gemeinsam vorgestellt und diskutiert. Einige der wichtigsten Punkte wurden über ein graphic recording aufgezeichnet (siehe Bild).

Viele der erarbeiteten Vorschläge sind deckungsgleich mit den bisher vorgesehenen Zielen für den Maßnahmenplan "Klimagerechtes Schwerin". Hierunter fallen die verstärkte Solarnutzung auf Dächern und der generelle Ausbau von erneuerbaren Energien. Damit einher ging auch der Vorschlag zu weniger Öl- und Gasheizungen, der schon seit längerem mit dem Ausbau der Fernwärme und dem Verzicht auf Gasanschlüsse für neue Baugebiete umgesetzt wird. Auch der Vorschlag Altbauten zu renovieren und klimaneutral zu dämmen, wird bereits bei stadteigenen Gebäuden angegangen. Im Bereich der vielen privaten Gebäude im Stadtgebiet kann jedoch nur der Bund und das Land mit entsprechenden Vorgaben und Fördermitteln eine Beschleunigung der energetischen Sanierung voranbringen.

Im Sinne der Klimaanpassung wurden viele Vorschläge für mehr Grün in der Stadt erarbeitet. Hierzu gehört die Nutzung von Brachflächen für kleine (Gemeinschafts-)Gärten, oder die Begrünung von Dachflächen (neben der Solarnutzung), oder die Schaffung von Hochbeeten im öffentlichen Raum, die entweder über eine Patenschaft oder Sponsoring dauerhaft bewirtschaftet werden. Damit auch alles gut blüht und wächst, wurde vorgeschlagen Patenschaften oder Mietmöglichkeiten für Bienenkisten zu schaffen. Solche kleinteiligen Initiativen müssen natürlich zuvorderst von den Menschen vor Ort ausgehen. Die Aufgabe der Stadt ist es dann, bei etwaigen organisatorischen Herausforderungen im Rahmen ihrer rechtlichen Möglichkeiten Unterstützung anzubieten.

Die Landeshauptstadt besitzt 487 ha Waldflächen, von denen ca. 320 ha forstwirtschaftlich genutzt werden. Hier deckt sich der Vorschlag zu mehr Mischwäldern mit der Vorgabe des Landeswaldgesetzes bevorzugt Mischbestände zu begründen. Ebenso ist vorgegeben den Boden und die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten sowie ein flächiges Befahren des Waldes zu vermeiden. Der Vorschlag keine Harvester einzusetzen, ist damit zwar nicht realisierbar. Jedoch muss dessen Einsatz entsprechend bodenschonend erfolgen.

Neben Waldflächen besitzt die Stadt auch noch knapp 500 ha Ackerflächen, die sie an landwirtschaftliche Betriebe verpachtet. Die vorgeschlagene ökologische Bewirtschaftung wird perspektivisch bis spätestens 2027 auf allen städtischen Ackerflächen realisiert. Als Ergebnis des Stadtvertreter-Beschlusses "Pestizidfreie Kommune" aus 2018 werden die laufenden Pachtverträge nur verlängert, wenn eine pestizidfreie Bewirtschaftung, mindestens nach EG-Öko-Verordnung, nachgewiesen wird. Zur Umsetzung weiterer Vorschläge zur Landwirtschaft, wie zum Beispiel mehr Blühstreifen, artgerechtere Tierhaltung und solidarische Betriebsformen müsste die Pachtvergabe über ein Punktesystem, ähnlich wie in Greifswald, erfolgen.

Eine der größten Moorflächen der Landeshauptstadt ist das Siebendörfer Moor. Der Vorschlag zur Wiedervernässung wird hier schon einige Jahre vorangetrieben. Dabei sind jedoch auch die Belange der umliegenden Gemeinden zu berücksichtigen. Momentan läuft hierzu ein wasserrechtliches Genehmigungsverfahren.

In Sachen Abfallvermeidung werden mehr Pfandsysteme, Trennmöglichkeiten und weniger (Einmal-)Verpackungen vorgeschlagen. Das Abfallwirtschaftskonzept der Landeshauptstadt widmet sich der Abfallvermeidung auf ganzen fünf Seiten und im Veranstaltungsmanagement wird seit Jahren auf wiederverwendbare Getränkebecher gesetzt. Auch im Beschaffungswesen gibt es entsprechende Vorgaben um langlebige Produkte zu erwerben und damit Abfall zu vermeiden. Dennoch handelt es sich hier um ein Ziel, dass an vielen Stellen von vielen Menschen immer wieder angepackt werden muss. Dies trifft auch auf die Vorschläge zu weniger Essensverschwendung in Schulen zu.

Für eine bessere Mobilität wird ein entgeltfreier Nahverkehr für ALLE Schüler und eine attraktivere Taktung der (vorzugsweise Elektro-)Busse vorgeschlagen. Daneben soll es mehr Fahrradwege- und Fahrradstraßen geben, auf denen ein eigenständiges und sicheres Fahren möglich ist. Vor Erreichung des Langfrist-Ziels einer autofreien Innenstadt werden mehr Car-Sharing, sowie mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 km/h vorgeschlagen.

Ressourcen & Bauen - 12.05.2022
 © Jessica Frische

Die energetischen Aufwendungen für Gebäude können bei deren Bau durchaus 50% der kompletten Lebenszykluskosten erreichen. Die Bilanzierungssystematik Kommunal (BISKO), welche für die Klimabilanz von Schwerin und die meisten deutschen Gemeinden verwendet wird, berücksichtigt diese energetischen Baukosten nicht. Um sich diesem Thema dennoch anzunehmen, fand im August 2021 eine Veranstaltung mit der Firma ResScore statt. Deren Vorstellung für ein ressourcenschonendes Bauen, welches eine kostengünstige und nachweisbare Realisierung verspricht, stieß auf viel Zustimmung der anwesenden Vertreter aus Politik, Verwaltung und Bauwirtschaft.

Die Idee des ressourcenschonenden Bauens wurde auf dem Workshop am 12. Mai 2022 weiter vertieft. Als Ergebnis wurde die Erstellung von zwei entsprechenden Maßnahmen für den Maßnahmenplan "Klimagerechtes Schwerin" festgelegt. Bei Zustimmung der Stadtvertretung würde wie folgt vorgegangen:

  1. Für den Bau eines stadteigenen Gebäudes wird eine Ressourcenbilanz mit Einsparzielen erstellt. Die Ergebnisse und Erfahrungen mit der Realisierug dieser Baumaßnahme werden anschließend evaluiert. In Folge der Evaluation wird festgelegt auf welche Art und Weise ressourcenschonendes Bauen bei städtischen Gebäuden weiterverfolgt wird.
  2. In neuen Bauleitplänen werden Hinweise zum Ressourcenschutz aufgenommen. In einem ersten Plangebiet sollen mit einer Bilanzierung und entsprechenden Vorgaben nachweisbare Reduzierungen im Ressourcenverbrauch und damit auch bei den CO2-Emissionen erreicht werden. Mit einer Evaluation wird geprüft wie ressourcenschonendes Bauen bei B-Plänen dauerhaft implementiert werden kann.

Hinsichtlich der zweiten Maßnahme ist beim B-Plan Nr. 118 "Warnitzer Feld" bereits vorgesehen verstärkt zertifizierte Baumaterialien und nachwachsende Rohstoffe einzusetzen. So könnte bereits im ersten Bauabschnitt eine CO2-Reduzierung von 40% gegenüber einer Standardkonstruktion in Massivbauweise erzielt werden.

Der größte Ressourcenschutz lässt sich natürlich durch den Erhalt, sowie mit der Um- und Neunutzung von Bestandsgebäuden erreichen. Hierzu wurde während des Workshops auch über eine mögliche Erhaltungssatzung für die Landeshauptstadt diskutiert. Des Weiteren wurde auf die unten folgenden Themenportale aufmerksam gemacht.

Zentrum Ressourceneffizienz bauen-für-alle MV bauraum MV
Nachhaltige Mobilität - 17.05.2022
 © Jessica Frische

Der Mobilitäts-Workshop fand am 17. Mai von 18-20 Uhr im Atrium des Campus am Turm (CAT) in der Hamburger Allee 124 statt. Zu Beginn wurden aktuelle Planungen im Mobilitätsbereich durch verschiedene Akteure vorgestellt. Hierzu gehörten Herr Thiele als Leiter des Fachdienstes Stadtentwicklung und Wirtschaft, Frau Nitz als Leiterin der Stabsstelle Klimamanagement und Mobilität, Herr Böcker als Leiter der Fachgruppe Verkehrsplanung und Herr Matzkeit als Prokurist der Nahverkehr Schwerin GmbH.

Nach der Klärung offener Fragen erarbeiteten die Teilnehmenden in Gruppenarbeit mehrere Maßnahmen-Vorschläge. Diese wurden anschließend vorgestellt und diskutiert. Die Vorschläge reichten vom entgeltfreien Nahverkehr, über mehr Carsharing-Angebote und besserer Radinfrastruktur, bis hin zu einer autofreien Innenstadt. Des Weiteren wurden auch Vorschläge für die Zusammenarbeit mit dem Umland eingebracht. Hierzu gehört die Abstimmung des Radverkehrskonzepts der Landeshauptstadt Schwerin mit der Radwegekonzeption Westmecklenburg, sowie die Prüfung der Erweiterung des Straßenbahnnetzes in den Umlandraum.

Alle Vorschläge werden im Laufe der weiteren Erstellung des Maßnahmenplans auf eine Aufnahme in den Planentwurf geprüft. Hierzu sind in vielen Fällen weitere Konkretisierungen notwendig um der Stadtvertretung eine entsprechende Entscheidungsgrundlage bereitzustellen.

Abschluss-Workshop - 21.06.2022
 © Jessica Frische

Der Abschluss-Workshop fand am 21. Juni von 18-20 Uhr im Perzinasaal des Digitalen Innovationszentrums in der Wismarschen Straße 144 statt. Die Ergebnisse des Workshops, welche Vorschläge aller Teilnehmenden umfassen, wurden visuell als graphic recording dokumentiert (Abbildung anbei). Mit dem Abschluss-Workshop wurde die Reihe der öffentlichen Veranstaltungen zum Maßnahmenplan beendet. Bevor der Planentwurf im Herbst 2022 in die Ausschüsse der Stadtvertretung eingebracht wird, besteht jedoch weiterhin die Möglichkeit der Mitwirkung. Über die angegebenen Kontakte können jederzeit Fragen und Hinweise eingereicht werden.

Zurück Seite drucken

Kontakt

Landeshauptstadt Schwerin -
Fachgruppe Immissionsschutz & Umweltplanung

Herr Dr.-Ing. Daniel Meyer-Kohlstock
Fachgruppenleiter
Raum: 2.072

Am Packhof 2-6
19053 Schwerin

+49 385 545-2454
+49 385 545-2479

Kontakt

Landeshauptstadt Schwerin -
Fachgruppe Immissionsschutz & Umweltplanung

Herr Marcus Schreier
Techn. Sachbearbeiter
Raum: 2.047

Am Packhof 2-6
19053 Schwerin

+49 385 545-2426

Kontakt

Landeshauptstadt Schwerin -
Fachgruppe Immissionsschutz & Umweltplanung

Herr Marcus Schumacher
Sachbearbeiter
Raum: 2.047

Am Packhof 2-6
19053 Schwerin

+49 385 545 2422