Teilkonzepte & Projekte

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Klimaschutz-Teilkonzept für die Sporthallen der Landeshauptstadt Schwerin

Turnhalle John-Brinkmann-Schule © ZGM

Die Landeshauptstadt Schwerin hat im Rahmen der Fortschreibung ihres integrierten Stadtentwicklungskonzeptes die aktuelle Entwicklung in den verschiedenen Bereichen der Stadtentwicklung untersucht und ihre Ziele aktualisiert.

Ergänzend zu diesen Untersuchungen beabsichtigte die Landeshauptstadt Schwerin eine Untersuchung der Kommunalen Sporthallen. Die Untersuchung sollte weitere Auskünfte über den Zustand der Hallen sowie die für einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb notwendigen Erneuerungsmaßnahmen liefern.

Zielstellung der Untersuchung war es, Aussagen über den Sanierungs- und Erneuerungsbedarf bei den städtischen Sporthallen zu erhalten, sowie die sich aus den Sanierungsmaßnahmen ergebenen CO2-Einsparpotenziale zu ermitteln.

Ergebnis dieses Projektes ist ein Klimaschutz-Teilkonzept für die Sporthallen.

Das Projekt wurde gefördert und unterstützt vom BMUB (www.klimaschutz.de), dem Landesförderinstitut MV (www.lfi-mv.de) und dem Projektträger Jülich (www.ptj.de).

Bericht & Daten
Förderkennzeichen Förderkennzeichen FKZ 03KS6845
 Zeitraum Projektbeginn: 01.09.2015
Projektende: 31.08.2016
Kurzbericht Hier ansehen
Endbericht Hier ansehen

Erneuerung und Umrüstung von Straßenbeleuchtungsanlagen

 © Landeshauptstadt Schwerin

Mit der Förderung durch nicht rückzahlbare Zuwendungen durch das BMU ist es der Landeshauptstadt Schwerin möglich geworden, Straßenbeleuchtungsanlagen unter Einsatz von LED- Leuchten

zu erneuern. Nachdem im Jahr 2013 die Beleuchtungsanlagen Grevesmühlener Straße und ein Abschnitt des Obotritenrings vollständig erneuert wurden, erfolgte ab dem Jahr 2015 der Austausch

von Leuchtenköpfen. Hierbei wurden 1700 sogenannte RSL- Leuchten durch Leuchten mit LED- Leuchtmitteln ersetzt.

Vorhabenziel:

Durch den Einsatz moderner Leuchten auf der Basis von LED- Leuchtmitteln sollen einerseits langfristig Energiekosten eingespart werden, der Unterhaltungsaufwand für die Straßenbeleuchtung

verringert und natürlich ein Beitrag zum Schutz der Umwelt durch die Verringerung des CO2-Ausstoßes geleistet werden.

Der Ersatz der RSL- Leuchten erfolgte in drei Etappen:

Im Jahr 2015 wurden je 550 Leuchten OKAPI und SOLED montiert, In den Jahren 2017 und 2018 weitere 600 Leuchten vom Typ ITALO 2 URBAN TP.

Jede ersetzte RSL- Leuchte führt zu einer Energieeinsparung von 150 W.

Für die Vorhaben im Einzelnen ergeben sich folgende Effekte:
Vorhaben Ersetzte Lichtpunkte Energieeinsparung Einsparung CO2 - Tonnen/Jahr
Erneuerung Obotritenring 57 88% 36,8
Erneuerung Grevesmühlener Straße 81 81% 40,5
Ersatz RSL 1700 86% 659

Zuwendungsgeber:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit – BMU
(www.bmu-klimaschutz.de)

über

PtJ Projektträger Jülich – Forschungszentrum Jülich
(www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen.de)

Förderkennzeichen
Grevesmühlener Straße 03KS3445
Obotritenring 03KS3711
Ersatz 1100 RSL-Leuchten 03KS5244
Ersatz 600 RSL-Leuchten 03K03345

 

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