Naturschutz­gebiete

© Landeshauptstadt Schwerin / Hauke Behr

Naturschutzgebiete in Schwerin

Allgemeines

An den Ufern und im Schweriner See existieren 6 Naturschutzgebiete, drei davon liegen unmittelbar im Stadtgebiet: NSG Kaninchenwerder (SN), NSG Ziegelwerder (SN), NSG Görslower Ufer (LUP), NSG Ramper Moor (LUP, NWM) und NSG Döpe (LUP, NWM).

Die an den Schweriner Seen liegenden Schutzgebiete sind verschiedenen Schutzgebietskategorien zuzuordnen, die ihre aktuelle rechtliche Basis im Landesnaturschutzgesetz (NatSchAG M-V), im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) und
entsprechenden EU-Richtlinien haben:

A. Europäische Natura-2000 Gebiete :
A.1 FFH-Gebiete und
A.2 Vogelschutzgebiete

B. Nationale Schutzgebiete:
B.1 Naturschutzgebiete
B.2 Landschaftsschutzgebiete
B.3 besonders geschützte Biotope

Naturschutzgebiete:

Der Schutz der Naturschutzgbiete an den Schweriner Seen umfasst jeweils auch eine Schutzzone von 100 Metern, die nicht oder nur ausnahmsweise befahren werden darf.

In § 23 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) ist die Schutzgebietskategorie "Naturschutzgebiet" näher definiert. Gemäß § 23 Absatz 1 BNatSchG sind Naturschutzgebiete (NSG) "rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, in denen ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft in ihrer Ganzheit oder in einzelnen Teilen

  1. zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung von Biotopen oder Lebensgemeinschaften bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten,
  2. aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder
  3. wegen ihrer Seltenheit, besonderen Eigenart oder hervorragenden Schönheit erforderlich ist."

Weitere allgemeine Erläuterungen des Bundesamtes für Naturschutz zur Schutzgebietskategorie "Naturschutzgebiet" finden Sie unter untenstehder Adresse.

Folgende Naturschutzgebiete werden von den Unteren Naturschutzbehörden der drei Landkreise Schwerin (SN), Ludwigslust-Parchim (LUP) und Nordwestmecklenburg (NWM) verwaltet:

  • Wüstmark (SN)
  • Kaninchenwerder (SN)
  • Ziegelwerder (SN)
  • Ramper Moor (LUP, NWM)
  • Döpe (LUP, NWM)
  • Görslower Ufer (LUP)

Zu den ältesten Schutzgebietverordnung in dieser Region zählt das  Naturschutzgebiet (NSG) "Kaninchenwerder und Großer
Stein" , welches ursprünglich bereits am 21.Februar 1939 durch eine Verordnung festgesetzt wurde.
Vier Jahre später, am 20.12.1941, wurde die Verordnung über das "Naturschutzgebiet Vogelfreistätte Döpe" im Regierungsblatt für
Mecklenburg veröffentlicht. Ebenfalls zu Naturschutzgebieten wurden später das Görslower Ufer, das Ramper Moor und die Insel Ziegelwerder erklärt.

In Mecklenburg-Vorpommern sind 288 Naturschutzgebiete mit einem Flächenanteil von 2,46% der Landesfläche ausgewiesen worden. Eine Übersicht zu Naturschutzgebieten in MV liefert das gutachterliche Landschaftsprogramm MV (2003). 

Im Regionalen Raumordnungsprogramm Westmecklenburg (2002) sind die Naturschutzgebiete als "Vorranggebiete" dargestellt. In diesen Gebieten ist dem Naturschutz Vorrang vor anderen Nutzungen einzuräumen. Alle raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen müssen mit den Zielen des Naturschutzes vereinbar sein.

Schutzgebiete in Schwerin

Informationen des BfN zu Naturschutzgebieten (BfN) BfN Kartendienst - Schutzgebiete in Deutschland
Naturschutzgebiet Kaninchenwerder
Kaninchenwerder © Dr. Wolfgang Scheller

1. Lage
Dieses Naturschutzgebiet liegt im Schweriner Innensee, etwa 3 km entferntvom Schweriner Schloss. Es gehört zur Landschaftseinheit Nr. 402 ("Schweriner Seengebiet").

2. Entstehung
Die Inseln Kaninchenwerder und Ziegelwerder entstanden vor ca. 20.000 Jahren (Weichseleiszeit). Die Inseln sind Teil eines heute größtenteils unter Wasser liegenden Höhenrückens. Kleinflächig sind Schmelzwassersande aufgeschüttet (Jesaer Berg). Im Uferbereich ist es abschnittsweise (Ostufer) zur Ausbildung kleiner Strandwälle gekommen. Durch Abspülung der Ufer (Abrasion) wurden kleine Kliffs ausgebildet. Das Westufer (insb. nördl. Spitze) ist durch Wellenerosion heute teilweise stark bedroht. Im historischen Verlauf
zeigt der Schweriner See stark schwankende, zeitweilig wesentlich höhere oder niedrigere Seespiegelhöhen.

Das Ergebnis der Seespiegelabsenkungen sowie der Abschlämmung von Material der Moränenhügel ist die Bildung von Seeterrassen mit vorgelagerten Verlandungsbereichen (z. B. Jesarer Bucht). Terrassen und Strandwälle sind nach Muschelfunden (einige gefundene Arten erst 1850 eingebürgert, Bau des Störkanals ab 1830) in heutiger Form erst in relativ junger Zeit entstanden. Abgeschnürte Buchten sind verlandet und heute von nassen Erlen-Bruchwäldern bestockt (auf historischen Karten deutlich erkennbar). Als typische Waldgesellschaft der sandigen Seeterrassen treten krautreiche Eschenwälder auf.

Der Große Stein, ein etwa 7,5 m³ großes Kristallingeschiebe, ragt aus dem Wasser und liegt etwa 1000m nordwestlich der Insel auf einer Untiefe.

3. Pflanzen und Lebensraumtypen

Anzahl erfasster Höherer Pflanzen auf der Insel: 269 Arten, davon 18 Arten der Roten Liste MV.
Die umfangreiche Artenliste kann eingesehen werden:

Liste aller Pflanzenarten auf Kaninchenwerder

  • Ein nasser, im Winter und Frühjahr zumeist lange Zeit überstauter Erlenbruchwald ist in den letzten Jahrzehnten in einer ehemals offenen Seebucht an der Südspitze der Insel durch Verlandung entstanden.
  • An diesen Bereich schließt sich der nur selten überstaute Eschenwald mit Übergang zum feuchten Buchen-Laubwald bis hin zum Perlgras-Buchenwald im zentralen Bereich der Insel an.
  • In der Krautschicht des Buchenwaldes finden sich als häufige Arten u.a.: Waldmeister, Wald- Bingelkraut, Perlgras, Wald-Zwenke und Kleinblütiges Springkraut.
  • Der noch relativ junge Wald auf Kaninchenwerder wird forstlich nicht mehr genutzt. Hier kann die
    natürliche Waldentwicklung beobachtet werden (Prozessschutz).
  • Nur an den Wanderwegen und im Hafenbereich wird aus Verkehrssicherheitsgründen gelegentlich in
    den Baumbestand eingegriffen. Besonders herausragende Altbäume sollen durch forstliche Maßnahmen gezielt erhalten werden.
  • Auf der Insel wurde jahrhundertelang Waldweide betrieben. Diese Nutzungsform hat zur Ausbildung der skurril geformten Buchen und Eichen ("Hudebäume") geführt. Die Waldweide gehört zu den ältesten landwirtschaftlichen Nutzungsformen und wurde schon im Neolithikum betrieben. Waldweide
    ist nach dem heutigen Forstrecht unzulässig.
  • Einige kleinere Wiesenflächen werden heute durch eine extensive Pflege von Zivildienstleistenden
    offen gehalten.
  • Die Ufervegetation der Inseln Kaninchenwerder und Ziegelwerder wird auf einer anderen Seite genauer beschrieben.
  • Die groben Biotoptypen können in einer Karte im pdf-Format betrachtet werden:
    Karte Biotoptypen Insel Kaninchenwerder

4. Tiere

  • Wildschwein, Fuchs, Reh, Steinmarder,
    und Mink kommen hier vor . Als herausragende Besonderheit ist auch der Nachweis des Fischotters zu nennen.
  • Es wurden vier Fledermausarten beobachtet: Abendsegler,
    Rauhaut-, Zwerg- und Wasserfledermaus.
  • Ausgesetzt wurden bereits vor Jahrhunderten: Kaninchen (nicht erfolgreich eingebürgert) und Weinbergschnecke (erfolgreich eingebürgert!)

4.1 Vögel
Auf der Insel Kaninchenwerder brüteten in der Zeit von 1993 bis 2003 insgesamt 66 Vogelarten. Zu gefährdeten Arten gehören aus dieser Liste folgende Arten: Seeadler, Kolbenente, Zwergschnäpper, Schwarzmilan, Wespenbussard und Neuntöter.Ein Vergleich der auf Kaninchenwerder und Ziegelwerder brütenden Wasservogel-Brutpaare zeigt die hohe Bedeutung dieser Naturschutzgebiete für diese Gruppe von Vögeln. Der vergleichsweise höhere Brutbestand des Haubentauchers auf Ziegelwerder hängt stark mit den dort größeren Röhrichtflächen zusammen. Die Graugans und die Rohrdommel haben in den letzten Jahren nur auf Ziegelwerder gebrütet.

Wasservogel - Brutpaare auf Kaninchenwerder und Ziegelwerder im Jahr 2003

  Kaninchenwerder Ziegelwerder
Blessralle 32 44
Drosselrohrsänger 3 8
Graugans 0 4
Haubentaucher 134 220
Höckerschwan 3 5
Kolbenente 1 0
Reiherente 3 1
Rohrammer 1 7
Schellente 2 2
Schnatterente 0 1
Stockente 6 11
Tafelente 0 2
Teichhuhn 1 0
Teichrohrsänger 12 32

Umweltministerium MV

 (Dr. SCHELLER / Dr. ZIMMERMANN 2004)

Eine Verbreitungskarte der Brutvögel wurde im Jahr 2003 von Dr. SCHELLER erstellt:

Karte Brutvögel Insel Kaninchenwerder 2003

Folgende Gastvogelarten wurden 1996 auf Kaninchenwerder kartiert:
Eisvogel, Erlenzeisig, Flußseeschwalbe, Flußuferläufer, Gänsesäger, Graureiher, Grünspecht, Habicht, Kolkrabe, Kormoran, Lachmöwe, Mäusebussard, Reiherente, Rotdrossel, Schellente, Schwarzspecht, Seeadler, Sperber, Sumpfohreule, Türkentaube, Turmfalke, Waldkauz, Waldschnepfe, Waldwasserläufer und Zwergtaucher.

Zu den europaweit bedrohten (Anhang I der EU Vogelschutzrichtlinie von 1979) und auf Kaninchenwerder brütenden Vögeln zählen folgende Arten: Zwergschnäpper, Schwarzmilan, Rotmilan, Seeadler, Rohrweihe, Wespenbussard
Für die geplante Ausweisung des europäischen Vogelschutzgebietes "Schweriner Seen", zu dem auch die Insel Kaninchenwerder gehört, sind darüber hinaus folgende Zugvogel-Arten von großer Bedeutung: Haubentaucher, Eisvogel, Kolbenente, Reiherente, Blessralle

5. Blick zurück
Von der Insel Kaninchenwerder liegen prähistorische Funde aus der Jungsteinzeit vor (Beile, Bohrer, Meißel, Messer, Schleifsteine, Keile, Lanzen und Pfeilspitzen sowie Dolche vom westlichen
Abbruchufer). Auch ein Hockergrab deutet auf eine sehr frühe Besiedlung der Insel hin. Die Siedlungstätigkeit ist jedoch nicht durchgehend, da diese erst ab 1500 wieder nachzuweisen ist.
Bedingt durch den Holzbedarf des Ziegeleibetriebes war die Insel zwischen 1571 und 1831 weitgehend baumfrei. Nach Einstellung des Ziegeleibetriebes einsetzende Wiederbewaldung und weitere Nutzung als Waldweide bis in das neunzehnte Jahrhundert hinein.Eine landwirtschaftliche Nutzung gab es auf der Insel bis 1980.Der Großherzog ließ Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Hofgärtner T. Klett die Insel zu einer Parkinsel/einem Landschaftsgarten umgestalten. Dabei wurden 60 hier nicht heimische Gehölzarten angepflanzt, z.B. auch die zentrale Kastanienallee am Hauptweg.

6. Schutzstatus
Das Gebiet wurde 1935 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Schutzgebiets- Erweiterungen erfolgten 1939 und 1982. Ab 2005 wurde diese Insel in das EU-Vogelschutzgebiet "Schweriner Seen" integriert und ist nun auch Bestandteil des LSG "Schweriner Innensee und Ziegelaußensee".

Die geschützten Uferbereiche sind mit weiß-roten Tonnen gekennzeichnet.
Lageplan Betonnung wasserseitig geschützter Uferbereich des NSG Kanichenwerder

Ab dem Jahr 2014 werden aufgrund der immer noch nicht vorliegenden Befahrensregelung auf Bundeswasserstraßengewässern für Naturschutzgebiete in MV vorübergehend anstelle der offiziellen Schifffahrszeichen gelbe Informationstonnen ausgelegt. Siehe dazu die Pressemitteilung des MLUV MV:

PM 24.4.14 MLUV MV - Neue Kennzeichnung von Naturschutzgebieten an Bundeswasserstraßen

7. Station der SEENATOUR SCHWERIN
Das Konzept zur touristischen Nutzung insbesondere des südlichen Teils
des Naturerfahrungsraumes der Insel Kaninchenwerder wurde 2010 erstellt.

Touristische Nutzung Kaninchenwerder Süd

Naturschutzgebiet Ziegelwerder
Ziegelwerder © Dr. Wolfgang Scheller

1. Lage
Die 56 ha große Insel Ziegelwerder im Schweriner Innensee wurde 1990 unter Schutz gestellt. Ab 2005 wurde diese Insel in das EU-Vogelschutzgebiet "Schweriner Seen" integriert und ist nun auch Bestandteil des LSG "Schweriner Innensee und Ziegelaußensee". Das Schutzgebiet umfasst neben der Inselfläche noch eine 100m breite ufernahe, wasserseitige Schutzzone.

2. Boden
Der Inselkern besteht oberflächennah überwiegend aus Geschiebemergel (Weichseleiszeit).
Die umfassende Strandwallbildung entstand nach der Seespiegelabsenkung, die ursächlich mit dem Bau den Störkanals in Verbindung gebracht wird.
Auf der Insel wurde Ton für einen Ziegeleibetrieb abgebaut und Kalk gewonnen.

3. Vegetation
Durch den langen Ziegeleibetrieb bedingt, war die Insel im 19. Jahrhundert fast waldfrei. Heute ist sie insbesondere im südl. Teil mit einem Vorwald ausgestattet. Auf der nördlichen Hälfte existiert noch eine Hofstelle, mit älteren Uferwaldbeständen, einer Streuobstwiese und einer extensiv beweideten Magerrasenfläche. Am Ufer hat sich teilweise ein Erlenbruchwald gebildet. In den feuchten Laubwaldbereichen blüht der Lerchensporn (hohler und mittlerer), das echte Lungenkraut und das Leberblümchen. In der großen westexponierten Bucht hat sich ein relativ großer Schilfbestand erhalten, der allerdings auf dem s/w Luftbild von 1953 noch deutlich größer war. Der Rückgang betrifft wie auch anderen Stellen vorwiegend das unterhalb der Mittelhochwasserlinie stehende "Wasser-Schilf".
Die Ufervegetation wurde 1996 kartiert.

Karte Röhrichtkartierung Insel Ziegelwerder

4. Fauna
Neben verschiedenen Amphibienarten (Moorfrosch, Laubfrosch, Knoblauchkröte) ist das Vorkommen des Fischotters auf der Insel bemerkenswert. Unter den 59 Brutvogelarten zählen 9 Arten zu den typischen Röhrichtbewohnern (Rohrdommel, Drosselrohrsänger, Haubentaucher).Die Rohrdommel hat die relativ größten Ansprüche an die Größe des Schilfbestandes und kommt gegenwärtig innerhalb des Stadtgebietes nur noch hier vor. Haubentaucher (im Jahr 2002: 60 Brutpaare) brüten vorwiegend am Westufer und bildet dort kleinere Kolonie.

Im Seebereich zwischen Ziegelwerder und dem Görslower Ufer liegt ein überregional bedeutendes Rastgebiet für Haubentaucher. Im Winter rasten am Südufer der Insel regelmäßig größere Trupps von Kormoranen.

Karte Brutvogelreviere auf Ziegelwerder

5. Öffentliche Nutzung
Der nördliche Teil der Insel ist bewohnt. Die südliche Inselhälfte darf nicht betreten werden, geführte Exkursionen sind aber möglich. Der alte Hafen im Südwesten der Insel darf von Wassersportlern nur im Notfall angelaufen werden. Eine nicht befahrbare ufernahe Wasserzone ist innerhalb der NSG-Grenze vor Ort durch weiß-rote Tonnen gekennzeichnet.

Ab dem Jahr 2014 werden aufgrund der immer noch nicht vorliegenden Befahrensregelung auf Bundeswasserstraßengewässern für Naturschutzgebiete in MV vorübergehend anstelle der offiziellen Schifffahrszeichen gelbe Informationstonnen ausgelegt. Siehe dazu die Pressemitteilung des MLUV MV:
PM 24.04.2014 MLUV - Neue Kennzeichnung von Naturschutzgebieten an Bundeswasserstraßen

6. weiterführende Literatur
Umweltministerium M.-V. (Hrsg.)(2003):
Die Naturschutzgebiete in Mecklenburg-Vorpommern
Demmler Verlag. Schwerin.

7. zuständige Naturschutz-Behörde
Landeshauptstadt Schwerin, Fachdienst Umwelt

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Landeshauptstadt Schwerin - Fachgruppe Naturschutz und Landschaftpflege

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