Landschafts­schutzgebiete

© Landeshauptstadt Schwerin/Harald Fuchs

Landschaftsschutzgebiete

 © Landeshauptstadt Schwerin

Landschaftsschutzgebiete (LSG) sind rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, in denen nach § 26 Abs. 1 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) "ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft

  1. zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung der Leistungs-und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes oder der Regenerationsfähigkeit und nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter,
  2. wegen der Vielfalt, Eigenart und Schönheit oder der besonderen kulturhistorischen Bedeutung der Landschaft oder
  3. wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Erholung erforderlich ist".

Gegenüber den Naturschutzgebieten handelt es sich hierbei in der Regel um großflächigere Gebiete mit geringeren Nutzungseinschränkungen. Veränderungsverbote zielen darauf ab, den "Charakter" des Gebietes zu erhalten. Land- und Forstwirtschaft können eingeschränkt werden, sofern sie den Charakter des Gebietes verändern oder dem Schutzzweck zuwiderlaufen.

Im Bereich des neuen EU-Vogelschutzgebietes "Schweriner Seen" sind 2005 drei neue Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen worden. Zuständig für die Umsetzung dieser Schutzgebietsverordnungen sind die jeweiligen Unteren Naturschutzbehörden der Landkreisverwaltungen bzw. der Landeshauptstadt Schwerin. Das in der Landeshaupstadt Schwerin bestehende LSG wurde 2018 aktualisiert. Die Umsetzung der Schutzziele und weiterer Vorgaben nach der EU-Vogelschutzrichtlinie erfolgt durch die Zweite Landesverordnung zur Änderung der Vogelschutzgebiets-landesverordnung (LVO MV) vom 09. August 2016 und nicht mehr über die erlassenen LSG-Verordnungen.

Auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Schwerin existieren noch Reste des alten Landschaftsschutzgebietes (Schweriner Seenlandschaft, 1958), das Landschaftsschutzgebiet "Siebendörfer Moor" und das seit Sommer 2018 bestehende LSG "Göhrener Tannen Nord".

Im regionalen Raumordnungsprogramm Westmecklenburg (2002) sind die zum damaligen Zeitpunkt gültigen Landschaftsschutzgebiete als sogenannte "Vorsorgeräume" ausgewiesen worden. In diesen Vorsorgeräumen für Naturschutz und Landschaftspflege sind alle raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen so abzuwägen und abzustimmen, dass diese Gebiete in ihrer hervorgehobenen Bedeutung für Naturschutz und Landschaftspflege möglichst nicht beeinträchtigt werden.

Schweriner Innensee, Ziegelaußensee und Medeweger See

Im Bereich des neuen EU-Vogelschutzgebietes "Schweriner Seen" sind 2005 drei neue Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen worden. Zuständig für die Umsetzung dieser Schutzgebietsverordnungen sind die jeweiligen Unteren Naturschutzbehörden der Landkreisverwaltungen bzw. der Landeshauptstadt Schwerin. Das in Schwerin liegende wurde 2018 aktualisiert.

LSG-Verordnung "Schweriner Innensee, Ziegelaußensee und Medeweger See" Übersichtskarte Hier erfahren Sie mehr

Siebendörfer Moor

Das stark entwässerte Siebendörfer Moor wird landwirtschaftlich genutzt und ist ein wichtiger Naherholungsraum. Dort finden sich noch einige der ursprünglichen, niedermoortypischen Tier- und Pflanzenarten.

Hier erfahren Sie mehr zum Siebendörfer Moor

Göhrener Tannen Nord

Lage im Stadtgebiet © Landeshaupstadt Schwerin

Das neue Landschaftsschutzgebiet besteht seit dem 28.05.2018 und hat eine Größe von ca. 153 Hektar.

Verordnungstext zum LSG "Göhrener Tannen Nord" Übersichtskarte Hier finden Sie weitere Informationen
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Kontakt

Landeshauptstadt Schwerin - Fachgruppe Naturschutz und Landschaftspflege

Herr Harald Fuchs
Sachbearbeiter
Raum: 2.045

Am Packhof 2-6
19053 Schwerin
+49 385 545-2461
+49 385 545-2479
hfuchs@schwerin.de

Landeshauptstadt Schwerin - Fachgruppe Naturschutz und Landschaftspflege

Frau Anne  Janßen
Sachbearbeiterin
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ajanssen@schwerin.de

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Dienstag:

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Donnerstag:

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sowie nach Vereinbarung.

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