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Unsere Lebenshauptstädter: Claus Oellerking

Lebenshauptstädter Claus Oellerking: „Wenn man will, kennt man sich in Schwerin.“

 © Landeshauptstadt Schwerin

Freiberufler können sich mitunter aussuchen, wohin sie ihren Wohnort legen. Der gebürtige Norddeutsche Claus Oellerking hatte nach vielen Jahren in der Welt wieder Lust auf seine Heimat bekommen. So verschlug es ihn in Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns. Mittlerweile lebt der Weltenbummler nun schon 5 Jahre hier und fühlt sich als Schweriner. Mit seinem ehrenamtlichen Engagement hat er seiner neuen Heimatstadt auch schon viel zurückgegeben.*

Meine Lebenshauptstadt

Die Entscheidung für Schwerin hat Claus Oellerking nicht bereut. Er hat in seinem Leben schon in großen Städten gelebt, darunter Brasiliens Küstenmetropole Rio de Janeiro. Diesen Trubel braucht er heute nicht mehr. Eine Stadt wie Schwerin bietet alles was man zum Leben braucht und ist Übersichtlich. Schnell hat der ungewöhnlich gesprächige Norddeutsche Kontakte und Netzwerke in Schwerin gefunden. Wenn man will, dann kennt man sich hier. Das macht Schwerin zu seiner Lebenshauptstadt

 

Mein Lieblingsort in Schwerin

Wie viele Menschen in der Lebenshauptstadt zieht es auch Claus Oellerking regelmäßig ans Wasser. Mit seinem Boot startet er in seiner Freizeit gerne von Kalkwerder auf den Schwerin See. Einer seiner Lieblingsplätze in der Schweriner Innenstadt ist eine Straßenecke hin zum Altstädtischen Marktplatz, wo er gerne auf den Stufen eines Hauses verweilt und immer Freunde trifft. Claus Oellerking gehört außerdem zu den glücklichen Menschen, die von ihrem Balkon einen fantastischen Blick über einen Teil der Altstadt und den Schweriner See haben. Ein Ort für wirklich nahe Naherholung.

 

Schwerin, Stadt der kurzen Wege

Die längsten Wege, die Claus Oellerking mit dem Rad oder zu Fuß hat, sind in 15 Minuten geschafft. Selten ist der zugezogene Schweriner länger in der Stadt unterwegs. Die viele gesparte Zeit kann man in der Lebenshauptstadt gut für andere Dinge nutzen.

 

*Als Claus Oellerking 2015 nach Schwerin zog, waren auch die ersten größeren Gruppen Flüchtlinge in die Stadt gekommen. Eine Ausnahmesituation, in der jede helfende Hand willkommen war. Oellerking engagierte sich mit vollem Einsatz für die Flüchtlingshilfe in Schwerin. Noch heute macht er mit seiner Zeitungreihe „100 Nationen in Schwerin“ darauf aufmerksam, wie bunt Schwerin eigentlich ist. Inzwischen sind 71 Portraits zu Menschen aus 71 Ländern geschrieben worden. Und langsam wird es schwierig Gesprächspartner zu finden, denn von mancher Nation leben eben nur 1, 2 oder 3 Personen in der Stadt. Es ist ein bisschen wie die Suche nach der Stecknadel in einem Heuhaufen.

Kennen Sie noch eine tolle Geschichte, eine passende Person oder haben selbst einen spannenden Migrationshintergrund? Dann melden Sie sich per Mail unter oellerking@visaktion.de

Sein jüngstes Projekt in Schwerin ist der Podcast „Man müsste mal“ gemeinsam mit Andreas Lußky. Hier kommen Leute zu Wort, die ihre Idee wirklich in die Tat umgesetzt haben. Mehr Informationen dazu unter: www.manmuesstemal.jimdofree.com

Außerdem engagiert sich Claus Oellerking besonders für das Rural Focus Initiative Projekt in Uganda. Mehr Informationen dazu unter www.rufi-uganda.org.

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