Erfolgsgeschichten aus der Lebenshauptstadt

© Jörn Lehmann

Neustart in der Lebenshauptstadt

 © Jörn Lehmann

Halblanges Haar, Vollbart, sportlich gekleidet, ein sympathisches Lachen. So tritt Martin Neuhaus aus dem Bühneneingang des Mecklenburgischen Staatstheaters heraus. „Ich bin ein Rückkehrer, und zwar bewusst“, sagt der Schauspieler vor dem mächtigen Gebäude, das 1886 als herzogliches Hoftheater eingeweiht wurde. Seit Herbst 2016 steht er wieder auf der Schweriner Bühne. Ein neuer Intendant, ein neues Ensemble, ein neuer Spielplan. Der komplette Neustart des Fünf-Sparten-Theaters hat ihn an den Ort zurückgeführt, an dem er schon einmal fünf Jahre im Rampenlicht lebte. „Da sind Bewegung, Kreativität, Gestaltungsmöglichkeiten im Spiel“, jubelt Neuhaus, der sich an eine goldene Theaterzeit in Schwerin erinnert. Damals hatte er ein festes Engagement, Regie geführt und die Experimentierbühne werk3 mitbegründet. „Das Theater ist das Herz der Stadt“, betont er. Das sei einzigartig, das müsse so bleiben. Das Repertoire lockt ihn, weil dem Schauspiel eine enorme Bedeutung zukommt, die Themen eindringlich von den Freuden und Sorgen der Menschen vor Ort handeln.

Schwerin erlebt er anders als vor zehn Jahren. „Früher fand ich die Stadt eng, jetzt ist sie offener, positiv verändert.“ Wieder gestaltet Neuhaus die Szene aktiv mit. Kaum hier, initiierte das frisch gelandete Ensemble die Spielstätte E-Werk STUDIO, ein Podium auch für Talkshows und Diskussionen: „Ein Ort, den man angeregt oder aufgeregt wieder verlässt.“ Wenn er ungestört eine Rolle lesen will, segelt er mit der Jolle in die Seestille des Schweriner Sees. Oder er wandelt rezitierend im Schlossgarten, um Texte einzustudieren. „Beim Gehen in der Natur lernt es sich leichter“, findet er. Im Stück „Vor dem Fest“ von Saša Stanišic sagt Neuhaus als Glöckner: „Wo wir schlagen, schlagen lebende Herzen.“ Ganz so fühle sich Schwerin an.

Text © Beate Schümann

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