Sportgeräte für den „Kleinen Dreesch” - Senioren können auf dem neuen Bewegungsplatz beim Café Kisch ihre Fitness verbessern 22.08.2018

Willi Tietmann ist vom Bewegungsplatz begeistert. Im Gespräch mit Trainer Bobby Hofmann erzählt er, dass er früher Sportlehrer war und die Geräte oft nutzen wird. © maxpress

Im Wohnquartier „Unser kleiner Dreesch” in der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde es am 15. August für alle Anwohner sportlich. Auf dem kleinen Platz im Grünen hinter dem Café Kisch wurden drei Outdoor-Sportgeräte enthüllt und konnten unter Anleitung ausprobiert werden. Die Gäste hatten viel Freude und waren von dem neuen Angebot begeistert.

„Wer rastet, der rostet” lautet ein altes Sprichwort und dass daran etwas Wahres ist, das wissen die Bewohner der Egon-Erwin-Kisch-Straße nur zu gut. Deshalb freuten sie sich sehr über die Möglichkeit, sich im Alltag etwas mehr zu ertüchtigen und so ihre Fitness zu verbessern. „Ich war früher Sportlehrer und habe mich immer viel bewegt. Jetzt kann ich nicht mehr so viel machen, denn das Herz macht Probleme. Aber diese Geräte sind wirklich toll. Ich werde oft herkommen”, verspricht Willi Tietmann, während er auf einer Bank sitzt und am Radtrainer fleißig in die Pedale tritt. Neben dem sanften Beintraining können auf dem Bewegungsplatz auch die Arme und die Koordination trainiert werden. Dafür steht zum einen eine Armkurbel zur Verfügung und zum anderen ein sogenannter Nordic Trainer. Bei letzterem muss der Nutzer zwei lange Stäbe in entgegengesetzter Richtung vor und zurück bewegen. Auf kleinen Tafeln vor den Geräten sind die Übungen erklärt.

Bei der feierlichen Enthüllung stand den Senioren ein richtiger Trainer zur Seite. Der Gesundheitsberater und Fitness-Coach Bobby Hofmann zeigte den Anwesenden, was sie bei den Bewegungen beachten sollten und wofür die einzelnen Übungen gut sind. „Mit dem Alter wird der Stoffwechsel immer langsamer. Dadurch kann sich das Körpergewicht verändern und man wird anfälliger für Krankheiten. Sich hier draußen an der frischen Luft zu bewegen, ist deshalb super für die Gesundheit”, erklärt er.

Die Idee zum Bau des Bewegungsplatzes entstand durch eine Mieterbefragung im vergangenen Jahr. „Zum einen haben sich die Mieter einen Ort gewünscht, wo sie sich treffen und kennenlernen können. Gleichzeitig wollten einige die Möglichkeit für Sport und Bewegung. Dieser Platz hier ist aus unserer Sicht eine perfekte Kombination”, erklärt Robert Kutscher, WGS-Projektleiter. Der Ortsbeirat Großer Dreesch hat den Bau der Sportgeräte mit Geldern aus dem Buga-Überschuss unterstützt.

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