Schleswig-Holstein-Haus zeigt „Ernst Höhne - Fotograf aus Leidenschaft“ - Ausstellungsbesucher können Fotos des SVZ-Fotografen ersteigern 03.12.2018

Ab 8. Dezember zeigt das Schleswig-Holstein-Haus die Ausstellung  „Ernst Höhne - Fotograf aus Leidenschaft“  © Landeshauptstadt Schwerin

Etwa 170.000 Fotografien umfasst das Archiv, das der frühere SVZ-Fotograf Ernst Höhne dem Freilichtmuseum Schwerin überlassen hat. Vom 8. Dezember 2018 bis zum 17. Februar 2019 werden in der Personalausstellung „Ernst Höhne - Fotograf aus Leidenschaft“ im Schleswig-Holstein-Haus etwa 100 Fotografien aus seinem Lebenswerk gezeigt. Die Ausstellung wird am Samstagabend um 17.00 Uhr durch Oberbürgermeister Rico Badenschier eröffnet: „Wir verbinden damit auch ein Dankeschön der Stadt Schwerin an Ernst Höhne. Er hat uns sein umfangreiches Fotoarchiv und damit verbundene Bildrechte kostenlos zur Verfügung gestellt und wird aus auch bei der Digitalisierung und Nutzbarmachung zur Seite stehen“, so der Oberbürgermeister.

Der Clou der Ausstellung im Schleswig-Holstein-Haus: Auf alle Bilder, die für die Exposition neu gedruckt wurden, kann während der Ausstellung ein Gebot für die Versteigerung am 17. Februar 2019 abgegeben werden. Der Erlös der Auktion soll zur Erhaltung des Foto-Archivs eingesetzt werden.

40 Kilometer Film hat der Bildreporter in seiner Schaffenszeit belichtet. Etwa eine Million Klein-Bild- und Mittelformatnegative sind so entstanden. Unzählige Filmstreifen in kleinen, sorgsam beschrifteten und klug sortierten Tüten bilden ein enormes Fotoarchiv, das nun auszugsweise in einer Ausstellung präsentiert werden kann. Ein Glücksfall, denn die Bilder dokumentieren nahezu ein halbes Jahrhundert Regional- und Landesgeschichte. Die Fotos belegen eindrucksvoll, was fast vergessen schien und helfen beim Erinnern eigener Erfahrungen.

Schon 1960 leitete Höhne die Bildredaktion der Schweriner Volkszeitung. Die Fotografentätigkeit führte ihn bis 1995 an die spannendsten Orte seiner Zeit. Viele seiner Fotografien wurden veröffentlicht. Andere haben unveröffentlicht ihren Weg in das Archiv gefunden. Den Wert der Sammlung machen dabei nicht die bereits veröffentlichten „Ikonen“ der Zeitgeschichte aus. Es sind die zahllosen Bilder, die nur im Ernst-Höhne-Foto-Archiv überlebt haben und dort auf ihre Wiederentdeckung warten. Für die große Personalausstellung wurden aus dem Höhne-Archiv sieben Bild-Reportagen aufbereitet, die eindringlich die Entwicklung der Stadt Schwerin und der Region von 1956 bis 1996 widerspiegeln.Die

Besucher können sich durch die Ausstellung von einem Audio-Guide-System begleiten lassen. Hier kommt Ernst Höhne selbst zu Wort und erläutert die Umstände, unter denen das eine oder andere Bild entstanden ist. Ebenso wird man die Stimmen von Bertha Klingberg und Louis Armstrong lauschen können, denn deren Fotos gehören  zu Höhnes Lieblingsbildern. Historiker, Zeitzeugen und Fotografenkollegen kommen ebenfalls zu Wort. Sie alle verleihen den Bildern eine besonders authentische Ausstrahlung und Atmosphäre. Etwa zeitgleich können auch in diesem Jahr historische Weihnachtsaufnahmen im gegenüber gelegenen KulturInformationsZentrum (KIZ) in der Puschkinstraße 13, angeschaut werden. Zu sehen sind Aufnahmen Höhnes, die einen kleinen Vorgeschmack auf seine große  Werkschau  im Schleswig-Holstein-Haus geben.

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