Stiftung erwirbt Haus: Büro der Festspiele MV bleibt in Schwerin 20.08.2018

In guten Händen: Die Stiftung der Festspiele MV hat das historische Sparkassengebäude in der Puschkinstraße erworben. © Landeshauptstadt Schwerin / Michaela Christen

Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern sind bereits seit vielen Jahren Mieterin des Obergeschosses im Gebäude der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin in der Puschkinstraße. Der Erfolg und das stetige Wachstum der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern erfordern zunehmend weiteren Bürokapazitäten. Durch die Umstellung der Sparkassenfiliale auf ein Selbstbedienungsangebot stehen weitere, geeignete Flächen im Erdgeschoss des Objekts zur Verfügung.

Für die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin war es unabdingbar, eine dem Standort und der Geschichte des Hauses angemessene Weiternutzung sicherzustellen. Der Wunsch der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern nach zusätzlichen Büroflächen passte wunderbar dazu. Daher hat die Sparkasse den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern angeboten, das Objekt in der Puschkinstraße zu erwerben.

Die Stiftung des Klassikfestivals, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern-Stiftung, hat auf Bitten der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern das Angebot geprüft und nach erfolgreichen Gesprächen mit der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin das Gebäude in der Lindenstraße/Ecke Puschkinstraße erworben. Das Selbstbedienungsangebot der Sparkasse wird dauerhaft durch eine Ausstellung zur Geschichte der Sparkasse ergänzt. Damit wird die Sparkasse in einem ihrer Stammhäuser in der Landeshauptstadt weiter deutlich wahrnehmbar sein.

Am 20. August 2018 fand die offizielle Übergabe des Gebäudes durch den Vorstand der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin Kai Lorenzen und Ulrich Kempf an den Vorstandsvorsitzenden der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern-Stiftung Dr. Martin Rethmann statt.

Der Vorsitzende des Stiftungsvorstands Dr. Martin Rethmann erklärt: „Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern-Stiftung hat rund ein Drittel ihres Stiftungsvermögens in den Erwerb des Hauses und damit in die Zukunft der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern investiert. Diese Investition trägt auf hervorragende Art und Weise dazu bei, durch Verteilung des Vermögens in verschiedene Anlageprodukte (Asset Allocation), dem gesetzlich vorgeschriebenen Gebot zur Vermögenserhaltung und ertragsbringenden Anlage Rechnung zu tragen. Objekt, Standort und Nutzung passen wunderbar zusammen.“

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin Kai Lorenzen ergänzt: „Die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin hat sich intensiv mit dem Verkauf an die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Stiftung beschäftigt und begrüßt es sehr, dass die frei werdenden Flächen angemessen genutzt werden und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gleichzeitig ein klares Bekenntnis zum Standort Landeshauptstadt Schwerin geben.“

Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier hat sich sehr dafür eingesetzt, dass das Büro der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin bleibt: „Das Herz der Festspiele MV wird auch künftig in der Landeshauptstadt schlagen! Ich freue mich sehr, dass diese Kultureinrichtung mit landesweiter und internationaler Ausstrahlung weiterhin von  Schwerin aus das Programm für dieses renommierte Klassikfestival  gestalten wird. Für das einstige Stammhaus der Schweriner Sparkasse ist damit eine kulturelle Nutzung gefunden, die der Bedeutung des Hauses gerecht wird und ein Selbstbedienungsangebot für die Kunden weiterhin sicherstellt.“

 

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