Gewässersystem des „Schwarzen Grabens“ wird saniert undausgebaut Wasserbetrieb, Stadt und Umland schließen Kooperationsvereinbarung 29.05.2013

Nach der Gartenroute Westmecklenburg steht nun ein weiteres Vorhaben der Stadt-Umland-Kooperation vor dem Start: Am Dienstagabend unterzeichnen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Gemeinden Hoort, Holthusen, Sülstorf, Alt Zachun und Kirch Jesar, Verbandsvorsteher und Geschäftsführer der Wasser- und Bodenverbände Boize-Sude-Schaale und Schweriner See/ Obere Sude, die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Schwerin und der Werkleiter der  Schweriner Abwasserentsorgung  im Beisein des STAUN Westmecklenburg und des Landwirtschaftsministeriums MV eine Kooperationsvereinbarung zum naturnahen Ausbau des „Schwarzen Grabens“.

Das offene Grabensystem dient zum einen der Gewässerregulierung im Umland und nimmt zum anderen die gereinigten Abwässer der Kläranlage Schwerin Süd auf, um sie in die Sude abzuleiten. Der „Schwarze Graben“ wird durch die Wasser- und Bodenverbände bewirtschaftet, die Schweriner Abwasserentsorgung beteiligt sich an den laufenden Instandhaltungsmaßnahmen.
 
„Der Ausbau des  Industrieparks Schwerin führt dazu, dass die Kapazität des Grabensystems in Zukunft erweitert werden muss. Deshalb planen wir gemeinsam mit den betroffenen Umlandgemeinden und Wasserverbänden den naturnahen Ausbau, der in diesem Jahr beginnen soll“, so SAE-Werkleiter Lutz Nieke.  Die Aufnahmefähigkeit des Grabensystems  liegt gegenwärtig 600 Litern in der Sekunde und soll auf 1000 Liter in der Sekunde steigen. „Kooperation funktioniert nur, wenn alle davon einen Vorteil haben. Der Ausbau des Schwarzen Grabens ist so ein Projekt zum gegenseitigen Vorteil. Wir als Stadt brauchen die Kapazitätserweiterung, das Umland profitiert von den damit verbunden Umweltschutz- und Instandsetzungsmaßnahmen, bei denen auch bauliche Mängel beseitigt werden können, ergänzt Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow.  Die enge Kooperation mit den Wasser- und Bodenverbänden ist zudem Bedingung für die Förderfähigkeit des Projekts.
 
Das Projekt wird etwa vier Millionen Euro kosten und zu 50 Prozent vom Landwirtschaftsministerium gefördert.
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