Nutzung der städtischen Sportanlagen wird ab 2014 teurer Härtefallklausel für Sportvereine mit vielen Kindern und Jugendlichen 05.11.2013

Die Landeshauptstadt beabsichtigt, zum 01.01.2014 die Entgelte für die Nutzung städtischer Sporthallen und Sportplätze zu erhöhen. Ziel ist es, die Einnahmen der Stadt in diesem Bereich um mindestens 100.000 Euro zu steigern. Die Maßnahme ist Bestandteil des10-Millionen-Euro-Sparpakets zur Verringerung des Haushaltsdefizits. „Die höheren Nutzungsentgelte resultieren aus den gestiegenen  Bewirtschaftungs- und Unterhaltungsaufwendungen und sollen gleichzeitig mehr Einnahmen für den städtischen Haushalt bringen“, begründet der zuständige Sport- und Finanzdezernent Dieter Niesen die Maßnahme. „Dabei ist es weiterhin unser erklärtes Ziel, Sportangebote für Kinder und Jugendliche besonders zu fördern. So werden Sportvereine mit einem hohen Kinder- und Jugendanteil auch künftig nur einen Anteil an den Betriebskosten und keine Miete zahlen.“

Da es seit 2006 keine Anpassung der Entgelte mehr gab, fällt diese deutlich aus. Aus diesem Grund ist eine Härtefallregelung für Vereine  vorgesehen. Dafür sollen bis zu 10.000 Euro aus den geplanten Mehreinnahmen zur Verfügung stehen, um bei Bedarf jene Vereine zu unterstützen, die durch die Kostensteigerung bei der Nutzung der Sportstätten in eine existenzgefährdende Situation geraten. Die entsprechende Prüfung wird der Stadtsportbund übernehmen und die jeweilige Härtefallregelung bei der Stadt beantragen.


Nur noch drei Nutzergruppen vorgesehen

Die neue Entgeltordnung sieht eine Unterteilung in drei Nutzergruppen vor. Zur Gruppe A, die Betriebs- und Mietkosten zahlen soll, gehören kommerzielle Nutzer und Privatpersonen, aber auch Landes- und Bundesbehörden sowie Schulen in privater Trägerschaft.Gruppe B sind Vereine, soweit sie als gemeinnützig anerkannt sind. Diese zahlen Betriebskosten und einen Mietanteil für Unterhaltung und Investitionen.

Zur Gruppe C gehören alle Sportvereine mit Sitz in der Landeshauptstadt. Diese werden je nach Kinder- und Jugendanteil in eine von vier Entgeltstufen eingeordnet. Sie zahlen bis zu 45 Prozent der Betriebskosten.

„Die für alle Nutzergruppen deutlich höheren Entgelte werden auch dazu führen, dass einige Vereine weniger Hallenzeiten in Anspruch nehmen. Von daher sind die Einnahmen für 2014 mit insgesamt 210.000 Euro (110.000 Euro Mehreinnahmen inklusive etwaige Härtefälle) geplant“, schätzt Dezernent Dieter Niesen ein.
 
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