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Im Stadtteil Neu Zippendorf sind mehrere Großinvestitionen geplant: Einwohnerversammlung am 19. März informiert über aktuelle Bauvorhaben 03.03.2026

Erste Entwürfe der neuen Stadtteilmitte stellte die WGS bereits 2020 vor.  © pbr/Hajdin Dragusha

Im Stadtteil Neu Zippendorf werden die Landeshauptstadt Schwerin und ihre Wohnungsgesellschaft WGS in den kommenden Jahren mehr als 215 Millionen Euro investieren. Über die aktuellen Bauvorhaben informiert die Stadt Schwerin am 19. März 2026 um 18:00 Uhr in einer Einwohnerversammlung. Sie findet im Atrium der Astrid-Lindgren-Schule, Talliner Straße 4-6 statt.

So werden ab 2026 in Neu Zippendorf zwei wichtige Großinvestitionen der Stadt Schwerin umgesetzt: Im Sommer beginnt die Erschließung für den 138 Millionen Euro teuren hochmodernen Campus der neuen Berufsschule für Gesundheit und Soziales. Schon in vier Jahren soll hier die Ausbildung beginnen. Eine Dreifeldsporthatte mit Zuschauertribüne, wo neben dem Schulsport künftig auch Veranstaltungen und Vereinswettkämpfe stattfinden können, gehört ebenfalls zum neuen Schulkomplex.

Am benachbarten Berliner Platz sollen in diesem Jahr ebenfalls die Erschließungsarbeiten für den ersten Bauabschnitt der neuen Stadtteilmitte beginnen. Die Erschließung wird vom Zentralen Gebäudemanagement der Landeshauptstadt ausgeführt, das auch beim Bau des Berufsschulcampus federführend ist. Mit der Überplanung des Areals um den Berliner Platz wird hier in Zukunft wieder der städtebauliche Mittelpunkt für die Stadtteile Großer Dreesch, Neu Zippendorf und Mueßer Holz entstehen. Dafür wurden in den vergangenen Jahren viele alte Wohnblöcke abgerissen. Unter Federführung der städtischen Wohnungsgesellschaft WGS entstehen nun im ersten Schritt 370 neue Wohnungen mit insgesamt 25.0000 Quadratmetern Wohnfläche, darunter auch Sozialwohnungen. Die Investition wird mit 77 Millionen Euro veranschlagt.

Zusätzlich zu den beiden städtischen Investitionen plant auch die Waldorfschule Schwerin einen Neubau im Quartier: Die Schule soll auf einem 24.500 Quadratmeter großen Grundstück an der Pecser und der Perleberger Straße entstehen. Die Stadt hat es dem Trägerverein per Erbbaurechtsvertrag zur Verfügung gestellt. Die Waldorfschule befindet sich derzeit an der Schlossgartenallee, möchte ihre Kapazität aufgrund steigender Schülerzahlen erweitern und suchte daher dringend nach einem neuen Standort mit ausreichend Platz. Neben dem modernen Schulgebäude sollen dort auch ein Hort, eine Kita und weitere Bildungs- und Betreuungsangebote geschaffen werden.

„Das sind alles gute Nachrichten für den Dreesch: Nach der Ansiedlung der Arbeitsagentur und des Jobcenters mit insgesamt 500 Arbeitsplätzen in einem neuen Bürogebäude im Mueßer Holz setzen wir mit den geplanten Großprojekten unsere Strategie fort, die soziale Durchmischung in diesem Teil Schwerins weiter zu verbessern“, sagt der stellvertretende Oberbürgermeister und Baudezernent Bernd Nottebaum.

Er wird als Gesprächspartner bei der Bürgerversammlung am 19. März gemeinsam mit Kristian Meier-Hedrich, dem Leiter des Zentralen Gebäudemanagements und Geschäftsführer der WGS den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort stehen. Wer seine Fragen schriftlich stellen möchte, der kann diese vorab unter ideen-beschwerden@schwerin.de einreichen. Der Einlass zur Einwohnerversammlung beginnt ab 17:30 Uhr.

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