Die Sitzung der Stadtvertretung am kommenden Montag, den 26. Januar 2026, wird um 17.00 Uhr mit einem Gedenkkonzert eröffnet, das an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Es erklingen Stücke von Ernst Krenek (1900-1991) und Géza Frid (1904-1989) sowie von Erwin Schulhoff (1894-1942) und das von Hans Eisler (1898-1962) vertonte „Vielleicht-Lied“ des Dichters Bertold Brecht. Die Musik der einstmals verfemten Komponisten wird dargeboten von Schülerinnen und Schüler des Konservatoriums Schwerin, die sich mit dem Schicksal verfolgter Musikerinnen und Musiker durch die Nationalsozialisten beschäftigen.
Theresa Roettig (Violoncello), Joanne Meech und Annika Büchner (beide Violine), Tammo Bräuer (Klavier), Charlotte Claussen (Gesang) und Anne Christin Möbius (Klavier) waren und sind herausragende Preisträgerinnen bis zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und waren teilweise auch Mitwirkende beim vergangenen Festival für Verfemte Musik 2025 in Schwerin. Stadtpräsident Sebastian Ehlers wird während das Konzerts eine Gedenkrede halten. Das Konzert ist öffentlich. Ein Übertragung im Livestream erfolgt aber aus technischen Gründen nicht.