Auch in diesem Jahr waren zahlreiche junge Musikerinnen und Musiker aus Schwerin beim 63. Landes- und Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ erfolgreich. Am 25. Juni ehrte Schwerins Stadtpräsident Sebastian Ehlers 14 Preisträgerinnen und Preisträger des Landes- und Bundeswettbewerbs 2026 bei einer Feierstunde im Demmlersaal des Rathauses.
Stadtpräsident Sebastian Ehlers beglückwünschte alle Preisträgerinnen und Preisträger sowie die Lehrkräfte und Familien, die sie auf ihrem Weg begleitet und unterstützt haben. „Ohne Talent, Leidenschaft und große Disziplin sind solche beeindruckenden Leistungen nicht möglich. Doch auch die Landeshauptstadt setzt mit der Förderung sowohl des städtischen Konservatoriums als auch der privaten Kulturschule Ataraxia ein starkes Signal, wie wichtig kulturelle und musische Bildung auch in Zeiten knapper sind.“
Für die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin ist die Unterstützung von „Jugend musiziert“ ein wichtiger Baustein ihres gesellschaftlichen Engagements, wie Kai Lorenzen, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, betonte. „Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie ihre Talente entfalten können. Musik eröffnet diese Möglichkeiten und bringt Menschen zusammen. Genau deshalb unterstützt die Sparkassen-Finanzgruppe diesen Wettbewerb seit mehr als 60 Jahren mit großer Freude.“
Die Sparkasse unterstützte die Landeshauptstadt auch bei der Ausrichtung der Feierstunde, bei der die 14 jungen Musikerinnen und Musiker ausgezeichnet wurden, die 1. Preise im Landeswettbewerb in Waren (Müritz) erzielt hatten.
13 der 14 Erstplatzierten lösten ihre Fahrkarte zum Bundeswettbewerb nach München und Regensburg. Für Henriette Jakobi endete der Wettbewerb aufgrund der Altersgrenze bereits beim Landeswettbewerb.
Für folgende Erfolge im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wurden ausgezeichnet:
- Das Saxophon-Quartett der Musik- und Kunstschule Ataraxia mit Pauline Dibbert, Klara Möhring, Jakob Koll und Wendel Weniger errang beim Bundeswettbewerb einen 1. Preis und mit der Höchstpunktzahl 25 in der Kategorie Kammermusik/ Holzblasinstrumente.
- Johanna Lorenz (Blockföte, Harfe) und Paul Fritz Oertel (Kontrabass), die mit ihren Instrumenten bereits an der Musikhochschule Lübeck eingeschrieben sind, freuten sich über einen 1. Preis mit 24 Punkten in der Kategorie Besondere Besetzung. Zusätzlich errangen die beiden einen Sonderpreis der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung für die beste Interpretation eines polnischen Werkes, das nach 1950 entstanden ist.
- Anne Christin Möbius, die vom Konservatorium Schwerin kommend bereits an der HMT Rostock studiert, errang einen fantastischen 2. Preis mit 22 Punkten in der Kategorie Klavier solo.
- Mit der Gesangssolistin Friederike Claussen vom Konservatorium Schwerin, die 21 Punkte und somit einen 3. Preis erhielt, erspielte sich Anne Christin Möbius als Klavierbegleiterin zusätzlich mit 24 Punkten einen 1. Preis.
- In der Kategorie Kammermusik für Streichinstrumente/gemischte Besetzung erspielten sich Frieda Hinz an der Violine und Theresa Roettig am Violoncello einen 2. Preis mit 22 Punkten. Beide traten für das Konservatorium Schwerin an.
- Frieda Steffens vom Konservatorium Schwerin errang in der Kategorie Gesang solo einen 3. Preis mit 21 Punkten.
- Das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“ und 19 Punkte erhielten in der Wertung Kammermusik für Streichinstrumente/gleiche Instrumente Theresa Roettig und Hanna Reckow (beide Violoncello) sowie in der Wertung Klavier solo Jakob Bernhard – alle vom Konservatorium.
Für ihr außergewöhnliches Engagement als Pädagogin zeichnete Stadtpräsident Sebastian Ehlers Verena Lorenz vom Konservatorium Schwerin als „Musikschulpädagogin des Jahres 2026“ aus.
Ein Dank gilt ebenfalls den Lehrkräften, die die Preisträger auf den Wettbewerb vorbereitet haben: Ingolf Drabon, Anke Schmidt-Weißer, Gesine Dreyer, Sophie Lücke, Prof. Stephan Imorde, Josephine Johannßen, Matthias Ellinger, Andrea Häfer und Jeremias Obando.
Der Direktor des Konservatoriums Schwerin Volker Ahmels zeigte sich begeistert von den Leistungen im diesjährigen Wettbewerb: „Die Schweriner Musikschülerinnen und Musikschüler haben trotz der erstmals eingeführten Kontingentierung und der hohen Anforderungen in den Kategorien hervorragend abgeschnitten. Wir können wirklich sehr stolz auf die hohe Qualität und die Erfolge sein.“
