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Absichtserklärung zwischen Land und Stadt unterzeichnet: Finanzierung für Schwerins Stadtgeschichtsmuseums mit Welterbe-Informationszentrums gesichert 10.04.2026

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und stellvertretender Oberbürgermeister Bernd Nottebaum unterzeichnen den Letter of Intent. © Landeshauptstadt Schwerin

Ein bedeutender Schritt für die Kultur- und Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Schwerin: Die Finanzierung des Stadtgeschichtsmuseums und Welterbe-Informationszentrums am Schlachtermarkt ist gesichert. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und der stellvertretende Oberbürgermeister Bernd Nottebaum unterzeichneten am 10. April eine gemeinsame Absichtserklärung das Projekt in enger Zusammenarbeit zu realisieren.

Die Landeshauptstadt wurde in dem Zuge durch das Ministerium für Inneres und Bau des Landes Mecklenburg-Vorpommern informiert, dass die Planungskosten für das Bauvorhaben im städtischen Haushalt freigegeben wurden. Dies stellt eine wesentliche Grundlage für den weiteren Fortschritt des Projektes dar.

Die Realisierung des Neubaus wird zudem zu einem erheblichen Teil durch Bundes- und Landesmittel im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt. Diese finanzielle Unterstützung ermöglicht es, das Projekt vollständig zu finanzieren und sorgt dafür, dass Schwerin in den kommenden Jahren ein bedeutendes kulturhistorisches Zentrum gewinnen wird.

„Mit der heutigen Unterzeichnung der Absichtserklärung – einem sogenannten „Letter of Intent“ – zwischen der Landesregierung und der Landeshauptstadt Schwerin setzen wir einen wichtigen Meilenstein in der Realisierung des Stadtgeschichtsmuseums und des Welterbe-Informationszentrums. Es ist ein klares Bekenntnis zur Bewahrung und Erlebbarkeit unserer Stadtgeschichte und des Welterbes, das nun auch für die kommenden Generationen erlebbar gemacht wird“, so der stellvertretende Oberbürgermeister Bernd Nottebaum.

Der Entwurf für das Stadtgeschichtsmuseum und Welterbe-Informationszentrum stammt von dem renommierten Architekturbüro Jan Wiese aus Berlin, das in einem offene Architekturwettbewerb im Sommer 2025 als Sieger hervorgegangen ist. Der Entwurf zeichnet sich durch eine moderne, gleichzeitig aber auch respektvolle Architektur aus, die das historische Stadtbild Schwerins aufgreift und gleichzeitig neue Akzente setzt. Der Neubau wird eine harmonische Verbindung von Tradition und Moderne schaffen und dabei den historischen Kontext des Schlachtermarktes und des angrenzenden Residenzensembles berücksichtigen.

„Die Planung des neuen Stadtgeschichtsmuseums ist nicht nur eine architektonische Herausforderung, sondern auch eine Gelegenheit, Geschichte erlebbar zu machen. Der Entwurf vereint Funktionalität mit ästhetischer Präzision und fügt sich perfekt in das historische Umfeld ein. Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Architektenteam diesen bedeutenden Ort für die Stadtgeschichte Schwerins zu gestalten“, so Andreas Thiele, Leiter des Fachdienstes Stadtentwicklung und Stadtplanung.

Die öffentliche Unterzeichnung der Absichtserklärung fand am Freitag, den 10. April 2026 direkt am Zukünftigen Standort des Gebäudes auf dem Schlachtermarkt statt und markiert einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung dieses außergewöhnlichen Projekts. Mit dem Stadtgeschichtsmuseum wird hierdurch nicht nur ein 20 Jahre lang vermisstes Element im Stadtbild Schwerins wiederhergestellt, sondern auch die Lücke für ein Welterbezentrum geschlossen.

Auch Vertreter des Welterbe Schwerin Fördervereins e.V., des Vereins der Freunde des Schweriner Schlosses sowie von Pro Schwerin nahmen an der Unterzeichnung teil, um diesen Meilenstein zu würdigen. „Die große Beteiligung ist einmal mehr ein eindrucksvolles Zeichen für das gute Miteinander in Schwerin sowie für das Engagement unserer Vereine und der gesamten Stadtgesellschaft“, betonte der stellvertretende Oberbürgermeister.

Die Aufnahme Schwerins in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes im Sommer 2024 hat eindrucksvoll gezeigt, wie notwendig sowohl ein Welterbe-Informationszentrum als auch ein Stadtgeschichtsmuseum sind. Zahlreiche Gebäude des Residenzensembles sind für Einheimische und Gäste bislang nur von außen erlebbar. Ausstellungen werden es künftig ermöglichen, die Geschichte des Residenzensembles – von seiner architektonischen Entwicklung bis hin zu den kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Kontexten – auf vielfältige Weise erlebbar und verständlich zu machen.

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