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Kleine Löwen im Schweriner Zoo ab sofort für Zoo-Gäste zu sehen 09.03.2026

Löwendrillinge im Wintergarten des Rote Liste Zentrums © Zoo Schwerin

Am Freitag, den 6. März, hat der Schweriner Zoo seinen jüngsten Löwennachwuchs das erste Mal öffentlich vorgestellt. Nachdem nun auch die Namensfindung der drei Welpen abgeschlossen ist, können Besucher Löwenmutter „Heidi“ und den Nachwuchs ab sofort täglich im Rote Liste Zentrum beim Spielen und Erkunden beobachten.

Die drei Jungtiere kamen vor acht Wochen am 7. Januar auf die Welt. Die erste tierärztliche Untersuchung am vergangenen Freitag brachte keine Auffälligkeiten hervor. Die zwei Katzen und der Kater sind gesund und aktiv. Davon konnten sich heute schon die ersten Zoo-Gäste live überzeugen, als die drei neugierig und tapsig den Wintergarten des Rote Liste Zentrums erkundeten. „Alle drei sind sehr gut drauf und zeigen großes Interesse an ihrer Umwelt. Das ist wirklich schön anzusehen und freut das gesamte Team“, erklärt Julia Gottschlich, Zoologische Leiterin und stellvertretende Direktorin des Zoos. Es seien aber laut Gottschlich auch die ersten Wesensunterschiede erkennbar. „Der Kater ist tatsächlich proaktiver und etwas ‚ruppiger‘ als seine Schwestern. Bei den Katzen ist eine etwas vorsichtiger als die andere“, so Gottschlich.

 

Mehr als 12.000 Votings für Namensfindung
Zusammen mit dem NDR hat der Zoo eine Woche lang Namen für den Nachwuchs gesucht. Das Tierpflege-Team durfte zuvor Vorschläge einbringen, zwischen denen Zoo-Freunde abstimmen konnten. Insgesamt wurden mehr als 12.000 Stimmen abgegeben. Die Namen stehen nun fest.

Eine Katze wird den Namen Saira tragen, die zweite Katze den Namen Narami. Der Kater soll Najuk heißen. Alle Namen stammen aus dem indischen Raum – dem herkömmlichen Verbreitungsgebiet der stark gefährdeten Asiatischen Löwen – und können sinngemäß übersetzt werden: während Saira für „die Reisende“ steht, bedeutet Narami „die Sanfte“ und Najuk „der Sensible“.

 

Zusammenführung des Rudels im Laufe des Frühjahrs
Derzeit haben Heidi und ihr Nachwuchs den Wintergarten des Rote Liste Zentrums für sich allein. Die anderen Löwen, darunter Kater Shapur, die Löwin Indi und Löwin Rubi mit ihrem 6 Monate altem Nachwuchs Manika nutzen die weitläufige Außenanlage. Bis alle Löwen zusammenleben können, wird es noch ein paar Wochen dauern. „Wir geben Heidi und den Jungtieren nun erst einmal Zeit, sich in der neuen Situation zurechtzufinden. Wenn alles gut klappt, können die restlichen Löwen zunächst visuell und geruchlich Kontakt über den Außenbereich entlang des Wintergartens aufnehmen“, erklärt Gottschlich. Erst im Anschluss sei eine Zusammenführung aller Löwen geplant. Es bleibt also spannend, wie sich der dreifache Nachwuchs und die Dynamik im Rudel in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln wird.

Für Fans der Asiatischen Löwen lohnt sich ein Besuch der Löwenfamilie in jedem Fall schon jetzt, wo die Drillinge ganz nah zu erleben sind. Ein zusätzlicher Anreiz: Noch bis zum 28. März gelten an der Zookasse die vergünstigten Wintertarife – und das bei bestem Frühlingswetter.

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