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Bessere Einkaufsmöglichkeiten in Friedrichstal und der Werdervorstadt: Hauptausschuss berät über Bebauungspläne für neue Nahversorger 12.05.2026

Rewe, Aldi und Edeka bieten Waren des täglichen Bedarfs an. © Landeshauptstadt Schwerin

Um bessere Einkaufsmöglichkeiten und die wohnortnahe Versorgung mit Artikeln des täglichen Bedarfs geht es in zwei B-Plan-Entwürfen, deren Beratung jetzt in den Gremien der Stadtvertretung beginnt. Mit Friedrichstal und der Werdervorstadt geht es in beiden Fällen um Stadtteile, die in den vergangenen Jahren durch neue Baugebiete starken Zuzug erlebt haben, sodass auch Einkaufsmöglichkeiten dringend erweitert werden müssen.

So sollen mit dem B-Plan für das „Nahversorgungszentrum Friedrichstal“ die Voraussetzungen für eine Kapazitätserweiterung am bestehenden Standort in der Lärchenallee 32 geschaffen werden. Ziel des B-Plans ist eine städtebauliche Neuordnung und Nachverdichtung, denn hier ist in Ergänzung zum bereits vorhandenen Discounter (ALDI) die Errichtung eines neuen EDEKA-Einkaufsmarktes als Vollsortimenter geplant. Für beide Märkte ist eine gemeinsame Stellplatzanlage geplant.

Mit dem voraussichtlich ab 2027 beginnenden Neubauvorhaben kommt auf die Friedrichtaler allerdings zunächst eine Durststrecke zu. Denn der Discounter wird im Zuge der Neubebauung abgerissen und ebenfalls erweitert. „Beide Firmen arbeiten bereits parallel zum B-Plan-Verfahren an ihrer gemeinsamen Hochbauplanung, um nach dem Satzungsbeschluss zeitnah mit dem Bau beginnen zu können“, berichtet Stadtplanerin Ferida Music. Der Ortsbeirat hat bereits mehrere Ausweichstandorte für die etwa einjährige Schließung des Discounters ins Gespräch gebracht. Ob ein temporärer Ausweichverkauf umgesetzt wird, ist jedoch völlig offen. Falls nicht, liegen die nächsten Einkaufsmöglichkeiten für die Friedrichstalerinnen und Friedrichtaler am Standort Margaretenhof bzw. in der Gadebuscher Straße in Lankow.

REWE Markt möchte sich schon seit längerer Zeit erweitern

In der Werdervorstadt, wo Schwerin in den vergangenen Jahren den höchsten Einwohnerzuwachs zu verzeichnen hatte, ist das Hanse-Center an der Güstrower Straße seit mehr als 25 Jahren das zentrale Nahversorgungszentrum. Der REWE in der Investoren-Immobilie möchte sich schon seit längerer Zeit vergrößern. „Ein größerer Einkaufsmarkt ist auch der erklärte Wunsch der Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils. Das haben sie gegenüber der Kommunalpolitik und der Stadtverwaltung klar artikuliert“, berichtet Stadtplanerin Ferida Music.

Nun soll ein größerer REWE-Markt auf einer Gewerbefläche südlich der Möwenburgstraße neu gebaut werden. Dafür wird der Flächennutzungsplan entsprechend geändert, eine Sonderbaufläche für Einzelhandel und Grünanlage ausgewiesen und ein Bebauungsplan erarbeitet. Der neue REWE wird eine eigene Stellplatzanlage erhalten, dennoch ist die Flächenversiegelung um 350 qm geringer als bislang auf der Gewerbefläche. Für den Entwurf des B-Plans „Nahversorger Möwenburgstraße“ beginnt jetzt ebenfalls die Gremienberatung.

Wem die Pläne bekannt vorkommen, der erinnert sich richtig: Ein entsprechender Entwurf ging im August 2025 schon einmal in die öffentliche Auslegung. Weil die Vertreter des Hanse-Centers die Planungen während der Veröffentlichung in Frage gestellt hatten, wird das vereinfachte B-Plan-Verfahren jetzt auf ein reguläres umgestellt. Das kostet zwar mehr Zeit, schafft aber auch mehr Rechtssicherheit.

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