Am Schweriner See sind zahlreiche Brutvögel in der Balz zu beobachten. Die Naturschutzstation Schwerin lädt deshalb am Wochenende zu zahlreichen Veranstaltungen mit dem Themenschwerpunkt „Lebensraum Wasser“ ein.
Dazu gibt es auch eine neue Ausstellung mit neun Infotafeln, die zeugen, was am und unter Wasser geschieht, warum Schilf so wichtig ist und welche Pflanzen unter der Wasseroberfläche wachsen. Es warten Biber, Eisvogel und viel Wissenswertes auf Besuch
Aus Anlass der Eröffnung der neuen Ausstellung ist die Naturschutzstation am Wochenende länger geöffnet am Freitag, 24. April, 11:30 – 15:30 Uhr sowie am Sonntag, 26. April, 09:00 – 13:00 Uhr.
Neben der Ausstellung kann auch das Bienenhaus und der Naturgarten besucht werden. Im Ausstellungsraum lädt das Diorama zum Staunen ein. Hinter Glas sind mehr als 20 Tiere als Präparate in einer nachgebildeten Landschaft des Schweriner Sees zu besichtigen.
Angebote für Familien
Am Freitag, 24. April, gibt es von 14:30 – 15:30 Uhr ein Kinderprogramm unter dem Motto „Wenn's quakt und springt?!“. Die Naturschutzstation erkundet gemeinsam mit den Kindern die neue Ausstellung und alle lernen dabei Frösche, Kröten und Co. auf spielerische Weise kennen. Mit lustigen Spielen rund um das Leben der Amphibien wird es spannend und bewegungsreich!
Direkt im Anschluss sind Familien und alle anderen Interessierten zur Exkursion „Wasservögel am Schweriner See entdecken“ eingeladen: Freitag, 24. April, 15:30 – 16:30 Uhr wird gemeinsam die Vogelwelt erkundet. Dabei können Arten wie Haubentaucher, Blässhuhn und Schellente in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden. Mit Ferngläsern ausgestattet gehen alle auf die Suche nach den gefiederten Bewohnern des Sees, bestimmen sie und erfahren dabei mehr über ihre Lebensweise. Start vor der Naturschutzstation. Die Exkursion richtet sich besonders dabei an Familien. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eigene Ferngläser können gerne mitgebracht werden.
Die Ausstellung „Am und unter Wasser“ ist bis mindestens 30. Juni zu den Öffnungszeiten der Naturschutzstation Schwerin zu besuchen. Alle aufgeführten Angebote sind kostenlos und können ohne Anmeldung besucht werden.
Hintergrund
Die Naturschutzstation Zippendorf wird durch den BUND-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern im Auftrag der Landeshauptstadt Schwerin betrieben. Das Gebäude am Zippendorfer Strand wurde 1749 erbaut als Schulgebäude erbaut und gehört zu den ältesten Schwerins. Es wurde als Schule, Kindergarten (1965- 1972) und Verwaltungssitz für den Zweckverband Erholungswesen und Tourismus (bis 1990) genutzt. Naturschützern ist es zu verdanken, dass das historische Gebäude seit 1990 durchgehend für die Öffentlichkeit und Natur-Bildung erhalten werden konnte. Dabei halfen ungezählte ehrenamtliche Arbeitsstunden vieler engagierter Bürgerinnen und Bürger. In der Naturschutzstation treffen sich regemäßig Facharbeitsgruppen für Ornithologie (Vogelkunde), Fledermausschutz, Amphibienschutz und ein landesweiter Arbeitskreis für Hornissen-Bienen-Wespenschutz.
