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Partnerschaft für Demokratie Schwerin: Demokratie- und Jugendfonds fördern Projekte in der Landeshauptstadt 02.06.2026

Auch in diesem Jahr fördert das Programm Partnerschaft für Demokratie Schwerin wieder Projekte und Aktionen, die Demokratie, Vielfalt, Toleranz und Teilhabe stärken. Für 2026 stehen im Demokratiefonds erneut 45.000 Euro und im Jugendfonds weitere 10.000 Euro zur Verfügung: Förderfähig sind Honorare für Referenten, Musiker, Moderatoren, Reisekosten, Aufwandsentschädigungen, Kosten für Raum- und Technikmieten, Material oder Werbekosten. Mit den Förderzusagen ist in den kommenden Wochen zu rechnen.

„Wir freuen uns, dass viele gemeinnützige Organisationen, Vereine, Initiativen und zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure das Programm nutzen, um in diesem Jahr Projekte umzusetzen. Es ist absehbar, dass die zur Verfügung stehenden Mittel aufgrund der Vielzahl der Anträge voll ausgeschöpft werden können“, berichtet Daniela Richter, Leiterin der Fachstelle Chancengleichheit in der Landeshauptstadt Schwerin. 

Im vergangenen Jahr konnten insgesamt 28 Projekte von 15 Trägern gefördert werden, bis zu einer Höchstsumme von 6.000 Euro. Unterschiedliche Formate wie Dialogreihen, virtuelle Begegnungen mit jüdischen Zeitzeuginnen und -zeugen als Überlebende des Nationalsozialismus, Workshops, Demokratiekonferenzen, Pop-Up-Ausstellung zur Auseinandersetzung mit gemeinsamen Werten oder kreative Mitmachaktionen erreichten Menschen verschiedener Altersgruppen und Hintergründe.

Die Landeshauptstadt Schwerin beteiligt sich bereits seit 2021 am Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Die Partnerschaft für Demokratie wird über eine Koordinierungs- und Fachstelle beim Kinderschutzbund Schwerin begleitet. Ziel des Programms ist es, demokratische Beteiligung zu stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und Extremismus sowie demokratiefeindlichen Entwicklungen vorzubeugen. 

Dabei entstehen neue Netzwerke und dauerhafte Kooperationen zwischen Vereinen, Initiativen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Das bereits bewährte Dialogformat „Miteinander im Gespräch“, in dem alle Bürgerinnen und Bürger niedrigschwellig in Austausch kommen und sich einbringen konnten, wird in diesem Jahr unter dem Titel „Auf gute Nachbarschaft“ fortgeführt. Das von der Koordinierungs- und Fachstelle initiierte Angebote erreichte viele Menschen zu Themen wie Biografie, Zugehörigkeit oder auch Zusammenleben und wird in diesem Jahr in der Petrusgemeinde Schwerin auf dem Großen Dreesch zu verschiedenen Terminen durchgeführt werden. Im vergangenen Jahr fanden die Dialoge im Internationalen Haus statt.

„Entscheidend ist dabei, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen, sich beteiligen und lokale Akteurinnen und Akteure miteinander vernetzt werden“, betont Daniela Richter, Leiterin der Fachstelle Chancengleichheit. „Durch Beteiligung, Dialog und gemeinsames Engagement wird der Zusammenhalt in unserer Stadt gestärkt und demokratiefeindlichen Tendenzen vorgebeugt.“ Offen, transparent und im Gespräch mit der Stadtgesellschaft möchte die Partnerschaft für Demokratie ihre Arbeit auch in diesem Jahr fortsetzen und Räume schaffen sowie Netzwerke stärken. 

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