Seit über 30 Jahren behandelt die SAE auf der leistungsstarken Kläranlage Schwerin-Süd das Abwasser von rund 31.000 Einwohnerinnen und Einwohnern aus dem Zweckverband Schweriner Umland (ZVU). Als wesentliche Vorteile dieser interkommunalen Zusammenarbeit benennen der Vorsitzende des SAE-Werkausschusses Georg-Christian Riedel und Verbandsvorsteher Georg Ihde Entsorgungs- und Planungssicherheit sowie effektiven Gewässerschutz. Bei einem Erfahrungsaustausch berieten die Vorstandsmitglieder des Zweckverbandes, die Mitglieder des Werkausschusses der SAE sowie Kolleginnen und Kollegen von ZVU und SAE über anstehende Herausforderungen in der Abwasserbehandlung. Bei einer Besichtigung informierten sich die Teilnehmer über die Sanierung des verrohrten Ableiters und besuchten ein Hauptpumpwerk. Dabei wurde vor allem die enge Verzahnung der städtischen Entsorgungsanlagen mit dem Schweriner Umland deutlich. Als künftige Handlungsfelder stehen neben der weiteren Energieoptimierung, die Klärschlammbehandlung und die Spurenstoffelimination auf der Tagesordnung.
