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Eigenbetrieb SDS schreibt Straßenunterhaltungskonzept bis 2029 fort: Maßnahmeliste beschreibt aktuellen Zustand und priorisiert Baumaßnahmen 12.05.2026

 © Landeshauptstadt Schwerin

Schwerins rund 350 Kilometer langes Straßennetz wird maßgeblich vom städtischen Eigenbetrieb SDS unterhalten. Seit 2014 werden die Maßnahmen zum Erhalt des Straßenzustands auf Basis eines Straßenunterhaltungskonzeptes (SUK) geplant, das alle vier Jahre fortgeschrieben wird. Gerade wird das Straßenunterhaltungskonzept für die Jahre 2026 -2029 fortgeschrieben. Der Eigenbetrieb benotet darin wieder den aktuellen Zustand der 569 kommunalen Straßen und plant die Erhaltungsmaßnahmen. Neben der Zustandsbewertung, die alle vier Jahre erfolgt, und der laufenden Schadenserfassung sind Verkehrsbedeutung und Verkehrssicherheit ausschlaggebend, mit welcher Priorität notwendige Baumaßnahmen in Angriff genommen werden.

Das jährliche Budget für die Straßenunterhaltung ist nach den Jahren des deutlichen Substanzverzehrs deutlich gestiegen: Lag es 2006 bei nur 2,1 Mio. Euro, erreichte es 2016 einen Wert von 7,3 Mio. Euro und stieg in den Jahren 2025 und 2026 auf jeweils 16,3 Mio. Euro. Der gegenwärtig besonders hohe Wert resultiert aus Fördermitteln, die das Land u.a. für die umfänglichen Instandsetzungen in der Ludwigsluster Chaussee und der Pampower Straße bereitgestellt hat. Laut Prognose wird sich das Budget für die Straßenunterhaltung in Schwerin auf durchschnittlich 12 Mio. Euro im Jahr einpendeln.

„Es ist uns gelungen, den Instandsetzungsstau an Schwerins Straßen deutlich erkennbar abzubauen.  Durch die systematische und einheitliche Planung von Erhaltungsmaßnahmen, die Behebung der Straßenschäden und ihrer Ursachen wird die Infrastruktur nicht mehr auf Verschleiß gefahren. Die Nutzungsdauer der Straßen bis zur grundhaften Sanierung kann dadurch um fast ein Drittel verlängert werden. Letztlich fährt die Stadt damit deutlich günstiger“, sagt SDS-Werkleiterin Ilka Wilczek. Das schlägt sich auch in besseren Noten für den Straßenzustand nieder: So hat sich in den vergangenen zehn Jahren der Anteil der Straßen in sehr gutem und gutem Zustand um 16 Prozent erhöht. Gleichzeitig sank der Anteil von Straßen, die vordringlich oder überfällig instandgesetzt werden müssen, um zehn Prozent.

Mit der Einbringung des SUK in den Hauptausschuss beginnt in den kommenden Wochen auch die Diskussion in allen 17 Ortsteilvertretungen.

Besonders im Mittelpunkt steht dabei die zum SUK gehörende Maßnahmenliste, die durch den Eigenbetrieb SDS fortlaufend fortgeschrieben wird. Auf Grundlage der

Bewertungen, Begehungen und Schadensmeldungen sowie nach der Frostperiode werden Baumaßnahmen darin zeitlich für die Instandsetzung eingeordnet und aktualisiert. Daher ist es durchaus möglich, Sanierungsmaßnahmen hinzuzufügen, vorzuziehen bzw. zu ändern.

Der Eigenbetrieb SDS beginnt in diesem Jahr vier große Instandhaltungsprojekte an Hauptstraßen:

  • In Görries wurde der noch nicht sanierte Abschnitt der Rogahner Straße einschließlich Handelsstraße und Otto-Weltzin-Straße in Angriff genommen. Die Baumaßnahme soll sechs Monate dauern.
  • Im Stadtteil Krebsförden/Wüstmark wird ab Mai die Pampower Straße erneuert. Die Baumaßnahme dauert 8 Monate.
  • Im Stadtteil Lewenberg beginnen nach den Sommerferien zwischen Bürgermeister-Bade-Platz und Klinikum die Arbeiten an der Wismarschen Straße, die sich voraussichtlich bis ins Jahr 2027 hinziehen werden.
  • Auf dem Großen Dreesch soll es zum Ende der Sommerferien für die Karl-Marx-Allee eine Deckenerneuerung zwischen Friedrich-Engels-Straße und Ludwigsluster Chaussee geben. Dauer ca. zwei Wochen.

Weitere Instandhaltungsmaßnahmen erfolgen in Anliegerstraßen vorgesehen. Die größten Projekte sind dabei:

  • Am Hang (Wuppertaler Str.- Plater Straße)
  • Plöner Straße (gesamter Straßenzug)
  • Eutiner Straße (gesamter Straßenzug)
  • Rahlstedter Straße (vor Hochhausgebiet)
  • Möllner Straße (gesamter Straßenzug)
  • Hof Göhren (Schweriner Str.-Wohngebiet) und Vossens Tannen (gesamter Straßenzug)
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