Der 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters Bernd Nottebaum hat am Dienstag den Hauptausschuss darüber informiert, dass die Verwaltung ihre Vorschläge zur Verwendung des Sondervermögens des Bundes (LUKIF) ändert und Mittel umschichten möchte. Sie greift damit Anregungen aus dem politischen Raum und den Gremienberatungen auf, wonach neben dem Freilichtmuseum Mueß auch Investitionen im Schweriner Zoo gefördert werden sollten. „Wir haben diese Anregungen gern aufgegriffen und mit dem Land in den letzten Tagen noch einmal intensive Gespräche über Co-Finanzierungen für beide Projekte geführt“, erklärte Finanzdezernent Silvio Horn. Mit der Aussicht, Fördermittel für das Freilichtmuseum aus dem nächsten Aufruf des Bundesprogramms KulturInvest zu bekommen, sollen 2,2 Millionen Euro zugunsten des Zoos umgeschichtet werden. Damit stünden dort die Eigenmittel für die Realisierung des geplanten „Zoocampus“ zur Verfügung. Für die Errichtung eines neuen Eingangsgebäudes und weiterer Nebenanlagen im Freilichtmuseum Mueß würden rund 4 Millionen Euro verbleiben, so Horn weiter.
