Erdbestattung

Allgemeine Informationen

Die Erdbestattung ist derzeit noch die häufigste Bestattungsart in Deutschland. Der Verstorbene wird in einem Sarg in einem Reihen- oder Wahlgrab auf dem Friedhof beigesetzt.

Die Lage und Größe des Grabes, die Ruhezeit, Gebühren und weitere Details (z. B. Grabgestaltung und Grabpflege) werden von der jeweiligen Friedhofsverwaltung per Satzung festgelegt.

Für Ort, Art und Durchführung der Bestattung ist der Wille des Verstorbenen maßgebend, soweit gesetzliche Bestimmungen oder zwingende öffentliche Belange nicht entgegenstehen. Ist der Wille des Verstorbenen nicht bekannt, entscheidet der Auftraggeber über die Formalitäten der Bestattung. Für Verstorbene ohne Hinterbliebene wird eine ortsübliche Bestattung durch die Gemeinde des letzten Wohnortes des Verstorbenen veranlasst.

Spezieller Hinweis für Schwerin, Landeshauptstadt
  • Der/die Verstorbene wird  in einem Reihen- oder Wahlgrab auf dem Waldfriedhof oder in einem Reihen-, Wahlgrab oder auf einem Anonymen Grabfeld auf dem Alten Friedhof bestattet.

  • Die Lage und Größe des Grabes, die Ruhezeit, die Nutzungsdauer, Gebühren und weitere Details (z. B. Grabgestaltung und Grabpflege) sind in der Friedhofsordnung und der Friedhofsgebührensatzung für die von der Landeshauptstadt Schwerin verwalteten Friedhöfe festgelegt .

     

Rechtsgrundlagen

Spezieller Hinweis für Schwerin, Landeshauptstadt
  • Friedhofsordnung für die von der Landeshauptstadt Schwerin verwalteten Friedhöfe in der gültigen Fassung
  • Friedhofsgebührensatzung für die von der Landeshauptstadt Schwerin verwalteten Friedhöfe in der gültigen Fassung

Erforderliche Unterlagen

Sterbeurkunde oder Todesbescheinigung mit dem Vermerk des Standesamtes, dass der Sterbefall beurkundet wurde oder falls die Beurkundung noch nicht möglich war, eine Bescheinigung des Standesamtes, dass der Sterbefall angezeigt wurde. Konnte der Sterbefall noch nicht angezeigt werden, eine Genehmigung der Ordnungsbehörde des Sterbeortes, dass der Verstorbene bestattet werden darf. Falls bereits eine Grabstelle erworben wurde oder ein Nutzungsvertrag geschlossen wurde, die entsprechenden Verträge.

Spezieller Hinweis für Schwerin, Landeshauptstadt
  • Vorzulegen sind die Sterbeurkunde oder Todesbescheinigung mit dem Vermerk des Standesamtes, dass der Sterbefall beurkundet wurde oder falls die Beurkundung noch nicht möglich war, eine Bescheinigung des Standesamtes, dass der Sterbefall angezeigt wurde.

  • Konnte der Sterbefall noch nicht angezeigt werden, ist eine Genehmigung der Ordnungsbehörde des Sterbeortes, dass der Verstorbene bestattet werden darf, erforderlich. Falls bereits eine Grabstätte erworben wurde oder ein Nutzungsrecht besteht, ist die entsprechende Urkunde vorzulegen.

Voraussetzungen

Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein, damit eine Bestattung vorgenommen werden kann:

Der Standesbeamte des Sterbeortes hat auf der Todesbescheinigung vermerkt, dass der Sterbefall beurkundet wurde oder falls die Beurkundung noch nicht möglich war, eine Bescheinigung ausgestellt hat, dass der Sterbefall beim Standesamt angezeigt wurde. Vor der Anzeige beim Standesamt darf der Verstorbene nur mit Genehmigung der Ordnungsbehörde des Sterbeortes bestattet werden. Die Todesart ist nicht (mehr) ungeklärt bzw. die Freigabe der Leiche durch die Staatsanwaltschaft liegt vor.

Kosten

Je nach Friedhofsverwaltung fallen unterschiedliche Grabnutzungsgebühren an.
Für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung in Bezug auf die Bestattungsfristen können Gebühren durch das Gesundheitsamt erhoben werden.

Spezieller Hinweis für Schwerin, Landeshauptstadt
  • Es fallen unterschiedliche Grabnutzungsgebühren, Gebühren für Bestattungsleistungen, die Nutzung der Trauerhalle und ggf. Verwaltungsgebühren an.

     

Verfahrensablauf

Auskünfte, welche Arten von Gräbern (z. B. Wahlgrab, Reihengrab) es auf dem von Ihnen gewählten Friedhof gibt, erteilt die Friedhofsverwaltung.

Spezieller Hinweis für Schwerin, Landeshauptstadt
  • Auskünfte, welche Arten von Gräbern (z. B. Wahlgrab, Reihengrab) es auf dem Alten Friedhof und dem Waldfriedhof in der Landeshauptstadt Schwerin gibt, erteilt die Friedhofsverwaltung.

Fristen

Die Erdbestattung darf frühestens 48 Stunden nach Eintritt des Todes und soll innerhalb von zehn Tagen durchgeführt werden. Diese Fristen können auf Antrag durch das Gesundheitsamt verkürzt bzw. verlängert werden, wenn keine gesundheitlichen oder hygienischen Bedenken entgegenstehen.

Hinweise

Spezieller Hinweis für Schwerin, Landeshauptstadt

Zuständige Stelle

der jeweilige Friedhofsträger

Spezieller Hinweis für Schwerin, Landeshauptstadt
  • SDS-Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin
    Friedhofsverwaltung
    Am Krebsbach 1
    19061 Schwerin

    Tel.:    0385 64108-11
    Fax:    0385 64108-19 
    EMail: info@sds-schwerin.de

  • Für kurze Anfragen oder Mitteilungen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular

 

Fachlich freigegeben durch

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit M-V

Fachlich freigegeben am

27.02.2012

Teaser

Der Verstorbene wird in einem Sarg in einem Reihen- oder Wahlgrab auf dem Friedhof beigesetzt.