Schwerins Oberbürgermeister seit 1949

Dr. Rico Badenschier (seit 2016)

 © Timm Allrich
  • Geboren am 18. Juli 1978 in Chemnitz (damaliges Karl-Marx-Stadt)
  • Schulbesuch mit anschließender Ableistung des Zivildienstes
  • Nach dem Medizinstudium in Marburg und Kiel folgten berufliche Stationen in Kiel und Itzehoe
  • In den Jahren 2001/2002 Abgeordneter im 37. Studierendenparlament der Universität Marburg
  • Im Sommer 2008 zog er mit seiner Familie nach Schwerin
  • Ausbildung an den HELIOS-Kliniken zum Radiologen und später zum Neuroradiologen mit anschließender Tätigkeit als Oberarzt
  • 2009 Eintritt in die SPD
  • Im Mai 2014 Wahl auf die SPD-Liste in die Stadtvertretung der Landeshauptstadt Schwerin
  • Bis Oktober 2016 tätig als stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Bauen, Stadtentwicklung und Verkehr der Fachsprecher der SPD-Stadtfraktion
  • Aktiv in Umwelt- und Ordnungspolitischen Initiativen der Fraktion in der Stadtvertretung
  • Darüber hinaus Mitglied im Werkausschuss des Zentralen Gebäudemanagements und dem Aufsichtsrat der Nahverkehr Schwerin GmbH
  • Seit 1. November 2016 Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Schwerin

 

Angelika Gramkow (2008 - 2016)

 © Landeshauptstadt Schwerin
  • Geboren am 27. September 1958 in Grevesmühlen
  • Absolvierte zehnklassige Oberschule
  • Abgeschlossene Berufsausbildung mit Abitur zur Baufacharbeiterin
  • Anschließend Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Karl-Marx-Universität Leipzig, Abschluss als Diplomökonomin/ Diplomlehrerin
  • Seit 1991 Mitglied des Landtages Mecklenburg-Vorpommern
  • Von 1999 bis 2006 Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE
  • Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Haushalts- und Finanzpolitik, in der 5. Wahlperiode auch Frauenpolitik
  • Seit November 2006 Vorsitzende des Finanzausschusses des Landtages MV
  • In der Stichwahl am 28. September 2008 zur Oberbürgermeisterin gewählt
  • Die erneute Stichwahl im Wahljahr 2016 verliert sie gegen Nachfolger Dr. Rico Badenschier

Norbert Claussen (2002 - 2008)

 © Landeshauptstadt Schwerin
  • Geboren am 22. Februar 1958 in Brunsbüttel
  • Abitur im Jahre 1977
  • Nach dem Abitur Zeitsoldat bei der Bundeswehr
  • 1986 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Kiel
  • Bis 1990 arbeitete Norbert Claussen als Versicherungsmakler, bevor er im Dezember des gleichen Jahres als Verwaltungsangestellter in das Innenministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern wechselte
  • Bis 1992 persönlicher Referent des Innenministers
  • 1994 führte sein Weg in die Stadtpolitik als Beigeordneter zur Landeshauptstadt Schwerin mit den Arbeitsfeldern Ordnungsverwaltung, Sport, Kultur und Gesundheit
  • Am 28. April 2002 wurde er in der Stichwahl zum Oberbürgermeister gewählt und trat sein Amt am 23. September 2002 an
  • Am 27. April 2008 wurde er durch einen Bürgerentscheid abgewählt
  • Nach seiner Amtszeit ist er als selbstständiger Berater tätig
  • 2012 Repräsentant des Mehrheitsanteilseigners an der Post Schwerin Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG

Johannes Kwaschik (1990 – 2002)

 © Landeshauptstadt Schwerin
  • Geboren am 30. September 1948 in Wittenberg
  • Deutscher Theologe
  • Während der Schulzeit Ausbildung zum Agrotechniker
  • 1967 – 1969 Chemiestudium in Leipzig
  • 1969 Studium der Theologie
  • Ab 15. August 1979 war er Pastor in Bad Schmiedeberg
  • Gehört zu den Gründern der SDP Mecklenburg-Vorpommern
  • 25. Mai 1990 zum Oberbürgermeister gewählt
  • Trat 2002 nicht zur erneuten Wahl an
  • Nach seiner Amtszeit ehrenamtlicher Pfarrer und Bekleidung weiterer Ehrenämter im Bereich der Sozialwissenschaften
  • Seit April 2008 Leiter der Deutschlandrepräsentanz des Institute for European Affairs (INEA) in Berlin
  • Lebt in Berlin

Dr. Helmut Oder (1984 – 1990)

 © medienzentrum wuppertal
  • Geboren am 26. Mai 1940 in Eisfeld
  • Absolvierte eine Lehre als Schlosser
  • 1972 Qualifikation zum Diplom-Ingenieure
  • 1963 Eintritt in die SED
  • 1964 Werkleiter im VEB Reißzeug- und Gerätebau Bad Liebenwerda
  • 1977 bis Mai 1984war er als Stellvertreter des Vorsitzenden des Rats des Bezirkes und Vorsitzender des Wirtschaftsrates maßgeblich am Aufbau des Industriekomplexes in Schwerin-Süd beteiligt
  • Am 23. Mai 1984 zum Oberbürgermeister von Schwerin gewählt
  • 1987 unterzeichnet er zusammen mit der Oberbürgermeisterin von Wuppertal die Städtepartnerschaftsvereinbarung
  • 1990 zog er nach Hannover und arbeitet als Angestellter einer Versicherungsgesellschaft

Dr. Frank Grimm (1977 – 1984)

 © Landeshauptstadt Schwerin/Stadtarchiv
  • Geboren am 25. Mai 1930 in Reinsdorf
  • Jurist
  • 1952 SED-Mitgliedschaft
  • 1961-1965 Sekretär des Rates der Stadt Leipzig
  • 1965-1970 Bürgermeister in Altenburg
  • Erhielt 1969 Vaterländischen Verdienstorden
  • 1970 1. Stellv. des Oberbürgermeisters in Leipzig
  • 1976 Jahreslehrgang an der Parteihochschule
  • Am 9. September 1977 zum Oberbürgermeister von Schwerin gewählt
  • Lebte ab 1985 in Leipzig

Horst Pietsch (1971 – 1977)

 © Landeshauptstadt Schwerin/Stadtarchiv
  • Geboren am 07. Juni 1934 in Gnoien
  • Von 1949 – 1951 Angestellter Sachbearbeiter bei der Stadt Schwerin
  • 1951 Student an der Finanzschule in Königs Wusterhausen und Fernstudium an der Universität Rostock
  • 1966 Abschluss zum Diplomökonom
  • 1953 Eintritt in die SED
  • 1951 – 1960 Abteilungsleiter bei den Räten der Kreise Ludwigslust und Gadebusch
  • 1968 – 1971 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Vorsitzenden des Rates des Bezirkes Schwerin
  • 1971 wurde er zum Oberbürgermeister gewählt
  • 1976 – 1989 Mitglied der SED Bezirksleitung Schwerin

Franz Schönbeck (1969 – 1971)

 © Landeshauptstadt Schwerin/Stadtarchiv
  • Geboren am 15. September 1931 in Essen
  • Erlernter Beruf Jurist (Zusatzstudium Territorialökonomie)
  • 1956-1960 Organisatorischer Instrukteur und Sekretär des Rates des Kreises Perleberg
  • 1960-1962 Organisatorische Instrukteur Rat des Bezirkes Schwerin
  • Von 1962-1965 Vorsitzender Rat des Kreises Gadebusch
  • 1965-1969 Vorsitzender Rat des Kreises Lübz
  • Am 20. März 1969 mit 37 Jahren zum neuen Oberbürgermeister von Schwerin gewählt
  • 1971 Funktion im Büro für Territorialplanung beim Rat des Bezirkes Schwerin
  • Gestorben am 22. März 2010, seine Familie lebt zu dem Zeitpunkt in Schwerin

Günter Braun (1961 – 1969)

 © Landeshauptstadt Schwerin/Stadtarchiv
  • Geboren am 08. Januar 1916 in Stettin
  • Nach Abschluss seiner kaufmännischen Lehre arbeitet er als Buchhalter
  • 1939 zu Kriegsdienst bei der Wehrmacht eingezogen
  • 1945/1946 befand er sich in sowjetischer Kriegsgefangenschaft
  • 1946 Eintritt in die SED
  • 1947/1948 Angestellter beim Rat des Kreises Löcknitz
  • 1952 – 1956 Mitarbeiter beim Rat des Kreises Güstrow
  • 1958 – 1961 Vorsitzender des Bezirkswirtschaftsrates in Schwerin
  • Im Fernstudium Diplom für Staats- und Verwaltungsrecht
  • 1961 zum Oberbürgermeister Schwerins ernannt
  • Nach 1969 Abteilungsleiter für Berufsbildung- und Berufsberatung beim Rat des Bezirkes Schwerin
  • Gestorben am 20. Januar 2004 in Schwerin

Gustav Schwantz (1953 – 1961)

 © Landeshauptstadt Schwerin/Stadtarchiv
  • Geboren am 30. September 1888 in Repplin
  • Bis 1933 Volksschullehrer und Amtsvorsteher
  • Nach Haft und Schulentlassung u.a. Landwirt
  • 1945 in die SPD eingetreten
  • Ab 1945 war er Bürgermeister und Landrat u.a. im Kreis Demmin
  • 1953 mit 65 Jahren Oberbürgermeister in Schwerin
  • 1961 aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten
  • 1962 – 1964 Vorsitzender des Bezirksausschussen der Nationalen Front Schwerin
  • Gestorben am 09. Januar 1964 in Schwerin

Johanna Blecha (1950 – 1953)

 © Landeshauptstadt Schwerin/Stadtarchiv
  • Geboren am 28. Januar 1916 in Breslau
  • Abschluss einer kaufmännischen Lehre
  • Direktionsassistentin der Berliner Siemens-Werke
  • 1945 als Krankenschwester nach Schwerin gekommen
  • Arbeitete ab 1945 bis 1947 beim Jugendfürsorgeamt
  • Ab 1946 Dienststellenleiterin des Sozialamtes in Schwerin
  • Ab 1949 Direktorin des Sozialministeriums der Schweriner Landesregierung
  • 1950 wird sie Oberbürgermeisterin in Schwerin
  • 1953 geht sie nach Berlin und wird dort stellvertretende Oberbürgermeisterin von Ost-Berlin bis 1960
  • 1960 – 1967 Sekretärin für Kultur und Erziehung des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands in Berlin
  • 1960 – 1982 Mitglied des Präsidiums des Bezirksvorstandes des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands
  • 1976 erhält sie Vaterländischen Verdienstorden in Gold
  • Seit Oktober 1972 Mitglied des Präsidiums des Kulturbundes der DDR
  • 1987 Ernennung zum Ehrenmitglied der Präsidialrates des Kulturbundes
  • Gestorben am 22. März 2000 in Berlin

Christoph Seitz (1945 – 1949)

 © Landeshauptstadt Schwerin/Stadtarchiv
  • Geboren am 20.11.1914 in München
  • Erlernter Beruf des Metallbauers und Gürtlers
  • 1945 Eintritt in die KPD
  • 1945 Oberbürgermeister von Rostock, bis 01.11.1945
  • 1945 Oberbürgermeister in Schwerin
  • 1949 abberufen aus dem Amt
  • Mitarbeiter beim Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der DDR
  • Ab 1950 im diplomatischen Dienst
  • 1955 erhielt er Vaterländischen Verdienstorden
  • Im Januar 1961 floh er in die BRD
  • Gestorben am 14.07.1985 in Mühldorf am Inn
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