Brandmeister-Anwärter/in

Ausbildung zum Brandmeister-Anwärter/
zur Brandmeister-Anwärterin

Tätigkeiten

Zu den Tätigkeiten der Gefahrenabwehr gehören unter anderem die Brandbekämpfung, die Rettung von hilflosen Personen und Tieren sowie die Bergung von Gegenständen, aber auch die Beseitigung von Hindernissen und Gefahrenquellen vor oder nach Naturereignissen sind ein Teil der vielseitigen Aufgaben eines Feuerwehrmannes/einer Feuerwehrfrau. Zu gleichen Teilen erfolgt der Einsatz eines Feuerwehrmannes/einer Feuerwehrfrau auch im Rettungsdienst. Die Qualifizierung zum Rettungssanitäter beinhaltet die Durchführung lebensrettender Maßnahmen sowie das sichern der Transportfähigkeit. Weiterhin kann auch der Einsatz in der Integrierten Leitstelle Westmecklenburg erfolgen. Dazu kommen Wartungs- und Unterhaltungsarbeiten an Gebäuden, Fahrzeugen und Geräten. Bei diesen Tätigkeiten kommt dem Anwärter/der Anwärterin ein jeweils im Vorfeld erlernter Beruf (grundsätzlich aus dem Handwerk) zu Gute.
Ein Großteil seiner/ihrer praktischen Tätigkeit leistet ein/e Brandmeister/in im Rettungsdienst.

Einstellungsvoraussetzungen:

In den Vorbereitungsdienst dieser beamtenrechtlichen Laufbahn des Feuerwehrdienstes (Zweites Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1) kann eingestellt werden, wer

  1. die gesetzlichen Voraussetzungen gemäß § 7 Beamtenstatusgesetz für die Ernennung zum Beamten/zur Beamtin erfüllt – und
  2. den Erwerb der mittleren Reife nachweist oder die Berufsreife in Verbindung mit einer abgeschlossenen Berufsbildung erlangt hat oder die Berufsreife erlangt und eine Ausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis von mindestens zwei Jahren abgeschlossen hat oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand nachweist - und
  3. am Einstellungstag höchstens 32 Jahre alt ist – und
  4. eine Gesellenprüfung gem. § 31 Handwerksordnung oder eine für den Feuerwehrdienst geeignete Abschlussprüfung im Sinne des § 37 Berufsbildungsgesetz oder eine abgeschlossene Spezialausbildung, über deren Anerkennung die oberste Dienstbehörde entscheidet, nachweist – und
  5. den Anforderungen des Feuerwehrdienstes gesundheitlich und körperlich gewachsen ist - und
  6. im Besitz einer Fahrerlaubnis mindestens Klasse B ist – und
  7. im Besitz des Deutschen Jugendschwimmabzeichens mindestens Bronze ist.
  8. Weiterhin darf das Führungszeugnis keine Eintragungen enthalten.

Die unter Nummer 3 genannte Höchstaltersgrenze gilt nicht für Inhaber/innen eines Eingliederungs- oder Zulassungsscheines nach § 9 des Soldatenversorgungsgesetzes und in den Fällen des § 7 Abs. 6 des Soldatenversorgungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 16.09.2009, zuletzt geändert durch Artikel 10 G des Gesetzes vom 05.01.2017.

Ablauf und Inhalt der Ausbildung

Eine Einstellung erfolgt in der Regel zum 1. April oder zum 1. Oktober. Die Ausbildung dauert 22 Monate und wird in den Berufsfeuerwehren Schwerin, Rostock, sowie Neubrandenburg, in der Rettungsdienstschule der Landeshauptstadt Schwerin und im Rahmen von Praktika in anderen Ausbildungseinrichtungen z.B. Krankenhäusern durchgeführt.

Der/die Anwärter/in wird in das Beamtenverhältnis auf Widerruf berufen.

Besoldung während des Vorbereitungsdienstes

Während des Vorbereitungsdienstes werden den Anwärtern/ Anwärterinnen auf Grund besoldungsrechtlicher Bestimmungen Anwärterbezüge von zurzeit 1.139,84 Euro brutto monatlich gewährt.
 
Auswahlverfahren
 
Der Einstellung geht ein theoretisches und praktisches Auswahlverfahren voraus, in dem im weiteren Verlauf zudem die gesundheitliche und körperliche Eignung für die Anforderungen des Feuerwehrdienstes durch ärztliche Untersuchungen überprüft wird.
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Kontakt

Landeshauptstadt Schwerin - Fachgruppe Personal

Frau Silke Pagel
Ausbildungsleiterin
Raum: 4.108

Am Packhof 2-6
19053 Schwerin
+49 385 545-1224
+49 385 545-1209
spagel@schwerin.de
http://www.schwerin.de

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