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Vernissage "sowas kommt von sowas"

sowas kommt von sowas © Stephan Schrör

100 Jahre nach dem 1.Weltkrieg bestimmen Verteidigung und Kriegstüchtigkeit die Medien sowie die öffentliche Meinung. Die FreshEggsGallery setzt ein mahnendes Zeichen. Mit dieser Ausstellung im Dom wird vielen Menschen ein tieferer Einblick in die Vergangenheit und Raum zur Reflexion geboten.

Den Skulpturengruppen „Die sieben Todsünden“ (Adriana Majdzińska) und „Alte Helden mit Gefährten“ (Czesław Podleśny) stellt Kurator Stephan Schrör gezielt Grafiken aus der Zeit des 1.Weltkrieges gegenüber.


Adriana Majdzińska
Skulpturen: „Die sieben Totsünden“

Geboren 1973 in Słupsk, Polen. Absolventin der Sekundarschule für Schöne Künste in Koszalin, im Jahr 2000 Abschluss ihres Studiums an der Akademie der Bildenden Künste in Danzig.  In ihren Kunstwerken beschäftigt sie sich mit klassisch verstandenen räumlichen Formen, arbeitet hauptsächlich in Holz, verwendet aber auch Metall, Stein, Beton oder Keramik. Das von ihr gewählte Material unterliegt immer dem Inhalt des Kunstwerks. Sie manipuliert mit einfachen, synthetischen Formen, denen Sie einen symbolischen Wert zuordnet.

„Harmonie zwischen Inhalt und Form in der Skulptur ist das Wichtigste für mich. Ich arbeite daran, dieses Gleichgewicht zu erreichen, bis die Form zu einem Symbol des Konzepts wird, auf das sie sich bezieht.“


Czesław Podleśny
Skulpturen: „Alte Helden mit Gefährten“

Geboren 1959 in Rybnik, Sohn eines Bergmanns; Bildhauer, Zeichner, Maler, Dichter.  Schüler an der Kenat High School/Zakopane, der Akademie der Bildenden Künste in Danzig und an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau. Seit vierunddreißig Jahren präsentiert er seine Werke auf dem internationalen Kunstmarkt. Viele Einzelausstellungen und über hundert Gruppenausstellungen. 2018 promovierte er an der Akademie der Schönen Künste in Warschau.

„Das Hauptthema meiner Arbeit ist der Mann. Vermeintliche Helden leben in der Vergangenheit, haben für die falsche Sache gekämpft. Ihre Medaillen widersprechen der aktuellen Realität.“


Kriegszeit vs Otto Dix

Originallithographien der ab 1914 wöchentlich herausgegeben Zeitschrift „Kriegszeit“ dokumentieren die damalige patriotische, euphorische Kriegsbegeisterung. 

Den Militarismus verherrlichend und den Krieg verharmlosend, zeigen diese Blätter aggressiven und blinden Patriotismus. 

Die ganz gegensätzlich, erlebte Realität eines schrecklichen Krieges wird im Radierwerk „Der Krieg“ (1924) von Otto Dix erkennbar.

Dix erfuhr den Ersten Weltkrieg direkt an der Front. Allein über 600 Zeichnungen entstanden von 1915 bis 1918 an Kriegsschauplätzen in Belgien, Frankreich und Russland. Sie sind eine authentische Dokumentation des Grabenkampfes in den Materialschlachten des Ersten Weltkrieges -– eine Demaskierung des Molochs Krieg. 

Vernissage "sowas kommt von sowas"
Wann findet die Veranstaltung statt?
am 14.06.2026um 11:30 UhrIn Kalender eintragen

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Ort der Veranstaltung

Schweriner Dom St. Marien und St. Johannis

Am Dom 4
19055 Schwerin
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Kontakt / Veranstalter

FresheggsGalery Hyparschale

Johannes-Brahms-Straße 65
19059 Schwerin