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Ausstellungen 2020

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Ausstellungen 2020

Hanning Bruhn vom 22.10.2020 bis 31.01.2021
 © Hanning Bruhn 2020

Sonderausstellung im Rahmen der Ausstellung „Die schwebende Zeit. Alltag zwischen Abschied und Aufbruch in Westmecklenburg

Hanning Bruhn und seine Zeichnungen zur Schweriner Altstadt 1991

Kein anderer Künstler in Schwerin antwortet so seismografisch auf die Geschehnisse der Zeit. Und so verwundert es nicht, dass Hanning Bruhn nach dem politischen Umbruch 1990 zum Fahrrad und zum Bleistift griff und durch die desolate Altstadt Schwerin zog. Sein Ziel war es, die verfallenen und vom Abriss bedrohten Häuser, Werkstätten und Hinterhöfe künstlerisch festzuhalten. In atmosphärischen Bleistiftzeichnungen spiegeln sie eine Stimmung der Wendezeit wieder.

Die schwebende Zeit vom 25.09.2020 bis 14.02.2021

Ausstellung in Kooperation mit der Stiftung Mecklenburg

Alltag zwischen Abschied und Aufbruch in Westmecklenburg
Wohl kein Jahr in der jüngsten deutschen Geschichte war so dicht an Ereignissen wie das Jahr zwischen den Oktobern 1989 und 1990. Es bedeutete den Abschied von der DDR, von Gewohntem und scheinbar für ewig Gemauertem, und den Aufbruch in eine neue Welt. Thema der Ausstellung im Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus ist der Alltag in dieser quasi schwebenden Zeit. Die ausgestellten Fotodokumente und Filme zeigen Menschen in Euphorie und in Besorgnis, Verluste und Gewinne, neue aufregende Möglichkeiten, aber auch Resignation. Objekte aus der Zeit ergänzen die Bilder. Geografischer Schwerpunkt ist die Frage, wie die Menschen im vergehenden DDR-Bezirk Schwerin in diesen Zeiten des Wandels lebten und „große Geschichte“ erlebten. Realisiert wurde die Ausstellung von dem Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus und der Stiftung Mecklenburg in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Mecklenburg-Vorpommern und der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern.
Die Kuratierung oblag Dr. Ralf Gehler aus Schwerin.

Amnesty International Ortsgruppe Schwerin vom 29.09. bis 11.10.2020

"Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit" – Kinder zeichnen Menschenrecht

Die Schweriner Gruppe von Amnesty International eröffnet eine Ausstellung von plakatierten Kinderzeichnungen, die anlässlich des 70. Geburtstages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen Menschenrechte aus der Perspektive von Kindern aus aller Welt abbildet. Die Ausstellung basiert auf Zeichnungen junger Menschen u. a. aus Afghanistan, Deutschland, dem Irak, Kolumbien, Nicaragua, Syrien und Venezuela.

Zur Ausstellungseröffung präsentiert Amnesty International den vielfach preisgekrönten Dokumentarfilm Für Sama; ein ergreifendes filmisches Zeitdokument. Die Filmemacherin und Protagonistin des Films, Waad al-Kateab , setzt sich mit dem immensen Leid junger Mütter und Väter inmitten von Krieg, Terror und Zerstörung in Syrien, einer gegenwärtigen Menschenrechtswüste, auseinander.

Ausstellung PRISMACODEX vom 4.09. bis 27.09.2020

Das Dezernat5 – Galerie für aktuelle Kunst, realisiert jetzt im Spätsommer ein Ausstellungsprojekt mit dem Titel PRISMACODEX.

Es werden Werke von Tino Bittner, Udo Dettmann, Christian Riekoff, Thomas Sander (alle Schwerin) und den finnischen Künstlern Marcus Lerviks und Jimmy Pulli (beide Vaasa) zu erleben sein.

Neben der grundlegenden künstlerischen Frage nach der Wahrheit des Bildes, liegt ein Schwerpunkt auf dem Spannungsfeld zwischen digitalen und analogen Konzepten. Diese erzeugen ein Wechselspiel sinnlicher Situationen, in denen menschliche Haltungen reflektiert und neue Fragestellungen entwickelt werden können. Ob moderne Technologie oder bewährte Handwerkstechnik, immer steht der Mensch im Mittelpunkt, der mit seinem Sensorium ausgestattet, in der Selbstbefassung den Zugang zur Welt finden muss.

Einige Jubiläen geben besonderen Anlass zu Kooperationen mit anderen Partnern. Die Stadt Schwerin feiert 2020 eine fünfzigjährige Städtepartnerschaft mit der Stadt Vaasa / Finnland und ist unser Kooperationspartner mit dem Ausstellungsort Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus, das sein 25-jähriges Bestehen begeht.

HANS TICHA vom 20.06. bis 13.09.2020
 © Hans Ticha: 3 x Hoch, 1982, Aquarell, Bleistift, Farbstift

Malerei Zeichnung Plastik

Werke zum 80. Geburtstag von Hans Ticha ausgestellt

Im September dieses Jahres feiert der Maler und Grafiker Hans Ticha seinen 80. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus rund 80 seiner Werke in einer Ausstellung. Eröffnet wird die Schau, die einen Einblick in sein vielseitiges Schaffen gibt, am Freitag, den 19. Juni von 16 bis 18 Uhr. Zu betrachten sind neben Aquarellen, Zeichnungen und Modellen plastischer Arbeiten aus allen Schaffensphasen. „Die meisten dieser Arbeiten wurden noch nie öffentlich ausgestellt und geben einen neuen Blick in das umfangreiche Werk des deutschlandweit geschätzten Künstlers“, freut sich die Leiterin des Kulturforums Antje Schunke.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung am 19. Juni 2020 ist frei. Ab dem 20. Juni 2020 ist die Schau dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt kostet 6 Euro und ermäßigt 5 Euro. Im Preis ist die Ausstellungen der Stiftung Mecklenburg enthalten.

Am 19. August wird der Künstler Hans Ticha persönlich im Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus erwartet. Ab 18 Uhr wird die Kunstwissenschaftlerin Dr. Kornelia Röder sein Schaffen würdigen. Interessierte sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.  

Hans Ticha

Hans Ticha, 1940 im heutigen tschechischen Děčín geboren, studierte von 1958 bis 1962 Kunsterziehung und Geschichte an der Leipziger Universität und arbeitete danach zwei Jahre als Lehrer. Nach seinem Militärdienst erhielt er einen Studienplatz für Malerei in Berlin-Weißensee. Eigentlich wollte er zur Grafik, deshalb hielt er sich viel in der Grafikwerkstatt auf, die von Professor Arno Mohr geleitet wurde. Später gelang ihm dann doch noch der Wechsel in die Grafikklasse. Ab 1970 war er freischaffender Künstler. Einen Namen machte er sich als gefragter Buchillustrator. Wesentliche Prägungen erhielt er jedoch vom Maler Kurt Robbel. Seine Freude an der Farbe spiegelt sich in seinen brillanten Aquarellen, Gouachen und Farbstiftzeichnungen wider. Tiefen Eindruck hinterlassen aber auch die reinen Bleistiftzeichnungen. Nach 1990 wechselt der Künstler von Berlin nach Mainz und dann ins Maintal in Hessen, wo er noch heute ansässig ist.

NEUE Mitglieder des Künstlerbundes vom 11.06. bis 23.08.2020

KünstlerInnen: Stine Albrecht, Sigrid Henschel, Antje Hubold, Lydia Klammer, Lehel Kovác, Anne Lengnink, Christine Lengtat, Anne Martin, Sieglinde Mix, Jana Nedorost, Julia Reichel, Marike Schreiber, Karin Schroeder, Annett Simon, Stefan Thiel, Anne Wende, Randolph Wolf 

Der Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e. V. im BBK begrüßt seine neuen Mitglieder 2020 mit der Ausstellung "NEUE MITGLIEDER". Im Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin werden Arbeiten der 17 Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Grafik, Fotografie, Performance, Objekt und Plastik zu sehen sein. Die Arbeiten der ausgestellten Künstlerinnen geben spannende Einblicke in die aktuelle Entwicklung der zeitgenössischen Kunst in Mecklenburg-Vorpommern und versprechen durch ihre vielfältigen künstlerischen Ausdrucksformen ein besonderes Ausstellungserlebnis.

"Prima Klima" - 20. Deutschen Karikaturenpreis vom 6.03. bis 13.04.2020

Einige zeigen ihm die kalte Schulter. Andere führen hitzige Debatten darüber. Wohl kaum ein Thema beschäftigt derzeit so viele Menschen, wie das Klima. Was über 70 Karikaturisten im Rahmen des 20. Deutschen Karikaturenpreises aus ihrer Feder haben fließen lassen, ist nun im Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus zu sehen. Rund 80 Arbeiten, darunter die Preisträger Axel Bierwolf, Mock, KiTTiHAWK und LAHS setzen sich mit nicht nur mit Erderwärmung, Umweltverschmutzung und der Fridays for Future-Bewegung auseinander. Es gibt auch
überraschende Eigeninterpretationen zum Thema Klima. Da wird beispielsweise ein humorvoller Blick auf das Betriebsklima oder die Wetterlage in der Familie geworfen.

Christine Stäps vom 16.01. bis 22.03.2020
 © Foto: Achim Bötefür 2020, Christine Stäps: Beisammen, 2017, Tusche

Zeichnungen und Skulpturen

Figurinen und Papierschnitte

Zum 80. Geburtstag würdigt das Kulturforum Schleswig-Holstein Haus die Schweriner Künstlerin Christine Stäps mit einer Ausstellung. Es sind ca. 30 Werke aus dem gesamten Schaffen der Künstlerin Christine Stäps zu sehen. Papierarbeiten und Zeichnungen, aber auch plastische Werke können die Besucher*innen entdecken.

Christine Stäps  wurde am 2. Januar 1940 in Burkau geboren. Von 1960 bis 1966 studierte sie an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden u.a. bei Rudolf Bergander. Seit 1966 bis heute ist sie freischaffend tätig. Über zwanzig Jahre, vor allem in den 1960er bis 1980er Jahren, prägte sie aktiv die Künstlerszene in Schwerin. Insbesondere wirkte sie an der Volkshochschule Ehm Welk. Dort vermittelte sie ihre Kenntnisse an Kunstinteressierte. Ihre Kunst zeichnet bis in die Gegenwart eine Frische und eine große Lust an Kreativität aus. Zuweilen überschreitet sie Grenzen der Genres und arbeitet etwa Skulpturen aus dem unüblichen Material Papier. In ihren Zeichnungen ist sie reduziert, aber dennoch erfasst sie mit wenigen Strichen die Charaktere der Porträtierten.

Die Ausstellung im Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus verdeutlicht die ungemeine Vielfalt und Schöpferkraft der Künstlerin Stäps.

Positionen zur Landschaft vom 6.12.2019 bis 1.03.2020

Fotografie aus Mecklenburg-Vorpommern

Ramona Czygan, Lars Heidemann, Volkmar Herre, Barbara Kinzelbach, Heiko Krause, Knut Wolfgang Maron, Manfred Scharnberg, SCHAUM, Wilfried Schröder, Kirk Sora, Gerhard Stromberg, Andre van Uehm

Die Auseinandersetzung mit der Landschaft ist für Künstler in Mecklenburg-Vorpommern ein nicht nur geografisch naheliegendes Thema. In der Ausstellung „Positionen zur Landschaft“ zeigen 12 Fotografinnen und Fotografen exemplarisch ihre individuellen Sichten auf dieses Sujet. Allen gemeinsam ist dabei, dass es nicht um eine werbewirksam romantisierende Naturdarstellung geht. Die Ausstellung präsentiert bewusst eine große Bandbreite künstlerischer Handschriften. Fotografische Techniken von der Lochkamera über die Cyanotypie bis zur hyperaufgelösten Digitalfotogafie sind vertreten. Die bildnerischen Ansätze reichen von lyrischem Interpretationen bis zur sachlich, kühlen Dokumentation und schließen auch installative Eingriffe und abstrakte Darstellungen ein.

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