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Fachstelle Chancengleichheit

Wer sind wir?

Die Fachstelle Chancengleichheit

  • bearbeitet Themen der Gleichstellung, Integration sowie der Behinderten- und Seniorenarbeit.
  • ist auch zuständig für die Kommunale Kriminalitätsvorbeugung und Demokratieförderung.
  • arbeitet in allen Teilbereichen mit dem Ziel der Desegregation und der Förderung des friedlichen Zusammenlebens.
  • nimmt schnittstellenübergreifende Aufgaben wahr, die Gleichstellung und Integration sowie Behinderten- und Seniorenarbeit als Gesamtstrategie stärken.
  • verfasst unter Beteiligung zahlreicher Akteur:innen das Integrationskonzept sowie das Seniorenpolitische Gesamtkonzept der Stadt Schwerin. 
  • bündelt und moderiert Aktivitäten rund um diese Themen.
  • berät und vernetzt ehren- oder hauptamtlich Engagierte aus den entsprechenden Bereichen. 
  • fördert Projekte in den Bereichen Integration, Demokratieförderung und Kriminalitätsvorbeugung.
  • berät Bürger:innen zu Fragen rund um die Themen Gleichstellung, Integration, Behinderten- und Seniorenarbeit u.m.

 

Unsere Struktur

Leiterin Fachstelle Chancengleichheit/Integrationsbeauftragte

Gemäß § 9 (1) der Hauptsatzung für die Landeshauptstadt Schwerin hat die Stadt eine Beauftragte für Integration.

Ihre Aufgabe ist es, Vorlagen, Vorschläge, Berichte usw. jeweils auf die Belange der Integration hin zu prüfen. Auf dieser Basis unterbreitet sie Vorschläge oder äußert Bedenken und sorgt für eine Berücksichtigung aller Ansätze zu gelingender Integration innerhalb der Stadtverwaltung.
In der Praxis arbeitet die Integrationsbeauftragte deshalb fachdienstübergreifend und bringt integrationspolitische Belange in die Diskussion ein. 
Sie interagiert mit zahlreichen Akteuren und Interessenvertretungen außerhalb der Verwaltung und moderiert das „Netzwerk Migration“, in dem Bildungsträger, Träger der Wohlfahrtspflege, Vereine und Ehrenamtliche vertreten sind.

Mit dessen Beteiligung entwickelt die Fachstelle Integration ein Integrationskonzept und schreibt es fort.

In Schwerin leben die meisten Menschen mit Migrationshintergrund in Stadtteilen, die bereits vor dem fluchtbedingten Zuzug von einem hohen Anteil an SGBII-Bedarfsgemeinschaften und einer hohen Kinderarmutsquote geprägt waren. Daher richten sich die Integrationsabsichten der Beauftragten besonders auf Bildungszugang und Teilhabe für Einwohner:innen in prekärer Lage, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit.

Netzwerk Migration
Gleichstellungs- und Familienbeauftragte

 

Claudia Wendorf


E-Mail: cwendorf@schwerin.de
Tel.:  +49 385 545-1271
Zur Seite der Gleichstellungs- und Familienbeauftragten
Behinderten- und Seniorenbeauftragte
Kontakt
Franziska Schleiff
E-Mail: fschleiff@schwerin.de
Tel.:  +49 385 545-1009
Zur Seite des Behinderten- und Seniorenbeauftragten
Servicestelle Integration/Ehrenamtskoordination

 

Die Servicestelle vernetzt ehrenamtliche Aktivitäten in der Integrationsarbeit.

Bedarfsabfragen und Vermittlung von Hilfsangeboten sind zentrale Aufgaben. Die Servicestelle berät ehrenamtlich Engagierte bzw. betreuende Organisationen. Sie unterstützt bei der Bildung von Migrant:innenselbstorganisationen.

Die Servicestelle Integration ist ein Netzwerkknotenpunkt und versorgt Haupt- und Ehrenamtliche im Bereich Migration und auch Neubürger:innen auf städtischer Ebene mit wichtigen Informationen für ein gutes Ankommen in Schwerin. Sie bietet neutrale und differenzierte Angebotsübersichten zu Themen wie Ankommen in Schwerin, Spracherwerb, lebenslange Bildung, Migrationsberatung.

Kontakt
Josepha Förster
E-Mail: jfoerster@schwerin.de
Tel.:  +49 385 545-1261

 

Förderangelegenheiten

Die Fachstelle beantragt und vergibt Fördermittel in den Bereichen Integration, kulturelle Vielfalt, Antirassismus und mehr. Dabei verwaltet sie vorrangig Bundes- und Landesmittel.

Über den „Integrationsfonds“ des Landes Mecklenburg-Vorpommern werden Projekte unterstützt, die das Zusammenleben der bereits hier lebenden Menschen und der neu hinzugekommenen Geflüchteten fördern und gestalten. Dazu zählen u. a. Maßnahmen, welche die Selbsthilfe und Eigenverantwortung fördern, nachbarschaftliche Kontakte unterstützen, die Stadtkultur beleben und Begegnungen ermöglichen, zur interkulturellen Sensibilisierung beitragen, den interreligiösen Dialog fördern, zur Prävention von Konflikten beitragen, die Qualifizierung der ehrenamtlichen Initiativen unterstützen, im Bereich der Bildung und Erziehung Impulse setzen, zum friedlichen Miteinander und gegenseitiger Toleranz beitragen, die Beschäftigung fördern und stabilisieren usw.

Gemeinsam mit dem Kinderschutzbund, Kreisverband Schwerin e.V. verwaltet die Fachstelle als "Partnerschaft für Demokratie" zudem Mittel im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" (BMFSFJ). Über die Vergabe der Mittel entscheidet ein Begleitausschuss (eigene Homepage nach Trägerwechsel aktuell im Aufbau, Stand Januar 2024).

Im Rahmen der Kriminalitätsvorbeugung leitet die Fachstelle Landesmittel für Kleinprojekte weiter.

Die Fachstelle leitet Informationen zu relevanten Förderungen, Preisgeldern usw. an ihr Netzwerkmitglieder weiter und vermittelt an passende Fördermittelgeber.

Kontakt
Dimitri Avramenko
E-Mail: davramenko@schwerin.de
Tel.: +49 385 545-1263
Koordination „Familien- und Fachkräftebildung in Schwerin (FaBi)“
 © EU/Caritas/LHS

Vom 01.01.2023 bis 31.12.2025 setzten die Landeshauptstadt und die Caritas das Projekt „Familien- und Fachkräftebildung in Schwerin (FaBi)“ um. Es wurde aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfond (AMIF) der Europäischen Union (EU) gefördert, der durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) verwaltet wird.

Im Projekt gab es verschiedene Angebote: Familienbildung und Informationsmaterialien für Eltern und Fortbildungs- sowie Vernetzungsmöglichkeiten für pädagogische Fachkräfte.

In der Familienarbeit konnten Drittstaatenangehörige (Staaten außerhalb der EU) mit einem für mindestens ein Jahr gesicherten Aufenthalt die Angebote der Caritas nutzen. Diese umfassten eine Eltern-Kind-Gruppe, ein Elterncafé und die Familiengruppe. Sowohl die Eltern-Kind-Gruppe als auch das Elterncafé konnten ohne Anmeldung besucht werden. In der Eltern-Kind-Gruppe wurden jede Woche unterschiedliche Themen (z.B. Bildung, Gesundheit, aber auch Themenwünsche) zusammen mit Eltern und Kindern bearbeitet. Im Elterncafé konnten Eltern und werdende Eltern ihre Fragen rund um Frühe Bildung, Kita, Tagespflege, Einschulung usw. an die Mitarbeiterinnen richten. Die Familiengruppe war eine feste Gruppe, in der Familien über einen längeren Zeitraum betreut wurden. Hier wurden ebenfalls Fragen zur Frühen Bildung, Kita usw. beantwortet und die Eltern intensiv auf die Kitaplatzsuche vorbereitet. Gleichzeitig erfuhren Eltern und Kinder hier, wie ein Kita-Alltag aussieht. In allen Angeboten gab es Zeit für Austausch untereinander. Die Plätze in der Familiengruppe waren (zeitlich) begrenzt. Diese Angebote richteten sich selbstverständlich auch an weitere sorgeberechtigte Personen.

Ergänzend zu den Familienangeboten entstand während der Projektlaufzeit mehrsprachiges Informationsmaterial, das Zugewanderte bemächtige, sich eigenständig über Themen rund um die Frühe Bildung und den Schuleintritt zu informieren. Die Broschüre „Unser Kind geht in die Kita. Kita und Tagespflege in Schwerin“ kann bereits jetzt in leichter Sprache und acht weiteren Sprachen weiter unten auf dieser Seite abgerufen werden.

Neben der Familienarbeit war es Ziel des Projektes, Fachkräfte in ihrem alltäglichen Handeln mit Fortbildungsangeboten und mehr zu stärken und ihnen Kompetenzen mit auf den Weg zu geben, die in der praktischen Arbeit insbesondere mit zugewanderten Familien Anwendung finden. Hiervon profitieren Fachkräfte gleichermaßen wie die betreuten Kinder als auch ihre Eltern. Insgesamt kann so zudem das System der Frühen Bildung entlastet, aber auch Integration als wechselseitiger Prozess gestärkt werden. Fachkräfte können sich weiterhin die Literatur- und Materialtaschen „Qualifizierung zum Mitnehmen“ ausleihen. Sie sind mit Fachliteratur zum Selbststudium und unterschiedlichen Materialien zum Ausprobieren, wie z.B. Kinderbüchern, Lernspielen oder vielfältigem Spielzeug, bestückt. (s. weiter unten auf dieser Seite)

Es wurde zudem ein Netzwerk aufgebaut, das sich mit den Belangen von Familien mit Kindern im Kita-Alter mit Migrationsgeschichte befasst. In ihm wird die Zusammenarbeit relevanter Akteur:innen gefördert. Das Handeln dieses Netzwerkes soll darauf ausgerichtet sein, die Zielgruppe zu stärken. Dazu zählen u.a. die Teilnahme am frühkindlichen Bildungssystem zur Erhöhung der Bildungschancen, niedrigschwellige Informationen für Familien, die Befähigung von Familien zur Kita-Platz-Suche, Qualifizierung von Fachkräften etc.

 

Kontakt
Jana Amtsberg
E-Mail: jamtsberg@schwerin.de
Tel: +49 385 545-2273
Bundesprogramm „Demokratie leben!“
Demokratie leben! © BMFSFJ

In Kooperation mit dem Kinderschutzbund, Kreisverband Schwerin e.V. nimmt die Stadt Schwerin am Programm "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teil.

Verschiedene Akteur:innen gestalten eine lebendige "Partnerschaft für Demokratie". Die Hauptziele des Programms sind "Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen". In Schwerin liegt ein Fokus der Arbeit auf Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche.

Informationen zu aktuellen Förderaufrufen und Antragsverfahren für Projekte und Kleinprojekte im Demokratiefonds und im Jugendfonds sind unter www.demokratie-leben-schwerin.de einsehbar.

 

Kontakt
Antje Ellen Wahls
E-Mail: awahls@schwerin.de
Tel: +49 385 545-1273

 

Partnerschaft für Demokratie Schwerin Bundesprogramm "Demokratie leben!" Förderaufruf Demokratiefonds 2025 Förderaufruf Jugendfonds 2025
Kriminalitätsvorbeugung

Die Fachstelle Chancengleichheit moderiert den Kommunalen Rat für Kriminalitätsvorbeugung der Landeshauptstadt Schwerin und bearbeitet hier sowie in spezifischen Arbeitsgruppen Maßnahmen zur Kriminalitätsvorbeugung.

Über eine Richtlinie des Landes MV können Kleinprojekte im Bereich der Kriminalitätsvorbeugung gefördert werden. Bitte nehmen Sie vor Antragstellung Kontakt zu uns auf.

Kontakt
Antje Ellen Wahls
E-Mail: awahls@schwerin.de
Tel: +49 385 545-1273

Förderung von Projekten im Rahmen der Kriminalitätsvorbeugung

Richtlinie zur Förderung von Projekten der Kriminalitätsvorbeugung
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Kontakt

Landeshauptstadt Schwerin -
Fachstelle Chancengleichheit

Frau Lea Charlotte Willeke
Leiterin
Raum: 5.023 Aufzug C

Am Packhof 2-6
19053 Schwerin

Landeshauptstadt Schwerin -
Fachstelle Chancengleichheit

Herr Dimitri Avramenko
Förderangelegenheiten
Raum: 5.020 Aufzug C

Am Packhof 2-6
19053 Schwerin