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Ausstellungen 2026

Ausstellungen 2026

Tape-Art im Welterbe Schwerin
Tape-Art-Arbeit der Frei-Zeit-Hort/ Kita GmbH © Kulturforum

Ausstellungszeitraum: 12.5.2026 bis 26.5.2026

Das Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus präsentiert eine Auswahl von Arbeiten aus dem Ferienkunstworkshop „Tape-Art im Welterbe Schwerin“ der Frei-Zeit-Hort/Kita gGmbH in Kooperation mit dem Welterbe Schwerin Förderverein. Die Ausstellung zeigt 17 Bildwerke von Schülerinnen und Schülern der 4. und 6. Klassen, die sich kreativ mit dem Schweriner Residenzensemble und dem UNESCO-Welterbe auseinandergesetzt haben.

Im Rahmen des Workshops entstanden insgesamt 40 Tape-Art-Arbeiten, die Architektur, Geschichte und persönliche Perspektiven der Kinder auf Schwerin verbinden. Die gezeigten Werke eröffnen einen jungen und frischen Blick auf das kulturelle Erbe der Stadt.

Das Kulturforum präsentiert mit der Ausstellung zeitgenössische Perspektiven junger Menschen auf das Welterbe Schwerin und dankt der Frei-Zeit-Hort/Kita gGmbH, dem Welterbe Schwerin Förderverein sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern des Projekts.

Filme! Farben! Formen! Bilder von Armin Mueller-Stahl
 © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Ausstellungszeitraum: 18.4.2026 bis 25.5.2026

Die Präsentation der Malereien auf Leinwand und Papier des vielseitigen Künstlers Armin Mueller-Stahl ist ein gemeinsames Projekt von Filmland Mecklenburg-Vorpommern und dem Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus Schwerin und flankiert das Filmkunstfest, das Anfang Mai zum 35. Mal stattfindet. Im Rahmen des Festivals wird Armin Mueller-Stahl mit dem Ehrenpreis „Goldener Ochse“ für sein langjähriges und vielseitiges künstlerisches Wirken ausgezeichnet.

Die Schau nimmt diesen Anlass auf und richtet den Blick auf sein bildkünstlerisches Schaffen, das parallel zu seiner internationalen Film- und Theaterkarriere entstanden ist. Denn: „Das Malen, Schreiben, Musizieren und die Schauspielerei gehören für mich einfach zusammen“, bekannte Mueller-Stahl schon vor Jahren. Ohne Zweifel gehört er zu den bedeutendsten künstlerischen Ausnahmeerscheinungen der jüngeren deutschen Kulturgeschichte.

Armin Mueller-Stahl, 1930 in Tilsit (Ostpreußen) geboren, zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schauspielern des 20. Jahrhunderts. Nach einem Studium der Musik wandte er sich in den 1950er Jahren der Schauspielerei zu und wurde zu einer prägenden Figur des Theaters und Films in der DDR.

Bekannt wurde er unter anderem durch die Verfilmung von „Jakob der Lügner“ (Regie: Frank Beyer), die als einziger in der DDR produzierter Film für den Oscar nominiert wurde. Nach seiner Ausreise aus der DDR im Jahr 1980 setzte Mueller-Stahl seine Karriere in der Bundesrepublik und international fort. Er arbeitete unter anderem mit Rainer Werner Fassbinder, István Szabó und Costa-Gavras. 1997 wurde er für den Oscar nominiert.

Rolf Nobel. ARBEITER DES MEERES
Fisherman © Rolf Nobel

Ausstellungszeitraum: 8.3.2026 bis 25.5.2026

Seit Jahrhunderten prägen die Arbeiter der Meere die Küstenstreifen unserer Erde: Fischer, Seetangsammler, Leuchtturmwärter, Krabbenfischer, Seacoalers und viele andere. Mit ihrer Arbeit haben diese Menschen auch die Kultur der Meeresregionen gestaltet. Ihre Erlebnisse wurden zum Stoff zahlloser großartiger Romane, Epen, Gedichte und Gemälde.

Die globale Erwärmung, die Verschmutzung der Meere und die industrielle Fischerei haben den Arbeitern der Meere schwer zugesetzt. Vielerorts können sie von ihren Erträgen nicht mehr leben. Immer mehr von ihnen betreiben die Arbeit ihrer Vorfahren nur noch als Nebenerwerb und für viele Männer bedeutet ein Leben am Meer schwere Arbeit in einer dystopischen Hafenindustrie.

In den vergangenen 30 Jahren hat Rolf Nobel, geb. 1950, Professor für Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in Hannover, viele dieser Menschen bei ihrer teils spektakulären und nicht
ungefährlichen Arbeit auf mehreren Kontinenten begleitet und setzt ihnen nun mit einer Publikation und Ausstellungen ein fotografisches Denkmal.

Bekrönte Händler
 © Privatsammlung, Schwerin

Großherzoglich Mecklenburgische Hoflieferanten und Hofhandwerker im 19. und 20. Jahrhundert

Ausstellungszeitraum: 25.2.2026 bis 12.4.2026

Die Haupt- und Residenzstadt Schwerin stellte das politische und gesellschaftliche Zentrum des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin dar und war dementsprechend auch der Mittelpunkt der mit einem Hofpatent ausgezeichneten Unternehmen. Hoftitel und großherzogliches Wappen versprachen den Kunden höchste Qualität und Güte - immerhin kaufte auch der Großherzog hier - und waren für Unternehmen entsprechend attraktiv. Nicht allein auf Schwerin und Mecklenburg beschränkte sich dieses Netz an „bekrönten Händlern“, es zog sich über weite Teile Europas. Diesem vielfältigen Thema der Schweriner Geschichte, dass einerseits Wirtschafts-, Kultur, Gesellschafts-, Lokal- und Globalgeschichte vereint und anderseits bis heute in der städtischen Geschäftswelt erhalten geblieben ist, widmet sich die Sonderausstellung der Museen der Landeshauptstadt Schwerin in der Kleinen Galerie des Kulturforums. 

Emotion & Abstraktion
 © Gottreich Albrecht, Rügensee, 2013, Bleistift, Aquarell

Zeichnungen und Aquarelle von Gottreich Albrecht

Ausstellungszeitraum: 7.12.2025 bis 15.2.2026

An die 100 Zeichnungen und Aquarelle des Schweriner Architekten Gottreich Albrecht, die auf Wanderungen in der Umgebung Schwerins entstanden, werden der Kleinen Galerie gezeigt. Der genaue Blick des Architekten und Stadtplaners ist in den Bildern ebenso spürbar, wie der geübte Bleistiftstrich. Hinzu kommt die Lust am Erfassen des Motivs und das Vergnügen am kreativen Darstellungsexperiment. Der Charakter der zumeist farbig gefassten Zeichnungen entspringt dem Wechselspiel der subjektiven Wahrnehmung und künstlerischen Wiedergabe in der Situation vor Ort. Die Ausstellung trägt folgerichtig den Titel „Emotion und Abstraktion“.

Gottreich Albrecht (geb. 1949 in Wellerswalde/Oschatz), studierte Gebietsplanung, Städtebau und Architektur in Weimar. Er lebt und arbeitet seit 1978 in Schwerin. Das freie Zeichnen bedeutet für ihn die Kür neben den exakten Baukonzeptionen innerhalb seiner beruflichen Tätigkeiten.

 

TIL METTE. BUNTER WIRD´S NICHT!
 © Til Mette

Cartoons und Gemälde

Ausstellungszeitraum: 14.12.2025 – 22.2.2026

Til Mette, geb. 1956 in Bielefeld, studierte Geschichte und Kunst von 1980 bis 1985 in Bremen. Seit 1996 bringt Til Mette jede Woche im Magazin stern mit seinen Cartoons die Absurditäten des Lebens auf den Punkt. Er gewann zahlreiche Preise wie den Deutschen Karikaturenpreis in Bronze und Gold, belegten den ersten Platz beim Deutschen Cartoonpreis, 2015 erhielt er den Deutschen Preis für Politische Karikatur und 2022 den Thomas-Nast-Preis. Til Mette nahm 2024 an der Ausstellung „Was für ein Volk“ anlässlich des Schweriner Karikaturenpreises zum Tag der Deutschen Einheit teil und wurde hier mit dem Preis der Jury geehrt. Die aktuelle Ausstellung präsentiert das Beste aus seinem Schaffen unter anderem auch Originalzeichnungen und Gemälde.

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