Parken

© Ulrike Heese

Parken in Schwerin

 © Landeshauptstadt Schwerin/Julia Patzelt

Die öffentlichen Stellplätze in der Innenstadt sind alle bewirtschaftet und somit größtenteils kostenpflichtig.

Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen rund ums Thema Parken.

Bewohnerparken

Allgemeines

Bewohnerparken ist die Einschränkung der allgemeinen Nutzbarkeit von öffentlichen Stellplätzen im Straßenraum durch Beschilderung zugunsten der Bewohner eines bestimmten Quartiers. Dabei werden in Schwerin verschiedene Bewirtschaftungsarten angewendet. Es gibt reine Bewohnerstellplätze für eine ausschließliche Nutzung durch berechtigte Bewohner und die Mischnutzung von Kurzzeitparkplätzen mit Bewohnerparken. Für Fremdparker werden zusätzlich Kurzzeitparkplätze mit Parkschein oder Parkscheibe angeboten. Um auf den Bewohnerparkplätzen parken zu dürfen, müssen die Bewohner des entsprechenden Parkgebietes im Besitz eines Bewohnerparkausweises sein, der deutlich sichtbar im Fahrzeug ausgelegt werden muss.

Wo kann Bewohnerparken angeordnet werden?

Die Anordnung von Bewohnerparkvorrechten ist nur dort zulässig, wo mangels privater Stellflächen und auf Grund eines erheblichen allgemeinen Parkdruckes die Bewohner des städtischen Quartiers regelmäßig keine ausreichende Möglichkeit haben, in ortsüblich fußläufig zumutbarer Entfernung von ihrer Wohnung einen Stellplatz für ihr Kraftfahrzeug zu finden.

Was soll mit Bewohnerparken erreicht werden?

Bewohner von städtischen Kerngebieten, in denen auf Grund einer erheblichen Konzentration von Handels- und Dienstleistungseinrichtungen sowie Arbeitsplätzen eine hohe allgemeine Stellplatznachfrage besteht, haben mangels freier Stellplätze kaum die Möglichkeit, ihr Fahrzeug in Wohnungsnähe abzustellen. Das wirkt sich negativ auf die Wohnqualität aus. Durch die Ausweisung von Bewohnerstellplätzen erhöhen sich die Chancen für die Bewohner, einen freien Stellplatz zu finden. Gleichzeitig ist das Bewohnerparken eine Maßnahme zur Verkehrsberuhigung, da der Parksuchverkehr der Bewohner und der gebietsfremden Parker abnimmt. Das Bewohnerparken stärkt daher die Wohnfunktion der Innenstadt und ist auf Grund der Lärm- und Abgasreduzierung durch Vermeidung von Parksuchverkehr auch als Maßnahme zum Klimaschutz anzusehen.

Das Neuste aus den Bewohnerparkzonen

Zusammenlegungen von Zonen B/C und E/F und Sonderregelungen für Zone A

Um die Parksituation in der Innenstadt zu entlasten, sollen beginnend ab Februar 2018 Bewohnerparkzonen zusammengelegt und für Bewohner der Parkzone A Überlappungsbereiche zum zonenübergreifenden Parken geschaffen werden. Die Veränderungen erfolgen auf der Basis von Stellplatzwerten, die für die einzelnen Bewohnerparkzonen ermittelt wurden. Stellplatzwerte bilden das Verhältnis zwischen den ausgegebenen Bewohnerparkausweisen und den vorhandenen öffentlichen Stellenplätzen ab. Durch die Veränderungen kann eine gleichmäßigere Inanspruchnahme des Parkraums erreicht werden, was besonders die Parksituation in Zonen mit knappem Parkraum verbessert. Die Stadtverwaltung setzt damit einen Beschluss der Stadtvertretung um.

Welche Zonen in der Innenstadt sollen zusammengelegt werden?

Zusammenlegungen gibt es bei B und C sowie bei E und F. Die Bewohnerparkzonen B und C werden bereits seit mehreren Jahren gemeinsam genutzt. Die Beschilderung vor Ort zeigt an, dass auf allen Stellplätzen im öffentlichen Verkehrsraum sowohl die Bewohner von B als auch von C parken dürfen. Hier soll es ab Februar 2018 eine Vereinfachung geben: Beide Zonen werden als Zone C mit der rotbraunen Parkkarte weitergeführt. Die Zone B wird es dann nicht mehr geben. Die Beschilderung wird schrittweise angepasst. Besitzer der Bewohnerparkkarte B können ihre Karte bis zum Ablauf der Gültigkeit weiter nutzen und erhalten danach die neue Karte für Zone C.

Besonders in der Goethestraße im Bereich der Einmündung mit der Schäferstraße gibt es Bewohner, die der Zone E zugeordnet sind, die aber die Stellplätze in der Parkzone F auf kürzerem Wege und ohne Umwege besser erreichen. Daher hat sich die Verwaltung entschieden, beide Bewohnerparkzonen E und F ab Februar 2018 zusammenzulegen. Alle Bewohner der Zone E erhalten automatisch Parkausweise für die Parkzone F. Die Zone E wird es dann nicht mehr geben.

Besitzer der Bewohnerparkkarte E können ihre Karte ebenfalls bis zum Ablauf der Gültigkeit weiter nutzen.

Was bedeutet der sogenannte Überlappungsbereich für Bewohner der Parkzone A?

Für die Bewohner der Parkzone A wird es sowohl in Zone D als auch in Zone F sogenannte Überlappungsbereiche geben. Das heißt, dass Bewohner mit der Parkkarte A in bestimmten Straßen der Parkzone D und F ab Februar 2018 parken dürfen. Umgekehrt gilt das allerdings nicht. Auf die entsprechende Beschilderung im Straßenraum ist zu achten.

In Zone D betrifft das:

  • Arsenalstraße (zwischen Wismarsche Straße und Alexandrinenstraße)
  • Alexandrinenstraße (zwischen Arsenalstraße und Zum Bahnhof)
  • Moritz-Wiggers-Straße (zwischen Alexandrinenstraße und Wismarsche Straße)

In Zone F betrifft das:

  • Geschwister-Scholl-Straße
  • Mecklenburgstraße (zwischen Heinrich-Mann-Straße und Geschwister-Scholl-Straße)
  • Goethestraße (zwischen Geschwister-Scholl-Straße und Schlossstraße)

 

Gemeinsame Stellplätze für Bewohner der Parkzone C und D

Für die Bewohner der Parkzone C und D gibt es in der Knaudtstraße gemeinsame Stellplätze außerhalb der jeweiligen Parkzone.

Wo kann ich einen Bewohnerparkausweis beantragen?

Bewohnerparkausweise können unter bestimmten Vorraussetzungen im BürgerBüro ausgestellt bzw. auch online beantragt werden.

Wichtige Hinweise bei Bauarbeiten/Straßensperrungen

Im Falle von Straßensperrungen oder Baustellenbereichen im öffentlichen Verkehrsraum kann es zu Einschränkungen bei den in der Anlage dargestellten Parkmöglichkeiten für die Bewohner der Schweriner Innenstadt kommen. Deshalb ist die Beschilderung vor Ort bindend, diese ist immer zu beachten. Es gelten die Regeln der StVO.

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Frau Ulrike Heese
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