Bauarbeiten für Neugestaltung des Radfernwegs Hamburg – Rügen gehen nächste Woche am Ostorfer See weiter 09.11.2018

Zwischen den Kleingartenanlagen „Wiesengrund

Die Neugestaltung des Radfernweges Hamburg – Rügen geht zügig voran. Bereits in der kommenden Woche beginnen die Arbeiten des nächsten Bauabschnitts entlang des Ostorfer Sees. Noch vor Weihnachten soll der uferseitige Geh- und Radweg fertig sein.
Mit einem groß angelegten Projekt wertet der städtische Eigenbetrieb SDS die touristische Infrastruktur in der Landeshauptstadt Schwerin auf. Seit Mai dieses Jahres wird der Radfernweg Hamburg – Rügen zwischen Lankow und Platz der Jugend neugestaltet.

Nachdem der Abschnitt zwischen der Gadebuscher Straße und dem Südufer des Lankowers Sees bereits seit den Sommerferien freigegeben ist und rege genutzt wird, laufen die Arbeiten weiter auf Hochtouren. „Auch der Abschnitt vom Südufer des Lankower Sees bis zur Straße Am Wittenburger Tor inklusive der Querungshilfe auf der viel befahrenen Straße ist fertig und abgenommen", sagt Projektleiterin Marlies Bachmann vom SDS. Landschaftsgärtnerische Arbeiten wie die Rasenansaat erfolgen noch. Sie sind jedoch witterungsabhängig. 

Zwischen der Gartenanlage  „Wiesengrund" und der Rogahner Straße ist für die landschaftlich ausgesprochen attraktive Weiterführung des Radfernweges oberhalb des Ostorfer Sees und des Grimkesees schon die Asphalttragschicht aufgebracht worden. In Kürze soll hier, wie auf dem Abschnitt entlang des Lankower Sees bereits geschehen, eine Asphalt-Deckschicht den Weg komplettieren. Derzeit erfolgt die Fertigstellung einer Rampe, die den Höhenunterschied zwischen den Kleingartenanlagen „Wiesengrund" und „Erholung" überwindet und die bisherige Treppenanlage ablöst. Damit wird eine barrierefreie Gestaltung des neuen Radweges ermöglicht. Er kann dann auch von Menschen genutzt werden, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind oder mit dem Kinderwagen unterwegs sind.

In der Zeit vom 12. November bis voraussichtlich 20. Dezember 2018 stehen die Bauarbeiten am Ostorfer See zur Weiterführung des neuen Radweges an. Der uferseitige Weg ist in diesem Zeitraum voll gesperrt. Nutzerinnen und Nutzer des Weges, die zu Fuß oder mit Fahrrad unterwegs sind, werden gebeten, den Weg durch den Bleicher–Ufer-Park auf der gegenüberliegenden Sraßenseite zu nutzen und die Vollsperrung im Baubereich zu respektieren.

„Hier sind große Baufahrzeuge im Einsatz. Die Bauplanung ist so angelegt, dass die Einschränkungen so kurz wie möglich gehalten werden", sagt Marlies Bachmann. Zum Ende der Bauarbeiten am Ostorfer See werden auch Kunstwerke von Bildhauer Nando Kallweit hier einen Platz einnehmen. Die bekannten Skulpturen „Stolz“, „Wehrhaftigkeit“ und „Fruchtbarkeit“ werden aus Eichenholz neu hergestellt. Sie werden sitzend auf Stahlsäulen platziert und sollen illuminiert werden, kündigt die Projektbetreuerin an. Restarbeiten, wie das Aufstellen neuer Bänke, die Schaffung eines überdachten Rastplatzes und die Anbringung von Fahrradbügeln erfolgen ebenso wie die Pflanzarbeiten im Frühjahr 2019.
Das gesamte Vorhaben wird mit einer Förderung aus Mitteln für die Entwicklung der touristischen Infrastruktur des Wirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von 90 Prozent unterstützt.

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