Beratung „aus einer Hand“ 10.07.2014

Pflegestützpunkt Schwerin zieht nach einem Jahr Bilanz  


Ein Jahr nach seiner Eröffnung am 17.06.2013 zieht der Pflegestützpunkt in Schwerin eine positive Bilanz. Seit dem Start des Pflegestützpunktes, der von der Landeshauptstadt Schwerin zusammen mit den Kranken- und Pflegekassen mit finanzieller Förderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern geschaffen wurde, ist die Zahl der Beratungen konstant gestiegen – im ersten Halbjahr 2014 verzeichneten die Pflege- und Sozialberater fast 800 Kontakte und damit etwa doppelt soviel wie in den ersten sechs Monaten des Bestehens. „Wir freuen uns, dass die Angebote des Pflegestützpunktes bei den  Betroffenen und deren Angehörigen ankommen“, sagt Dieter Niesen, 2. stellvertretender Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Schwerin und Beigeordneter für Finanzen, Jugend und Soziales. „Die große Resonanz der Bürgerinnen und Bürger zeigt uns, dass wir mit dem Pflegestützpunkt, auf dem richtigen Weg sind, gemeinsam mit den regionalen Netzwerkpartnern Hilfe bei allen Fragen rund um das Thema Pflege für die Betroffenen zu organisieren“, so Niesen weiter.Im Beratungsalltag helfen die Experten des Pflegestützpunktes nicht nur bei allen Fragen zur pflegerischen Unterstützung, sondern auch zu finanziellen Aspekten bei der Pflege in der Familie, in einer ambulanten Einrichtung oder aber im Falle einer Unterbringung in einem Pflegeheim. Weitere Beratungsschwerpunkte sind die Themen zur Vorsorgevollmacht und Betreuung, zur Verhinderungs- und Kurzzeitpflege, zur Pflegezeit und zu Tagespflegeangeboten. Viele Fragen gibt es bei Suche nach geeigneten ambulanten oder stationären Pflegeeinrichtungen, wie z. B. betreutes Wohnen oder Pflegeheime. Darüber hinaus helfen die Berater, weitere passgenaue Hilfen zu finden, die den Verbleib im eigenen Wohnraum trotz Pflegebedürftigkeit erleichtern oder gar ermöglichen, wie zum Beispiel „Essen auf Rädern“, den altersgerechten Umbau der Wohnung oder die Vermittlung von Selbsthilfeangeboten für die pflegenden Angehörigen.Die Pflegeberaterinnen Bettina Wahl und Karen Trojan wissen, dass viele Betroffene eine kompetente Anlaufstelle im Ernstfall dringend benötigen: „Wenn ein Pflegefall in der Familie auftritt, stehen die Betroffenen und Angehörigen vor einem Berg von Fragen. Hier zeigen wir die verschiedenen Hilfs- und Unterstützungsangebote auf.“ Sozialberaterin Karola Reinsch ergänzt: „Auch wenn das erste Jahr der Arbeit im Pflegestützpunkt gut angelaufen ist, soll unser Beratungs- und Unterstützungsangebot noch bekannter werden. Deshalb werden wir auch künftig bei Veranstaltungen in der Landeshauptstadt Schwerin präsent sein und verstärkt mit den Akteuren im Pflege- und Sozialbereich zusammenarbeiten“, so Reinsch weiter. Ein besonderes Dankeschön sagen die Beraterinnen des Pflegestützpunktes dem Senioren- und dem Behindertenbeirat der Landeshauptstadt für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit.

Die Experten des Pflegestützpunktes stehen den Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Ratsuchenden bei Fragen rund um das Thema der Pflege persönlich zur Verfügung:

Sprechtage im Pflegestützpunkt Schwerin, Am Packhof 2-6, 19063 Schwerin

-    dienstags von 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr-    donnerstags von 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr

Darüber hinaus beraten die Pflegeexperten auch die Hilfesuchenden nach Terminvereinbarung vor Ort in der Häuslichkeit sowie außerhalb der Sprechzeiten.

Telefonisch sind die Pflegeberater und der Sozialberater montags bis freitags unter folgenden Telefonnummern erreichbar: 0385 545-2120/2121.
Zurück Seite drucken

Kontakt

Landeshauptstadt Schwerin - Pressestelle

Frau Michaela Christen
Pressesprecherin
Raum: 6027

Am Packhof 2-6
19053 Schwerin
+49 385 545-1010
+49 385 545-1019
mchristen@schwerin.de

Kontakt

Landeshauptstadt Schwerin - Pressestelle

Frau Michaela Christen
Pressesprecherin
Raum: 6027

Am Packhof 2-6
19053 Schwerin
+49 385 545-1010
+49 385 545-1019
mchristen@schwerin.de

Kontakt