Businessnews Juli 2019

Unternehmerpreis geht nach Schwerin

Schweriner Gewinner Steffen Himstedt (3.v.l.) mit allen Preisträgern © Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern

Am 4. Juli wurden die Preise des Landeswettbewerbs „Unternehmer des Jahres“ in der Kloster- und Schlossanlage Dargun übergeben. Die Preisträger in den Kategorien „Unternehmerpersönlichkeit“, „Unternehmensentwicklung“ sowie „Fachkräftesicherung und Familienfreundlichkeit“ stehen für die Vielfalt der Wirtschaft in MV: Familienfreundlichkeit, eine positive unternehmerische Entwicklung sowie innovative Ideen zeichnen die Preisträger aus. Eine starke Unternehmerschaft ist der Innovationsmotor des Landes, so Wirtschaftsminister Harry Glawe.

 

In der Kategorie Unternehmerpersönlichkeit ging der Preis in diesem Jahr an den Schweriner Steffen Himstedt.

Himstedt ist einer der Geschäftsführer der Trebing & Himstedt Prozessautomation GmbH & Co. KG. Das Unternehmen wurde bereits 1992 gegründet Der Sitz des Unternehmens ist auf dem Gelände des Technologie- und Gewerbezentrum e.V. Schwerin. Im Jahr 2000 erfolgte der Bau eines eigenen Firmensitzes auf dem Gelände. Seit 2015 hat das Unternehmen auch einen Standort in Stuttgart. Geschäftsgegenstand ist die Beratung, Implementierung und der Betrieb von IT-Lösungen für die smarte Fabrik. Im Fokus steht die Digitalisierung von Produktionsprozessen. Zu den Kunden zählen produzierende Unternehmen vom Hidden Champion bis zum Großkonzern. Die Vielseitigkeit spricht für das Unternehmen. Nach eigenen Angaben wirkt Trebing & Himstedt mit seinem IT-Know-how sowohl bei der klassischen Gesichtscreme, bei intelligenten Fahrstühlen oder High-End-Sportwagen an der Herstellung vieler bekannter Produkte mit. Zu den Kunden zählen Beiersdorf, Roche Diagnotics, Audi, Continental und Festo. 45 Mitarbeiter sind im Unternehmen tätig.

Trebing & Himstedt ist eine Erfolgsgeschichte aus Mecklenburg-Vorpommern. Das national und international erfolgreiche Unternehmen ist bis heute in der Region verwurzelt. Es verfolgt einen soliden und kontinuierlichen Wachstumskurs. Steffen Himstedt hat stets ein offenes Ohr für seine Angestellten. Eine familienbewusste Personalpolitik, seine unternehmerische Verantwortung und das intensive Engagement für die Fachkräftesicherung und Weiterentwicklung der Unternehmenskultur sind Teil des Erfolges. Darüber hinaus engagiert er sich in vielen Initiativen und Vereinen ehrenamtlich. Aufgrund des hohen gesellschaftlichen Engagements wird Steffen Himstedt von vielen Wegbegleitern sehr geschätzt.

In der Kategorie Unternehmensentwicklung wurde Sven Thomsen ausgezeichnet. Er ist Geschäftsführer Bereich Kunststoffbau der H.O. Schlüter GmbH aus Lübz (Landkreis Ludwigslust-Parchim). In der 3. Kategorie, Fachkräftesicherung und Familienfreundlichkeit, siegte Owe Gluth aus Neubrandenburg.

Der Sonderpreis in der Kategorie „Erzeugung trifft Wertschöpfung“ ging an Mathias Schilling in Schaprode / Insel Öhe und in der Kategorie „Digital regional verwurzelt“ an Maximilian Block und Jacob Saß von der advocado GmbH aus Greifswald.

 

Rekordbeteiligung beim Unternehmer des Jahres.

Der „Unternehmer des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern“ wurde in diesem Jahr zum 12. Mal vergeben. Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe dankte im Namen der Beteiligten allen am Wettbewerb teilnehmenden Unternehmen. Die Firmen im gesamten Land tragen dazu bei, dass sich die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern zu einem attraktiven Unternehmens-, Arbeits- und Lebensstandort entwickelt hat. Insgesamt sind 136 Nominierungen aus dem gesamten Land eingegangen, so viele wie nie zuvor. Ein Großteil der Nominierungen kommt aus dem Dienstleistungsbereich (32 Prozent), dem verarbeitenden Gewerbe (20,5 Prozent), dem Handel (23 Prozent) sowie der Gesundheitswirtschaft (11,5 Prozent). Die Bewerbungen wurden von Städten, Gemeinden, Kammern, Verbänden, Sparkassen und Belegschaften der Unternehmen eingereicht.

Die Gewinner wurden in den drei Kategorien „Unternehmerpersönlichkeit“, „Unternehmensentwicklung“ sowie „Fachkräftesicherung und Familienfreundlichkeit“ ausgezeichnet. Zudem wurden zwei Sonderpreise vergeben. Ausgelobt wurden Preisgelder in Höhe von insgesamt 15.000 Euro, jeweils eine Urkunde und eine hochwertige Stele aus der Werkstatt der Rostocker Designerin Anna Silberstein. Träger des landesweiten und branchenübergreifenden Wettbewerbs sind das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, der Ostdeutsche Sparkassenverband mit den Sparkassen in Mecklenburg-Vorpommern, die drei Industrie- und Handwerkskammern in MV, die beiden Handwerkskammern sowie die Vereinigung der Unternehmensverbände Mecklenburg-Vorpommern (VUMV).

 

Die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern erweist sich als robust.
Der Arbeitsmarkt profitiert von einem stabilen Wirtschaftswachstum. Das ist ein Verdienst der heimischen Industrie-, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. Im Tourismus, in der Gesundheitswirtschaft, im Handwerk, in der Logistikbranche und im Dienstleistungsbereich gibt es eine wachsende Nachfrage. Das kurbelt vor allem die Binnenwirtschaft weiter an. Gleichwohl hat sich das Wirtschaftswachstum in Deutschland insgesamt etwas eingetrübt, bedingt durch zunehmende Unsicherheiten und Nachfragerückgänge im Außenhandel. Fachkräftesicherung und -gewinnung sowie Unternehmensnachfolgen sind für Unternehmen große Herausforderungen. In vielen Unternehmen, die um die Wendezeit gestartet sind, findet ein Generationenwechsel statt. Unternehmensnachfolgen bieten dabei Chancen, sich eine Perspektive in der Heimat aufzubauen, das gesammelte Know-how der Unternehmen zu bewahren und weiterzuentwickeln. Mecklenburg-Vorpommern braucht mehr marktfähige, innovative Produkte und Geschäftsideen.

Das Bruttoinlandsprodukt in Mecklenburg-Vorpommern betrug 2011 rund 36,3 Mrd. Euro, 2018 wurde mit rund 44,9 Mrd. Euro das historisch höchste Bruttoinlandsprodukt des Landes erzielt, ein Plus von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Jahr 2018 war ein Rekordjahr für die Tourismusbranche. Mit einem Ergebnis von 30,9 Mio. Übernachtungen hat die Branche den höchsten Wert überhaupt erzählt. Die Anzahl der Gästeankünfte lag mit 7,9 Mio. um 4,6 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Betrug die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenzahl in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2011 rund 107.500, lag sie im Jahresdurchschnitt 2018 bei rund 65.000 Arbeitslosen, das sind rund 42.500 Arbeitslose oder rund 40 Prozent weniger.

 

Quelle:

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und
Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern

 

 

 

 

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