Schweriner Literaturtage

© H.-P. Krüger

Herbstzeit ist Lesezeit in Schwerin

Jährlich finden von Anfang Oktober bis Mitte November die SCHWERINER LITERATURTAGE in der Landeshauptstadt statt und laden zu zahlreichen Lesungen und literarischen Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten ein. Nicht selten trifft dabei die Literatur auch auf andere künstlerische Genres, wie auf Musik oder auf Bildende Kunst.

Zu den Autorinnen und Autoren, die in Schwerin lesen und sich dem Gespräch mit ihrem Publikum stellen, zählen große Namen und vielfach ausgezeichnete Literaturpreisträger ebenso wie Debütantinnen und Debütanten, die zum ersten Mal ihre Geschichte oder ihren Roman präsentieren. Viele von ihnen haben ihre Wurzeln in Mecklenburg-Vorpommern oder leben auch heute hier, und immer wieder gibt es jemanden, der seine ersten literarischen Erfolge mit den Schweriner Literaturtagen verbindet.

Die Themen der Lesungen spannen einen weiten Bogen. Sie berühren die großen Fragen des Lebens, die sich im ganz Persönlichen stellen, laden ein zur Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Problemen oder beleuchten Historisches, entführen in fantastische Welten und bieten Spannung und beste Unterhaltung.

Die Schweriner Literaturtage sind ein Kooperationsprojekt unter Führung des Kulturbüros der Landeshauptstadt Schwerin, in Zusammenarbeit mit Stiftungen aus Kultur, Bildung und Politik sowie wie mit Buchhandlungen, Verlagen, Medien, Kulturinstitutionen, Vereinen und Initiativen.

2. Schweriner Kinderliteraturtage

Schweriner Kinderliteraturtage

Auch die jungen Leseratten kommen natürlich auf ihre Kosten. Mit den Schweriner Kinderliteraturtagen dreht sich alles um die vielfältige Themenwelt der Kinder- und Jugendliteratur, ob angesagt oder neu entdeckt. Gelegenheit also für Abenteuer und Fantastereien, in der auch so manches Lieblingsbuch Beachtung findet. Ausstellungen, Aufführungen und Figurentheater ergänzen die Schweriner Kinderliteraturtage zu einem einmaligen Kulturerlebnis.

Damit alle Freunde des guten Buches ihre jeweiligen Favoriten finden können, erscheint jeweils rechtzeitig zu den Schweriner Literaturtagen ein ausführliches Programmheft, welches an den einschlägigen Informationszentren bereitliegt.

Lesungen - Gespräche - Aktionen

Die Autorinnen und Autoren 2017:

Natascha Wodin
Natascha Wodin © Susanne Schleyer

Natascha Wodin hat für ihre Werke vielfach große Literaturpreise erhalten. Sie las aus ihrem Roman „Sie kam aus Mariupol“, für den sie 2017 mit dem renommierten Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik ausgezeichnet wurde. Ein bewegendes, dunkelleuchtendes Zeugnis eines Schicksals, das für Millionen anderer steht - ein literarisches Ereignis.

Anne Siegel
Anne Siegel © Axel Hartmann

Wie eine Wiener Jüdin auf der Flucht nach Panama die Nazis austrickste.

Anne Siegel hat die 100-jährige Gerta Stern in Panama getroffen und ihre atemberaubende Biografie erfahren.

Kristine von Soden
Kristine von Soden © M.D.Viertler

"Und draußen weht ein fremder Wind ... Über die Meere ins Exil"

Die Autorin Kristine von Soden sucht nach Antworten für ein bisher vernachlässigtes Kapitel in der Geschichte der Exilliteratur und gewährt dazu Einblicke in die Lebenswelten deutscher Emigrantinnen.

Henriette Vásárhelyi
Henriette Vásárhelyi © privat

Poetisch und wortgewaltig las die heute in der Schweiz lebende und in Mecklenburg aufgewachsene preisgekrönte Autorin Henriette Vásárhelyi aus ihrem Buch "Seit ich fort bin" vom schmerzhaften Prozess des Erinnerns.

Klaus Wondratschek, alias WONIN

Über die Poesie des Schüttelreims

Der Rügener Autor verfiel vor einigen Jahren in der Tradition namhafter Kollegen wie Erich Mühsam und Egon Erwin Kisch der Faszination des Schüttelreimens. Was genau ist ein Schüttelreim? Wie wird sachgemäß geschüttelt? Was weiß man über regionale Herkunft und Verbreitung? Die Beantwortung dieser und anderer Fragen gipfelte spätestens dann im kreativen Höhepunkt, als der Autor gemeinschaftlich mit dem bis dahin unumgänglich infizierten Publikum Reime schüttelte.

Stefan Schwarz
Stefan Schwarz © Dagmar Morath

Aus dem Buch "Oberkante Unterlippe": Über einen Schauspieler als Märchenprinz und über das richtige Leben. Eine Geschichte, die ungewöhnlicher klingt, als sie ist. Aber nur Stefan Schwarz konnte so komisch davon erzählen. Eine Lesung mit Kultstatus!

Sandra Lembke
Sandra Lembke © F. Riech

"Scheuersand & Schnürkorsett - Wie Frauen lebten und litten"

Asche zur Körperpflege, der Not gehorchende Küchenrezepte, beengende Korsetts – für viele Frauen zwischen 1850 und 1918 ein ganz normaler Alltag und doch für Sandra Lembke interessant genug, um ein Selbstexperiment zu wagen: Einmal so leben wie vor hundert Jahren! Sie recherchierte in nationalen und internationalen Archiven und folgte den Lehren der Doktoren und Wunderheiler sowie den Ratschlägen der Frauen jener Tage, gleich ob Wäscherin, Schauspielerin oder Adlige. Sie hat sich die Zähne mit Asche geputzt, die Haare mit Seifenkraut gewaschen, Mahlzeiten wie Steckrübensülze gegessen und dabei festgestellt, dass schon vor über hundert Jahren Lebensmittel mit den unglaublichsten Zutaten gestreckt worden sind. Die Autorin hat ihre Erfahrung unterhaltsam mit der Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts verknüpft und gezeigt, wie anstrengend und zugleich spannend das Leben von gestern sein kann!

Manfred Quiring
Manfred Quiring © privat

"Putins russische Welt"

Der Autor und Russland-Kenner Manfred Quiring warf einen versierten Blick hinter die Kulissen des russischen Machtapparats und Putins nationalkonservative Politik. Das war nicht weniger als ein Parforceritt durch die russische Geschichtspolitik bis hin zum kritischen Durchleuchten dieses autokratischen Systems.

Susann Pásztor
Susann Pásztor © Sven Jungtow

Die Autorin Susann Pásztor las aus ihrem dritten Roman "Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster" unpathetisch und humorvoll eine berührende Geschichte über das Leben und Sterben und über die erstaunliche Entwicklung einer Vater-Sohn-Beziehung.

Arno Frank
Arno Frank © Bernd Hartung

"So, und jetzt kommst du" - Der eigene Vater ein Hochstapler

Ebenso tragisch wie komisch. Vater, Mutter und drei Kinder in der pfälzischen Provinz der 80er-Jahre. Der Autoverkäufer Jürgen und seine Frau Jutta sind verschuldet, aber glücklich. Als auf einmal das „große Geld“ da ist, wandert die Familie fluchtartig nach Südfrankreich aus. Dort leben vor allem die drei Geschwister wie im Paradies, doch die Eltern benehmen sich immer seltsamer bis ein Zufall enthüllt, dass der Vater ein Hochstapler ist. Er hat das Geld unterschlagen und bereits aufgebraucht, als sich die Schlinge enger zieht. Im letzten Moment flieht die Familie vor dem Zugriff der Behörden und die Jagd durch Europa geht weiter. Es ist ein freier Fall auf Kosten der Kinder, bis es unweigerlich zum Aufprall kommt … - eine wahre Geschichte

Annett Renneberg las Elena Ferrante

Weltweit hat Elena Ferrante mit ihrer Geschichte über die Freundinnen Elena und Lila für viel Begeisterung gesorgt. Die Autorin selbst hat sich vor zehn Jahren mit dem Erscheinen ihres Debütromans für die Anonymität entschieden. Schauspielerin Annett Renneberg, bekannt aus über 20 Verfilmungen der Kriminalromane von Donna Leon, verlieh Elena Ferrante eine Stimme. Mit ihrer Lesung aus den bisher erschienenen drei Bänden ließ sie die spannende und bewegende Geschichte einer Freundschaft und ein Stück Zeitgeschichte im Neapel des 20. Jahrhunderts lebendig werden.

Anja Schindler
Anja Schindler © Karl Dietz Verlag Berlin

"Verhaftet und erschossen – Eine Familie zwischen Stalins Terror und Hitlers Krieg"

Nach über 50 Jahren kehrte Anja Schindler nach Karaganda zurück und erzählte nun über jene Stadt, die sowohl Ort ihrer Kindheit als auch Verbannungsort ihrer Eltern war.

Katrin Sobotha-Heidelk
Katrin Sobotha-Heidelk © Jörn Lehmann

Die Schweriner Autorin stellte ihren erste Roman "Einstieg am Viktoriaplatz" vor. Eine Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht.

2004 gehörte Katrin Sobotha-Heidelk zu den Gewinnern des Schreibwettbewerbs der Schweriner Literaturtage. Im Dezember 2016 erhielt sie den Publikumspreis des Literaturpreises Mecklenburg-Vorpommern.

Mareike Krügel
Mareike Krügel © Peter von Felbert

Mareike Krügel, 1977 in Kiel geboren, erhielt zahlreiche literarische Auszeichnungen, u. a. den Förderpreis der Stadt Hamburg und den Friedrich-Hebbel-Preis. Sie las aus ihrem vierten Roman „Sieh mich an“.

„Man kann doch nicht einfach so verschwinden, wenn alles unklar ist.“ Das denkt Katharina, seit sie eine Entdeckung an sich gemacht hat, die jäh ihr ganzes Leben in ein anderes Licht rückt. Für den Moment will sie ihr Geheimnis für sich behalten, noch ein Wochenende lang soll alles ein letztes Mal sein wie immer. Und so entrollt sich an diesem Freitag der normale Wahnsinn ihres Alltags Erst als der Tag fast vorüber ist, beschließt sie, ihr Geheimnis zu teilen, mit einem, den sie tatsächlich liebt.

Peter Walther

"Hans Fallada-Die Biographie"

Hans Fallada konnte alles sein: Künstler, Frauenheld, Sträfling und Morphinist, aber auch anerkannter Landwirt, liebender Familienvater,
Nazigegner und Angepasster. Peter Walther stellte sein neues Buch vor. Die Biographie Falladas, die neue Archivfunde verarbeitet, liest sich so spannend wie die Lektüre eines Krimis mit Tiefgang.

Selim Özdogan
Selim Özdogan © Tim Bruening

"Wieso Heimat, ich wohne zur Miete" und "Wo noch Licht brennt"

Poetisch, doch ohne Sentimentalität, schreibt Özdogan über ein Leben, geprägt von Melancholie und Trennung ebenso wie von Warmherzigkeit und Anteilnahme. Er gibt jenen Frauen eine Stimme, die wir oft nur als kopftuchtragende Mütter und Großmütter aus dem Bus oder dem Supermarkt kennen.

Selim Özdogan, geboren 1971, lebt in Köln. Für seine Romane und Kurzgeschichten erhielt er mehrfach Preise.

Christiane Baumann
Christiane Baumann © privat

Es ist nicht der erste Krimi der Schweriner Autorin, aber es ist ihr erster Schwerin-Krimi, aus dem sie eine spannende Kostprobe gab.

Ekkehard Maaß
Ekkehard Maaß © Irene Walz

Sprachzeiten - Der Literarische Salon von Ekke Maaß - Eine Dokumentation von 1978 bis 2016

Ekkehard Maaß etablierte ab 1978 in seiner Wohnung in Berlin-Prenzlauer Berg einen Literarischen Salon. Dieser entwickelte sich zu einem der wichtigsten Treffpunkte von Künstlern, die sich schon zehn Jahre vor dem Mauerfall von der kommunistischen Ideologie und den staatlichen Strukturen der DDR lossagten.

Moderiert von Peter Böthig, Herausgeber von „Sprachzeiten” und Leiter des Kurt-Tucholsky-Literaturmuseums Schloss Rheinsberg, las und
berichtete der Liedersänger, Publizist, Menschenrechtsaktivist und umtriebige Netzwerker Ekkehard Maaß über die Treffen sowie deren Überwachung durch die Staatssicherheit.

Kerstin Preiwuß
Kerstin Preiwuß © Jorinde Gersina

Der Roman „Nach Onkalo“ zeigt eine Welt am Rand, in der sich die großen Fragen des Lebens nicht weniger deutlich stellen als anderswo. Dieses neue Buch von Kerstin Preiwuß schaffte es auf die Longlist für den besten Roman 2017.

Alina Herbing
Alina Herbing © Anikka Bauer

Die Autorin Alina Herbing ist in Mecklenburg aufgewachsen und schilderte eine ehrliche, unromantische Milieustudie über das Landleben und sprach über eine gescheiterte Wendegeneration. In ihrem Roman „Niemand ist bei den Kälbern“ geht es um Grenzen und Grenzüberschreitungen, um Landflucht und prekäre Umfelder. Er handelt über das Leben zwischen Ost und West, über gestern und heute, über Existenzangst und über die Sehnsucht nach Freiheit.

Kai Grehn
Kai Grehn © Thorsten Eichhorst

"FUNKEN oder: So glücklich wie wir ist kein Mensch unter der Sonne"

Sein „konsequenter Wille zu Klang“ und „eine dichte, geradezu musikalische Prosa“ überzeugten die Jury, Kai Grehn im vergangenen Jahr mit dem Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern auszuzeichnen.

Was sonst noch passierte

Schwarz ist Weiß © Volkmar Förster

"Logik der Macht der Logik", Bildende Kunst traf Literatur - eine Ausstellung im Schleswig-Holstein-Haus

31 Bildkünstler assoziieren ein Gedicht von Adolf Glaßbrenner

Maler und Grafiker aus Mecklenburg-Vorpommern haben das Gedicht „Allerhöchste Logik“ von Adolf Glaßbrenner, verfasst in Neustrelitz und veröffentlicht im Lyrikband „Verbotene Lieder“ (Bern, 1844), assoziiert und jeweils als Künstlerbuch bearbeitet. Jeder Künstler hat mindestens vier Kleinkunstwerke in Form von Collagen, Aquarellen, Gouachen, Pastellen, Radierungen, Holzschnitten und -rissen, Graffitis, Federzeichnungen, Fettstiftzeichnungen, Frottagen u. a. m. geschaffen. Thematisch zielen die Bilder auf die vier im Gedicht aufgeführten, nur philosophisch auflösbaren Gegensätzlichkeiten: „Wasser ist Eis“, „Ein Viereck ist ein Kreis“, „Ein Kind ist ein Greis“ und „Schwarz ist Weiß“. Auch dem übergreifenden Thema des Gedichtes - Bevormundung durch einen Allerhöchsten; Paradoxien und Unwahrheiten als Herrschaftsinstrument - haben sich einige Künstler gewidmet. Das künstlerische Ergebnis der mehr als 120 Bilder war überraschend, außerordentlich vielseitig und spannend. Zur Ausstellung erschien ein Katalog.

Kunst-Wasser-Werk © Landeshauptstadt Schwerin / H. P. Krüger

"Kunstwasserworte": Das kleine Festival der großen Geschichten

Film & Literatur, Poetry Slam

Das Kunst-Wasser-Werk Schwerin präsentierte an zwei Abenden feinste Kultur mit Unterhaltungswert. Schon 2016 hat der Poetry Slam das alte Wasserwerk in Neumühle aus allen Nähten platzen lassen. Dieser Erfolg sollte 2017 ausgebaut werden.

Zunächst begegneten sich an einem Abend Kurzfilme und Literatur. Filmemacher und Dichter vermengten ihre Arbeit. Filme blieben unvollendet und wurden durch geschriebene Geschichten fortgesetzt. Skurrile kleine Kunstwerke entstanden im Kopf des Publikums, manches fügte sich, manches lief auseinander. Ein Experiment, bei dem Kino und Kopfkino miteinander spielten, sich abwechselnd und ergänzend.

Beim Treffen zum Poetry Slam knackten die Poeten die Schlösser ihrer Beziehungskisten auf offener Bühne, erzählten von Glücksmomenten und vom Scheitern. Die Helden der Dichter steckten den Kopf zwischen die Wolken und verknoteten Regenbögen oder reisten durch die Wirren des Alltags wundersamen Wendungen entgegen. Jede Story dauerte fünf Minuten - fünf Minuten nur hatten die Geschichtenerzähler Zeit, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Das stimmte ab - liebevoll aber gnadenlos, mit Handzeichen und Applaus und am Ende stand ein Sieger auf der Bühne. Gewonnen aber haben alle.

KONsonamus © Christina Lüdicke

"Mit Luther nicht im Dunkeln tappen" - ein literarisch-musikalisches Programm

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projektes „Once upon a time…“ – Alte Musik am Konservatorium Schwerin statt. Luther, der Held der Reformation, war nicht frei von mittelalterlichem Denken, hatte Angst vor Blitz und Teufel. Über ihn und die geflohene Nonne Katharina von Bora hörte man Alltägliches und Schauerliches, musikalisch begleitet vom Vokalensemble KONsonamus des Konservatoriums Schwerin. Es ging musikalisch um Tanz und Martinsgans, um Sonnenschein und Abschiedsschmerz.

Literarisch begab man sich auf Spuren von jüngst erschienenen Luther-Büchern wie „Der rebellische Mönch“ von P. Gerster / Ch. Nürnberger oder „Thesen und andere Anschläge“ von Manfred Wolf. So mancher Besucher erfuhr vielleicht, was Luther so zornig gemacht hat und warum er nicht nur Bibelübersetzer war, sondern auch als Schöpfer einer modernen deutschen Sprache gilt.

Gemischtes Doppel © Gunter Glücklich

Buchvorstellungen

Das Gemischte Doppel über Neuerscheinungen

Annemarie Stoltenberg, der profilierten und versierten NDR-Kultur-Literaturexpertin, und Rainer Moritz, dem unermüdlichen und meinungsfreudigen Leiter des Literaturhauses Hamburg konnte das Publikum auch wieder zu den Literaturtagen 2017 vertrauen. Zusammen bildeten sie das „Gemischte Doppel“ und zusammen trugen sie wieder interessante Herbsttitel – Belletristik und Sachbuch kunterbunt gemischt – in die Stadtbibliothek, um sie dem geneigten Publikum launig und kurzweilig vorzustellen.

 © Herbert Weisrock

Aktion - "Eine Straße liest"

Literatur, bürgerschaftliches Engagement und Spenden für einen guten Zweck stecken in diesem Projekt – eine beliebte Aktion, die schon im vierzehnten Jahr ausgewählte Geschäfte und Gaststätten in der Münz- und Puschkinstraße Geschäftsleute, Literaturinteressenten und „Prominente“ zusammengebracht hat. Persönlichkeiten aus Schwerin und Umgebung lasen Auszüge aus ihren aktuellen Lieblingsromanen. Schlendernd konnten die Besucher Ihr Programm wieder selbst zusammenstellen und so aus mehreren der insgesamt vierzig Lesungen auswählen - mancherorts bei einem guten Glas Wein.

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